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Ruhrpodcast

Ruhrpodcast – Menschen, Märkte und Motive Wat is‘ los im Ruhrpott? Der Ruhrpodcast berichtet über unterschiedliche Entwicklungen aus dem Ruhrgebiet – ob zu Politik, Wirtschaft, Handel, Freizeit oder anderweitigen Neuigkeiten, die das Ruhrgebiet als Metropolregion vorantreiben.

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Ruhrpodcast – Das Ruhrpott Rodeo 2024

Vom 5. bis zum 7. Juli findet in Hünxe, Schwarze Heide wieder das Ruhrpott Rodeo statt, das Festival für Freundinnen und Freunde punkrockiger Töne.

10.05.2024 10:25 / 35min

Vom 5. bis zum 7. Juli findet in Hünxe, Schwarze Heide wieder das Ruhrpott Rodeo statt, das Festival für Freundinnen und Freunde punkrockiger Töne.

10.05.2024 10:25 / 35min

Ruhrpodcast – Das AtMoersPhere-Festival 2024

In der heutigen Folge sprechen wir mit den kreativen Köpfen hinter dem AtMoersPhere Festival, Tobias Bremshey und Björn Steinhoff, über die Entstehung und den Erfolg ihres Stoner Rock Festivals in Moers.

24.04.2024 12:58 / 28min

In der heutigen Folge sprechen wir mit den kreativen Köpfen hinter dem AtMoersPhere Festival, Tobias Bremshey und Björn Steinhoff, über die Entstehung und den Erfolg ihres Stoner Rock Festivals in Moers.

24.04.2024 12:58 / 28min

Ruhrpodcast – Von wegen Verlierer!

In der neuesten Episode unseres Ruhr-Podcasts haben wir das Vergnügen, mit Yüksel Bicicci zu sprechen, der vielen als Erdal aus dem Kultfilm "Verlierer" bekannt ist. Diese Episode taucht tief ein in Yüksels persönliche Reise nach dem Erfolg des Films, beantwortet die Frage wie sich sein Leben verändert hat und wie die öffentliche Wahrnehmung seinen Alltag beeinflusst hat. Er gibt uns Einblicke in die Karrierewege seiner ehemaligen Kollegen und diskutiert die Entwicklungen, die sich seitdem ergeben haben.

10.04.2024 14:29 / 32min

In der neuesten Episode unseres Ruhr-Podcasts haben wir das Vergnügen, mit Yüksel Bicicci zu sprechen, der vielen als Erdal aus dem Kultfilm "Verlierer" bekannt ist. Diese Episode taucht tief ein in Yüksels persönliche Reise nach dem Erfolg des Films, beantwortet die Frage wie sich sein Leben verändert hat und wie die öffentliche Wahrnehmung seinen Alltag beeinflusst hat. Er gibt uns Einblicke in die Karrierewege seiner ehemaligen Kollegen und diskutiert die Entwicklungen, die sich seitdem ergeben haben.

10.04.2024 14:29 / 32min

Ruhrpodcast – Psychonym und immer wieder Killing Joke!

Ralle Kotzur ist ein Urgestein der Duisburger Alternativ-Musik-Szene – so man in Duisburg über eine Musik-Szene sprechen kann. In den 80ern mit »Zex« regional bekannt geworden, baute er in den 90ern seinen guten Ruf mit der Band »Forty Thiefs« aus, insbesondere mit der Single „So are you“, die selbst im Old Daddy lief.

20.03.2024 13:08 / 33min

Ralle Kotzur ist ein Urgestein der Duisburger Alternativ-Musik-Szene – so man in Duisburg über eine Musik-Szene sprechen kann. In den 80ern mit »Zex« regional bekannt geworden, baute er in den 90ern seinen guten Ruf mit der Band »Forty Thiefs« aus, insbesondere mit der Single „So are you“, die selbst im Old Daddy lief.

20.03.2024 13:08 / 33min

Ruhrpodcast – Start-up mit 60!

In dieser Folge des Ruhr-Podcasts spricht Zepp Oberpichler, mit Ulrich Mattel, einem 60-jährigen Ingenieur, der ein Startup gründen möchte. Ulrich hat viele Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen gesammelt und obwohl er finanziell abgesichert ist, ist er fasziniert von der Idee, sich selbstständig zu machen. Allerdings betrachtet er die Start-up-Szene kritisch und glaubt, dass viele Ideen und Konzepte nicht umsetzbar sind.

