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Sonnencremes für Kinder: Diese bekannte Marke fällt durch

Spätestens seit dieser Sommer-Woche ist Sonnencreme unerlässlich, wenn man draußen unterwegs ist. Doch immer wieder tauchen Schadstoffe in Sonnenschutzmitteln auf. Mit welchen Produkten ihr eure Kleinen am besten schützt und welche unbedenklich sind, erfahrt ihr hier.

Sonnencreme am Strand Foto: Pixabay / dimitrisvetsikas1969

Kinderhaut ist besonders empfindlich und muss vor zu starker Sonneneinstrahlung unbedingt geschützt werden. Ökotest hat deshalb 21 Sonnencremes für Baby und Kinder unter die Lupe. Alle hatten mindestens den Lichtschutzfaktor 50. Die Testergebnisse sind teilweise erschreckend.

Diese Sonnencremes gewinnen den Test

Beginnen wir erst mal mit den positiven Nachrichten: Neun getestete Sonnencremes haben die Experten mit der Note "sehr gut" bewertet, sie sind also rundum empfehlenswert. Es wurden in diesen Produkten weder problematische Konservierungsmittel gefunden, noch enthalten sie parfümierten Mittel oder andere kritische Duftstoffe.

Zu den Testsiegern gehören überraschenderweise auch viele billigere Produkte wie zum Beispiel die Eigenmarke von dm.  

Namenhafte Sonnencremes fallen durch

Insgesamt fünf Produkte sind durchgefallen, mit "mangelhaft" wurde zum Beispiel die Sonnencreme Eucerin Sensitive Protect Kids Sun Spray 50+ bewertet.

Vier Cremes enthalten noch immer bedenkliche UV-Filter. Konkret gibt es immer mehr wissenschaftliche Hinweise darauf, dass die Filtersubstanzen Organe wie Nieren oder die Leber schädigen können, außerdem können sie krebserregend sein. 

In einem Produkt,  Sunozon Kids Sonnenmilch 50+, wurde sogar Silberchlorid gefunden, was laut Ökotest ein Unding ist. Laut Kosmetikverordnung dürfen Hersteller Silberchlorid in Mitteln für Kinder unter drei Jahren überhaupt nicht einsetzen. Es lässt sich nicht ausschließen, dass sich Silber im Körper so anreichert, dass es zu schiefergrauen Verfärbungen auf der Haut kommen kann.

Die Kids vor zu starker UV-Belastung schützen: Hier wichtige Tipps

  1. Spart nicht mit der Sonnencreme. Drei bis fünf Teelöffel Creme braucht es, damit die Kleinen geschützt sind.
  2. Wenn die Kids aus dem Wassern kommen, nach dem Abtrocknen immer nachcremen!
  3. Lichtschutzfaktor 50 bedeutet, dass man theoretisch 50-mal länger in der Sonne bleiben kann als ohne Creme. Verwendet mindestens Lichtschutzfaktor 30.
  4. Kinder brauchen nicht unbedingt eine spezielle Kindersonnencreme. Wichtig ist der hohe Lichtschutzfaktor.
  5. Nicht die komplette angegebene Schutzzeit ausreizen! Eher früher raus aus der Sonne. 
  6. Dicht- gewebte Kleidung schützt noch besser als jede Creme. Und Schirmmütze und Sonnenbrille nicht vergessen!

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