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NRW-Landtag jetzt auch auf WhatsApp und YouTube Shorts

Auch der Landtag muss neue digitale Kommunikationswege erproben, um die Bürger zu erreichen - vor allem junge. Das Parlament will sich verstärkt dort zeigen, wo junge Leute sich informieren.

Landtag Nordrhein-Westfalen Florian Gut/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische Landtag vergrößert seine Reichweite in den sozialen Medien: Neben Instagram, der Plattform X (früher Twitter) und bei LinkedIn ist das Parlament jetzt auch auf YouTube Shorts zu finden. Außerdem betreibt es nun einen eigenen WhatsApp-Kanal, wie der Landtag am Donnerstag in Düsseldorf berichtete.

«WhatsApp und YouTube Shorts sind stark genutzte soziale Medien, auf denen sich gerade junge Menschen informieren - auch über Politik», begründete Landtagspräsident André Kuper das erweiterte Engagement. «Deswegen ist es so wichtig, Jugendlichen hier ein Angebot für verlässliche Informationen zu machen.» 

Schließlich gebe es in sozialen Medien, Messenger-Gruppen und Internet-Foren zunehmend Angriffe auf die Demokratie. «Wir überlassen soziale Medien nicht denen, die Hatespeech und Fake News verbreiten». Der Landtag informiere als «Herzkammer der Demokratie» direkt, umfassend und überparteilich - etwa über die Arbeit des Parlaments, der Abgeordneten und Fraktionen, über Plenar- und Ausschuss-Debatten ebenso wie öffentliche Veranstaltungen. 

© dpa-infocom, dpa:240404-99-558960/2

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