31.01.2024 12:36 / 39min

In dieser Folge des Ruhr-Podcasts spricht Zepp Oberpichler, mit Ulrich Mattel, einem 60-jährigen Ingenieur, der ein Startup gründen möchte. Ulrich hat viele Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen gesammelt und obwohl er finanziell abgesichert ist, ist er fasziniert von der Idee, sich selbstständig zu machen. Allerdings betrachtet er die Start-up-Szene kritisch und glaubt, dass viele Ideen und Konzepte nicht umsetzbar sind.

31.01.2024 12:36 / 39min

Ruhrpodcast – Hier kommt der Gefühlswürfel!

In der heutigen Folge präsentieren wir Tobias Schüppen und Roland Collin als unsere Gäste. Zusammen haben sie den Gefühlswürfel entwickelt, der nachhaltig aus Restholz hergestellt wird. Der Würfel zeigt die fünf Grundgefühle Freude, Wut, Trauer, Angst, Erschrecken und einen Joker auf seinen sechs Seiten. Die Idee dahinter ist, dass Kinder ihre Emotionen besser verstehen und mit ihnen umgehen können.

14.12.2023 14:56 / 32min

In der heutigen Folge präsentieren wir Tobias Schüppen und Roland Collin als unsere Gäste. Zusammen haben sie den Gefühlswürfel entwickelt, der nachhaltig aus Restholz hergestellt wird. Der Würfel zeigt die fünf Grundgefühle Freude, Wut, Trauer, Angst, Erschrecken und einen Joker auf seinen sechs Seiten. Die Idee dahinter ist, dass Kinder ihre Emotionen besser verstehen und mit ihnen umgehen können.

14.12.2023 14:56 / 32min

Ruhrpodcast – Fix it when we mix it!

Christian »Beagle« Rubbert betreibt schon seit vielen Jahren ein kleines Studio, in dem er Bands, Singer/Songwriter, Sprecher, Instrumentalisten und andere Zeitgenossinnen und Zeitgenossen vor Mikrofone stellt und versucht den bestmöglichen „Take“ auf Band (früher) beziehungsweise die Festplatte (heute) zu bannen. Jetzt, wo alle Welt nach dem gigantischen Erfolg von Billie Eilish der Überzeugung ist, dass ein Kinderzimmer und ein Laptop ausreichen, um einen weltweiten Nummer 1 Hit zu landen, jetzt baut Mister Beagle sein Studio auf fast 200 Quadratmeter aus und langt noch einmal richtig in die Tasche. Da fragen wir uns beim Ruhrpodcast natürlich: „Warum?“ – denn wer nicht fragt, bleibt dumm.

29.11.2023 15:31 / 28min

Christian »Beagle« Rubbert betreibt schon seit vielen Jahren ein kleines Studio, in dem er Bands, Singer/Songwriter, Sprecher, Instrumentalisten und andere Zeitgenossinnen und Zeitgenossen vor Mikrofone stellt und versucht den bestmöglichen „Take“ auf Band (früher) beziehungsweise die Festplatte (heute) zu bannen. Jetzt, wo alle Welt nach dem gigantischen Erfolg von Billie Eilish der Überzeugung ist, dass ein Kinderzimmer und ein Laptop ausreichen, um einen weltweiten Nummer 1 Hit zu landen, jetzt baut Mister Beagle sein Studio auf fast 200 Quadratmeter aus und langt noch einmal richtig in die Tasche. Da fragen wir uns beim Ruhrpodcast natürlich: „Warum?“ – denn wer nicht fragt, bleibt dumm.

29.11.2023 15:31 / 28min

Ruhrpodcast – Nachwuchs interviewt Macher

In diesem Gespräch geht es darum, wie der Ruhrpodcast entstanden ist, was das Format bezweckt und warum überhaupt das Ruhrgebiet. Ann-Kathrin Büttner, Teilnehmerin des NRW-Reporter-Kurses, bringt Oberpichler auf die andere Seite des Mikrofons und übernimmt die Moderatorinnenrolle.

