28.04.2022 | Service Teureres Bier, Rabatt im Supermarkt und Onlineshopping: Das ändert sich im Mai

Der Mai bringt viele Änderungen - von teureren Bierpreisen bis zu Rabatten an der Supermarktkasse. Was genau uns erwartet, erfahrt ihr hier.

Foto: engin akyurt / unsplash - Fabian Sommer/dpa - Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Der neue Monat bringt viele neue Regelungen und Gesetze mit sich. Wir haben euch hier zusammengefasst, welche das sind.

Auf einen Blick:

Das ändert sich im Mai:

Rabatt im Supermarkt

Wenn Lebensmittel kurz davor sind, abzulaufen, sollen die Supermärkte angeben dürfen, um wie viel Prozent das Produkt runtergesetzt wurde. Statt des neuen Preises würde dann beispielsweise "-15%" auf dem Joghurt stehen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sagt dazu:

"So können solche Lebensmittel leichter verkauft werden, da eine komplizierte Neuauszeichnung nicht erforderlich ist."

Entscheidend sei, dass für die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich gemacht werde, dass die Ware für den zeitnahen Konsum bestimmt und nicht zur Bevorratung geeignet sei. Diese Regelung soll ab dem 28. Mai 2022 gelten.

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Den genauen Beschluss findet ihr hier

Transparenz beim Preis von Lebensmitteln

In unseren Supermärkten soll es eine weitere Änderung geben: Der Grundpreis soll nun in einheitlichen Mengeneinheiten angegeben werden. Das bedeutet, dass die Produkte in Kilogramm oder Liter angegeben werden müssen - die Angabe in Gramm und Milliliter ist nicht mehr erlaubt. So soll es den Kunden leichter gemacht werden, die Preise der Lebensmittel zu vergleichen. Auch dieses Gesetz soll am 28. Mai 2022 in Kraft treten.

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Foto: Fabian Sommer/dpa

Neuerungen beim Onlineshopping

Nicht nur in den Supermärkten, sondern auch in den Onlineshops gibt es im Mai neue Regeln. Zum einen müssen Onlineshops angeben, wieso manche Produkte weiter oben im Ranking stehen als andere. Zusätzlich muss offen erkennbar sein, ob es sich beim Verkäufer um eine Privatperson oder ein Unternehmen handelt.

Wenn ein Unternehmen Bewertungen von ihren Produkten veröffentlicht, dann muss es sicherstellen, dass die Bewertung echt sind. Auch das gilt ab dem 28. Mai.

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Bier soll teurer werden

Nachdem bereits Krombacher und Veltins ihre Preise im April erhöht haben, sollen auch die Radeberger und die Bitburger Gruppe ihre Preise anpassen wollen. Grund dafür seien die steigenden Kosten im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

Diese Marken gehören zur Radeberger Gruppe:

  • Allgäuer Brauhaus
  • Altenmünster
  • Berliner Kindl
  • Berliner Kindl Weisse
  • Berliner Pilsner
  • Binding
  • BraufactuM
  • Brinkhoff‘s No. 1
  • Clausthaler
  • DAB
  • Dortmunder Kronen
  • Dom Kölsch
  • Freiberger
  • Gilden Kölsch
  • Guinness
  • Grüner Bier
  • Hasen
  • Henninger
  • Hop House 13
  • Hövels
  • Jever
  • Jever Fun
  • Kilkenny
  • Kloster Scheyern Biere
  • Krusovice
  • Mahn & Ohlerich
  • Oberdorfer Helles
  • Radeberger Pilsner
  • Rostocker
  • Schlösser Alt
  • Schöfferhofer
  • Schöfferhofer Weizen-Mix
  • Schultheiss
  • Sion Kölsch
  • Sternburg
  • Stuttgarter Hofbräu
  • Tucher
  • Ur-Krostitzer
  • Wicküler

Diese Marken gehören zur Bitburger Gruppe:

  • Bitburger
  • Craftwerk Brewing
  • Kandi Malz
  • König Pilsener
  • Königsbacher
  • Köstritzer
  • Licher
  • Nette
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Keine unerwünschte Telefon-Werbung mehr

Wenn ein Unternehmen am Telefon Werbung machen möchte, dann muss es vorher ausdrücklich fragen, ob das auch erwünscht ist. Diese Einwilligung muss dokumentiert und für fünf Jahre aufbewahrt werden. Tut ein Unternehmen das nicht, drohen Bußgelder. Auch das gilt ab dem 28. Mai.

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Foto: Dan Dennis / unsplash

Corona-Arbeitsschutzverordnung

Die aktuelle Corona-Arbeitsschutzverordnung gilt noch bis einschließlich 25. Mai 2022 - in ihr ist festgelegt, dass der Basisschutz vor Ansteckung bei der Arbeit weiterhin notwendig sei. Ob die Verordnung über den 25. Mai hinaus verlängert werden soll, ist aktuell noch unklar.


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Steuererklärung

Die Frist für die Steuererklärung 2020 wurde wegen der Corona-Pandemie um drei Monate verlängert. Wer seine Steuererklärung für das Jahr 2020 mithilfe eines Steuerberaters oder einer Steuerberaterin gemacht hat, hat noch bis zum 31. Mai 2022 Zeit, diese einzureichen.

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