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Nubbel-Verbrennung beendet den Karneval

Während der Karnevalszeit hängt über vielen Kneipen-Türen oder -Theken eine Strohpuppe. Zum Ende der Session wird der Nubbel verbrannt - der büßt damit stellvertretend für die Sünden der Menschen.

Nubbel-Verbrennung Roberto Pfeil/dpa

Köln (dpa) - Mit der Nubbel-Verbrennung endet in Köln in der Nacht zum Aschermittwoch offiziell der Karneval. Am Dienstagabend wird auf Plätzen und vor vielen Kneipen der sogenannte Nubbel, eine Strohpuppe, verbrannt. Die Puppe büßt damit stellvertretend für die von den Menschen während der Karnevalszeit begangenen Sünden. Zuvor tragen die Jecken den Nubbel traditionell in einem Trauerzug unter lautem Wehklagen zu seinem Scheiterhaufen.

Der Brauch kam erst nach dem Zweiten Weltkrieg auf, doch davor wurde der Nubbel schon am Ende einer Kirmes verbrannt. Auch sagt man auf Kölsch, wenn man nicht weiß, wo jemand steckt: «Dä es beim Nubbel» (Der ist beim Nubbel).

© dpa-infocom, dpa:240212-99-964162/3

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