25.10.2023 09:05 / 27min

In diesem Gespräch geht es darum, wie der Ruhrpodcast entstanden ist, was das Format bezweckt und warum überhaupt das Ruhrgebiet. Ann-Kathrin Büttner, Teilnehmerin des NRW-Reporter-Kurses, bringt Oberpichler auf die andere Seite des Mikrofons und übernimmt die Moderatorinnenrolle.

25.10.2023 09:05 / 27min

Ruhrpodcast – Lokalpolitik, Kulturarbeit und das Buch "Ruhrgebiet über uns"

Im Gespräch mit Lothar Gräfingholt, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Rat der Stadt Bochum und kulturpolitischen Sprecher im Ruhrparlament, diskutieren wir verschiedene Themen zur kulturellen Entwicklung im Ruhrgebiet, begleitet von einem Einblick in seinen persönlichen Lebenslauf.

18.10.2023 14:10 / 33min

Im Gespräch mit Lothar Gräfingholt, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Rat der Stadt Bochum und kulturpolitischen Sprecher im Ruhrparlament, diskutieren wir verschiedene Themen zur kulturellen Entwicklung im Ruhrgebiet, begleitet von einem Einblick in seinen persönlichen Lebenslauf.

18.10.2023 14:10 / 33min

Ruhrpodcast – Leidenschaft Rennsport – oder „Autos schnellstmöglich um’s Eck prügeln“

Der Duisburger Benjamin Leuchter ist einer der großen Namen im TCR. Tour, Car, Racing – hinter diesen Schlagwörtern verbirgt sich Rennsport mit aufgemotzten Straßenautos. Laute Motorengeräusche und quietschende Reifen sind dabei nicht alles, was den Rennsport aus-macht. Inwiefern Benjamin seiner Arbeit ein Mitspracherecht bei Nachhaltigkeitsdebatten abgewinnt, das verrät er im Interview.

21.09.2023 08:06 / 42min

Der Duisburger Benjamin Leuchter ist einer der großen Namen im TCR. Tour, Car, Racing – hinter diesen Schlagwörtern verbirgt sich Rennsport mit aufgemotzten Straßenautos. Laute Motorengeräusche und quietschende Reifen sind dabei nicht alles, was den Rennsport aus-macht. Inwiefern Benjamin seiner Arbeit ein Mitspracherecht bei Nachhaltigkeitsdebatten abgewinnt, das verrät er im Interview.

21.09.2023 08:06 / 42min

Ruhrpodcast – So funktioniert das Ausbildungsprojekt "NRW-Reporter"

Das Ausbildungsprojekt "NRW-Reporter" zielt darauf ab, den aktuellen Herausforderungen im Journalismus entgegenzutreten und den Nachwuchs mit einer soliden journalistischen Ausbildung zu fördern. Angesichts der rasanten Veränderungen in der Medienlandschaft, besonders durch die Einflüsse von Social Media und Quereinsteigern, wird die Notwendigkeit einer qualifizierten Ausbildung laut Devigne immer wichtiger, um eine ausgewogene Berichterstattung zu gewährleisten. Grund genug, mal wieder mit Sascha Devigne zu sprechen.

24.08.2023 08:52 / 26min

Das Ausbildungsprojekt "NRW-Reporter" zielt darauf ab, den aktuellen Herausforderungen im Journalismus entgegenzutreten und den Nachwuchs mit einer soliden journalistischen Ausbildung zu fördern. Angesichts der rasanten Veränderungen in der Medienlandschaft, besonders durch die Einflüsse von Social Media und Quereinsteigern, wird die Notwendigkeit einer qualifizierten Ausbildung laut Devigne immer wichtiger, um eine ausgewogene Berichterstattung zu gewährleisten. Grund genug, mal wieder mit Sascha Devigne zu sprechen.

24.08.2023 08:52 / 26min

Ruhrpodcast – So wird das „Gutes Klima Festival“ 2023

Gute Musik, leckeres Essen und volles Programm – am 26.08.2023 geht das „Gutes Klima Festival“ in die dritte Runde. Auf dem Areal der Zeche Carl im Essener Norden können Bürger*innen Mitmach- und Informationsangebote rund um Klima-, Umweltschutz und Nachhaltigkeit erleben. „Am Anfang stand die Idee, die Essener Stadtgesellschaft für das Thema Klima zu sensibilisieren“, berichtet Christiane Gregor, die das Festival mit Kristina Wendland, Tonja Wiebracht und Pia Murrau im Rahmen des Netzwerks Gemeinsam für Stadtwandel Essen auf die Beine stellt.

