22.03.2022 | Service Sprit und Geld sparen

Mit ANTENNE NRW Geld sparen. Noch nie war der Preis für einen Liter Benzin oder Diesel so teuer. Wir haben ein paar wertvolle Tricks zusammengestellt, wie ihr die Ausgaben für den Kraftstoff reduzieren könnt.

Foto: Marijan Murat/dpa

An der Tankstelle werden immer wieder Rekorde gebrochen. Noch nie war der Preis für einen Liter Benzin oder Diesel so teuer. Wir haben ein paar wertvolle Tricks zusammengestellt, wie ihr die Ausgaben für den Kraftstoff reduzieren könnt.

Die richtige Uhrzeit

Wie der ADAC herausgefunden hat, ist die Uhrzeit, an der wir unsere Autos auftanken entscheidend. Nach den Beobachtungen des Automobilclubs sind die Tankpreise in den Zeiten zwischen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr und zwischen 20.00 Uhr und 22.00 Uhr am günstigsten.

Die richtige Tanke

Die freien Tankstellen sind zumeist die günstigsten Anbieter von Benzin und Diesel. Die großen Konzerne dagegen gehören oft zu den teuren Tankstellen. Der gerne erzählte Mythos von der besseren Qualität des Kraftstoffs der großen Öl-Konzerne ist eine Legende und gehört ins Reich der Märchen. Die Qualität der Kraftstoffe ist in Deutschland überall gleich gut. Einen Schaden wird der Motor nicht nehmen, nur weil der Kraftstoff von einer günstigen, freien Tankstelle kommt. 

Wer auf der Autobahn unterwegs ist, der sollte sich wohl überlegen, ob er sein Auto an der Autobahn-Tankstelle auftankt oder doch lieber einen Autohof oder eine Tankstelle im Nachbarort vollmacht. Die Tankstellen an den Autobahnen sind mit Abstand die teuersten Anbieter.

Gut zu wissen: Ein Tankstellenbetreiber kann vom Sprit heutzutage gar nicht leben. Das Geld wird mit den Getränken und dem Essensangebot verdient. Der satte Aufschlag hat es dennoch in sich. Da lohnt selbst ein Umweg zum Supermarkt und man spart trotzdem Geld.

Der richtige Fahrstil

Richtig fahren und sparen fängt bei der sparsamen Fahrweise an. Achtet auf die Drehtzahl: Schaltet frühzeitig (ca. 2.000 Umdrehungen) in den nächsten Gang. Die Beschleunigung sollte zügig, aber nicht rasant sein. Beim Runterschalten gilt die Regel, dass das Auto schon leicht ruckeln darf. Dann ist der richtige Zeitpunkt, einen Gang niedriger zu wählen. Die Geschwindigkeit sollte am Ende auch bei den 2.000 Umdrehungen liegen.

Gerade das richtige Abbremsen ist ein echter Sparansatz. Wer vorausschauend fährt, kann schon sehr viel Energie und damit Geld sparen. Bremst nicht gleich voll ab oder fahrt mit Höchstgeschwindigkeit an die Ampel ran und bremst dann stark ab. Die Kraft, die der Motor benötigt, das Auto wieder anfahren zu lassen ist viel größer, als den Wagen an die Ampel heranrollen zu lassen.

Prüft den Reifendruck. Sind die Reifen nicht mit dem richtigen Druck aufgeblasen, dann steigt der Verbrauch. Je weniger Luft im Reifen ist, desto höher ist der Rollwiederstand, den das Auto überwinden muss. Lieber einmal mehr kontrolliert, ob der Reifendruck stimmt, als 0,6 Liter Mehrverbrauch.

Die richtige Entscheidung

1. Meidet kurze Strecken. Ist der Weg zum Bäcker wirklich so weit, dass man das Auto benutzen muss? Ein kalter Motor verbraucht unglaubliche Mengen Sprit. Daher lieber mal mit dem Fahrrad oder zu Fuß die kurze Strecke erledigen.

2. Schaltet elektronische Geräte im Auto wie Klimaanlage oder Standheizung aus. Eine Klimaanlage verbraucht bis zu 1,5 Liter Sprit auf 100 Kilometer. Noch schlimmer wird es, wenn man die Klimaanlage eingeschaltet hat und dann noch die Fenster öffnet. Dann kann man sein Geld gleich aus dem Fenster werfen. Tipp: Die gewünschte Temperatur erreichen lassen und dann die Klimaanlage ausschalten. So spart ihr wirklich bares Geld.

3. Reduziert das Gewicht. Räumt Euer Auto von allem leer, was nicht mitgeführt werden muss. Jedes Gramm zählt! Nicht nur in der Fliegerei gilt, dass jedes Kilo Gepäck den Verbrauch nach oben schraubt. Auch im Auto haben wir das gleiche Problem. Wer ständig unnötiges Material mit sich führt, der hat immer einen höheren Verbrauch. 100 Kilogramm Zusatzgewicht sind auf 100 Kilometer schon 0,5 Liter Mehrverbrauch.

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