Fußball Lahm setzt für die EM 2024 auf neues Wir-Gefühl

Philipp Lahm, ehemaliger Profi-Fußballspieler, spricht bei einem Pressetermin.
Foto: Matthias Balk/dpa/Archiv Philipp Lahm, ehemaliger Profi-Fußballspieler, spricht bei einem Pressetermin.

Köln (dpa) - Der frühere Nationalspieler Philipp Lahm und die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker sehen sich angesichts der gerade stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft in Katar darin bestärkt, bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland für ein Miteinander einzutreten. «Ich wünsche mir für die Euro 2024 eine Aufbruchstimmung und ein neues Wir-Gefühl. Dies kann so ein großes Ereignis schaffen. Beim Fußball kommen viele Menschen zusammen, uns ist es wichtig, eine Verbindung zu schaffen in einem demokratischen Land», sagte Lahm am Donnerstag beim Besuch in Köln, eine von zehn deutschen Gastgeberstädten in denen die EM im Sommer 2024 ausgetragen wird.

Die Ausrichtung der WM in Katar steht unter anderem wegen der Menschenrechtssituation im Land öffentlich in der Kritik. Lahm wurde in Köln von Oberbürgermeisterin Reker empfangen. «Meine Motivation als Gastgeberin ist in den vergangenen Tagen noch gestiegen, denn wir sind mit die Ersten, die beginnen können, das Bild wieder gerade rücken können für einen Fußball, der offen ist für alle. Wir stehen für einen Fußball, der nicht ausbeutet und die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern achtet», sagte Reker beim Besuch einer Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) um Turnierdirektor Lahm, die über den Vorbereitungsstand informiert wurde.

Die Stadt Köln gab beim Empfang bekannt, dass das Flutlicht im Kölner EM-Stadion im Jahr 2023 auf LED umgerüstet werden soll. Zudem gab der Gastgeber an, vermehrt Menschen mit Behinderung als Volunteers einbinden zu wollen.

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