16.08.2023 08:40 / 26min

Gute Musik, leckeres Essen und volles Programm – am 26.08.2023 geht das „Gutes Klima Festival“ in die dritte Runde. Auf dem Areal der Zeche Carl im Essener Norden können Bürger*innen Mitmach- und Informationsangebote rund um Klima-, Umweltschutz und Nachhaltigkeit erleben. „Am Anfang stand die Idee, die Essener Stadtgesellschaft für das Thema Klima zu sensibilisieren“, berichtet Christiane Gregor, die das Festival mit Kristina Wendland, Tonja Wiebracht und Pia Murrau im Rahmen des Netzwerks Gemeinsam für Stadtwandel Essen auf die Beine stellt.

16.08.2023 08:40 / 26min

Ruhrpodcast – "Das war das Ruhrpott Rodeo 2023"

Vom 30. Juni bis einschließlich 02. Juli war es mal wieder soweit: Ruhrpott Rodeo 2023, Schwarze Heide, Hünxe. So steht es seit 17 Jahren auf dem Plan, so wurde dieser Tage zum 15ten Mal durchgeführt. Wir wollten vom Veranstalter wissen, wie es nach der Corona-Krise gelaufen ist.

04.07.2023 12:48 / 17min

Vom 30. Juni bis einschließlich 02. Juli war es mal wieder soweit: Ruhrpott Rodeo 2023, Schwarze Heide, Hünxe. So steht es seit 17 Jahren auf dem Plan, so wurde dieser Tage zum 15ten Mal durchgeführt. Wir wollten vom Veranstalter wissen, wie es nach der Corona-Krise gelaufen ist.

04.07.2023 12:48 / 17min

Ruhrpodcast – "Aus David wurde Anna"

Es war ein Facebookpost, der mich vor einigen Wochen erwischte: „Der Musikgeschmack hat sich nicht geändert.“ Das stand da zu lesen, über zwei Fotografien. Das linke Foto, mit Kennung „2018“ zeigte einen etwas älteren Mann mit Vollbart und das rechte Foto mit Kennung „2023“ zeigte eine jüngere Frau. Es gab also Gesprächsbedarf.

21.06.2023 12:11 / 33min

Es war ein Facebookpost, der mich vor einigen Wochen erwischte: „Der Musikgeschmack hat sich nicht geändert.“ Das stand da zu lesen, über zwei Fotografien. Das linke Foto, mit Kennung „2018“ zeigte einen etwas älteren Mann mit Vollbart und das rechte Foto mit Kennung „2023“ zeigte eine jüngere Frau. Es gab also Gesprächsbedarf.

21.06.2023 12:11 / 33min

Ruhrpodcast – „Zu Gast im Angerhof Hotel“

Wenn man richtig auf die Sahne hauen wollte, könnte man es so formulieren: „Der Duisburger Singer-Songwriter Philipp Eisenblätter hat sich mit seinem einzigartigen musikalischen Stil einen Namen gemacht. Geboren und aufgewachsen in Duisburg, ist er fest in der lokalen Musikszene verwurzelt. Mit seinen deutschsprachigen melancholischen Chansons, die bisweilen poetisch sind, bewegt er sich zwischen modernem Indie-Sound und Einflüssen aus Deutsch-Pop, Folk, Blues und Seventies-Rock. Diese vielfältigen Einflüsse fusioniert er auf gekonnte Weise und erzeugt dadurch einen erfrischend andersartigen Klang.“

31.05.2023 08:43 / 35min

Wenn man richtig auf die Sahne hauen wollte, könnte man es so formulieren: „Der Duisburger Singer-Songwriter Philipp Eisenblätter hat sich mit seinem einzigartigen musikalischen Stil einen Namen gemacht. Geboren und aufgewachsen in Duisburg, ist er fest in der lokalen Musikszene verwurzelt. Mit seinen deutschsprachigen melancholischen Chansons, die bisweilen poetisch sind, bewegt er sich zwischen modernem Indie-Sound und Einflüssen aus Deutsch-Pop, Folk, Blues und Seventies-Rock. Diese vielfältigen Einflüsse fusioniert er auf gekonnte Weise und erzeugt dadurch einen erfrischend andersartigen Klang.“

31.05.2023 08:43 / 35min

Ruhrpodcast – Folge 123 „Frühkindliche Bildungsprojekte – nicht nur für Förderschulen“

Was heißt eigentlich „Alter Sensus“ und wie kommt man auf so einen Namen? Das wollten wir vom Ruhrpodcast einmal wissen und luden die beiden Pädagogen, Spieleentwickler und nebenbei Start-Uper zum Podcast ein.

