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Bei Test getäuscht: Stadtmitarbeiter stoppen Einbürgerung

Für die Einbürgerung brauchte der Mann einen Sprachnachweis. An dem vorgelegten Dokument aber gab es Zweifel - zu dem angeordneten Test kam ein anderer.

Symbolbild - Blaulicht David Inderlied/dpa/Symbolbild

Bocholt (dpa/lnw) - Bei einem Sprachtest für eine Einbürgerung in Bocholt hat ein 36-jähriger Syrer einen Mann mit besseren Deutschkenntnissen vorgeschickt. Mitarbeiter der Stadtverwaltung aber deckten den Betrugsversuch auf, wie die Polizei im Kreis Borken am Mittwoch mitteilte. Ermittelt wird jetzt wegen Betruges und Urkundenfälschung. Der Syrer mit Wohnsitz in Bocholt im westlichen Münsterland hatte für seine Einbürgerung ein Zertifikat mit Deutschkenntnissen eingereicht. Daran aber gab es Zweifel, die Stadt ordnete einen Überprüfungstermin mit persönlicher Vorladung an.

Der vermeintliche Antragsteller bestand den Sprachtest. Ausgewiesen hatte er sich mit amtlichen Dokumenten. Als dann später die Einbürgerungsurkunde überreicht werden sollte, bemerkte ein Stadtmitarbeiter, dass der Sprachprüfling nicht der Antragsteller war. Eine äußerliche Ähnlichkeit habe es allerdings gegeben, teilte die Polizei mit.

© dpa-infocom, dpa:240403-99-550788/2

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