Kriminalität Zwei mutmaßliche Drogendealer nach Durchsuchungen in U-Haft

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Bad Pyrmont (dpa/lni) - Nach Durchsuchungen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen am Dienstagabend befinden sich zwei Männer in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, mit Rauschgift im dreistelligen Kilogrammbereich gehandelt zu haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Über 100 Einsatzkräfte durchsuchten 16 Gebäude in den beiden Bundesländern.

Gegen die Inhaftierten im Alter von 31 und 26 Jahren lag bereits ein Haftbefehl vor. Eine ebenfalls festgenommene 25-Jährige wurde nach der Aktion wieder auf freien Fuß gesetzt. Zudem fahnden die Ermittler noch nach einem 37 Jahre alten Verdächtigen.

Bei den Durchsuchungen wurden Spezialeinsatzkräfte der Polizei Niedersachsen und Drogenspürhunde eingesetzt. Sie durchsuchten den Angaben zufolge Wohnungen in Bad Pyrmont (Landkreis Hameln-Pyrmont), Lügde, Detmold (jeweils Kreis Lippe) und Unna. Die Beamten stellten etwa 3,5 Kilogramm Marihuana, 500 Gramm Amphetamin, Bargeld in Höhe von knapp 20.000 Euro sowie diverse weitere Beweismittel sicher.

Die Auswertung der Beweismittel dauert an. Den Durchsuchungen waren monatelange Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover gegen die vier Verdächtigen vorausgegangen.

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