04.05.2023 14:07 / 31min

Was heißt eigentlich „Alter Sensus“ und wie kommt man auf so einen Namen? Das wollten wir vom Ruhrpodcast einmal wissen und luden die beiden Pädagogen, Spieleentwickler und nebenbei Start-Uper zum Podcast ein.

04.05.2023 14:07 / 31min

Ruhrpodcast – Folge 122 „Wir brauchen mehr Impact-Unternehmer*innen“

BRYCK ist die neue Innovationsdrehscheibe und Zukunftsfabrik in Essen. Laut eigenen Aussagen möchte man Innovatoren und Unternehmer befähigen und inspirieren, ihre Ideen, Lösungen und Unternehmungen erfolgreich umzusetzen. Zusammenarbeit soll dabei das Herzstück der selbstgewählten Mission sein. Man verstärke das, was bereits erfolgreich ist, und gestalte mit, was noch gebraucht wird.

08.03.2023 10:29 / 39min

BRYCK ist die neue Innovationsdrehscheibe und Zukunftsfabrik in Essen. Laut eigenen Aussagen möchte man Innovatoren und Unternehmer befähigen und inspirieren, ihre Ideen, Lösungen und Unternehmungen erfolgreich umzusetzen. Zusammenarbeit soll dabei das Herzstück der selbstgewählten Mission sein. Man verstärke das, was bereits erfolgreich ist, und gestalte mit, was noch gebraucht wird.

08.03.2023 10:29 / 39min

Ruhrpodcast – Folge 121 „Der Buchladen war mein Kindheitstraum“

Der Duisburger Stadtteil Ruhrort kann auf eine mehr als 650-jährige Geschichte zurückblicken. Das sollte auch dieser Tage gefeiert werden. Zu diesem Anlass ist im Mercator-Verlag der Jubiläumsband „650 Jahre Ruhrort – Zollstätte, Hafenstadt, Kreativquartier“ herausgekommen. Grund genug eigentlich, sich mit einer der Inhaberinnen, Jutta Nagels zu unterhalten. Ihre Schwester Susanne musste derweil den Buchladen öffnen, man fährt schließlich zweigleisig.

16.02.2023 14:54 / 29min

Der Duisburger Stadtteil Ruhrort kann auf eine mehr als 650-jährige Geschichte zurückblicken. Das sollte auch dieser Tage gefeiert werden. Zu diesem Anlass ist im Mercator-Verlag der Jubiläumsband „650 Jahre Ruhrort – Zollstätte, Hafenstadt, Kreativquartier“ herausgekommen. Grund genug eigentlich, sich mit einer der Inhaberinnen, Jutta Nagels zu unterhalten. Ihre Schwester Susanne musste derweil den Buchladen öffnen, man fährt schließlich zweigleisig.

16.02.2023 14:54 / 29min

Ruhrpodcast – Folge 120 „Die Affengitter-Bande oder eine Jugend im Revier“

Der Duisburger Norden, kurz vor Dinslaken, 1990er Jahre: Zwischen den letzten verbliebenen Zechen und Stahlwerken, inmitten einer kleinbürgerlichen Arbeiteridylle werden fünf Jungs groß, die in ihrer Liebe zum Volkssport der Region vereint sind und zur „Affengitter-Bande“ werden. Aus dem Klappentext „Auf einem Hinterhof schaffen sie ihren eigenen Fußballkosmos und eifern ihren Idolen nach. Als sie eine eigene Liga gründen, müssen sie sich mit der Konkurrenz messen. Bei einem großen Turnier wird sich zeigen, wer am besten vorbereitet ist. Die Autoren Oliver Hinzmann (geb. 1988), Marcus Echtenbruck (geb. 1986) und Martin Hinzmann (geb. 1985) haben sich zurückversetzt in ihre Kindheit in den 90er/00er Jahren und ihr »Bolzerleben« in einem autobiografischen Comic verewigt.“ Nicht nur geschrieben, auch erlebt Ein Comic also, eine „Graphic Novel“, wie es neudeutsch heißt, soll als seitenstarkes Dokument einen Eindruck darüber vermitteln, wie es vor rund 30 Jahren im Revier zuging, als der Ball noch auf der Straße rollte. Martin Hinzmann, einer der Autoren dieses Bandes, hat nicht nur die Geschichte der „Affengitter-Bande“ geschrieben, er hat sie auch genau so erlebt. „Das ist schon sehr autobiographisch, so war das damals“, gibt er im Podcastinterview mit Host Zepp Oberpichler zu. Das Bolzerleben im Revier Wo ist der Straßenfußball heute geblieben? Konnte man noch vor 30, 40 Jahren an jeder Laterne Kinder mit einem Ball, einer Pille, einer Kirsche sehen, die sich dann über Wiesen, Hinter- und Schulhöfe sowie Garagenauffahrten jagten, so sucht man dieses Bild heute vergebens. Im Ruhrpodcast stellt man sich der Frage inwiefern die Identifikation mit dem Sport verlorengegangen ist. Dabei wird deutlich, dass die integrative Kraft, die der Volkssport Nummer 1 im Revier hatte, verloren gegangen ist. Wo seinerzeit die Schweinsblase durch die Luft flog, bleibt die Straße heute kinder- und keimfrei. „Die sitzen heute alle zuhause und zocken am Bildschirm“, ist sich Hinzmannn sicher. Kommerzialisierung versus Straßenfußball „Ich sehe kaum noch Kinder, die einfach mal auf der Straße Fußball spielen. Von selbst organisierten Straßenmannschaften mit eigenen Turnieren hört man gar nichts mehr.“ Das liege an der massiven Kommerzialisierung des Sports, gibt Hinzmann zu bedenken und schließlich wird dann doch das böse Wort „Katar“ ausgesprochen, das nun wirklich gar nichts mehr mit der Tradition des Volkssports Nummer 1 zu tun hat. Selber hören macht schlau. ISBN 978-3-946895-30-5 / 224 Seiten Weitere Info: www.mercator-verlag.de www.ruhrpodcast.de

11.01.2023 13:33 / 32min

Der Duisburger Norden, kurz vor Dinslaken, 1990er Jahre: Zwischen den letzten verbliebenen Zechen und Stahlwerken, inmitten einer kleinbürgerlichen Arbeiteridylle werden fünf Jungs groß, die in ihrer Liebe zum Volkssport der Region vereint sind und zur „Affengitter-Bande“ werden. Aus dem Klappentext „Auf einem Hinterhof schaffen sie ihren eigenen Fußballkosmos und eifern ihren Idolen nach. Als sie eine eigene Liga gründen, müssen sie sich mit der Konkurrenz messen. Bei einem großen Turnier wird sich zeigen, wer am besten vorbereitet ist. Die Autoren Oliver Hinzmann (geb. 1988), Marcus Echtenbruck (geb. 1986) und Martin Hinzmann (geb. 1985) haben sich zurückversetzt in ihre Kindheit in den 90er/00er Jahren und ihr »Bolzerleben« in einem autobiografischen Comic verewigt.“ Nicht nur geschrieben, auch erlebt Ein Comic also, eine „Graphic Novel“, wie es neudeutsch heißt, soll als seitenstarkes Dokument einen Eindruck darüber vermitteln, wie es vor rund 30 Jahren im Revier zuging, als der Ball noch auf der Straße rollte. Martin Hinzmann, einer der Autoren dieses Bandes, hat nicht nur die Geschichte der „Affengitter-Bande“ geschrieben, er hat sie auch genau so erlebt. „Das ist schon sehr autobiographisch, so war das damals“, gibt er im Podcastinterview mit Host Zepp Oberpichler zu. Das Bolzerleben im Revier Wo ist der Straßenfußball heute geblieben? Konnte man noch vor 30, 40 Jahren an jeder Laterne Kinder mit einem Ball, einer Pille, einer Kirsche sehen, die sich dann über Wiesen, Hinter- und Schulhöfe sowie Garagenauffahrten jagten, so sucht man dieses Bild heute vergebens. Im Ruhrpodcast stellt man sich der Frage inwiefern die Identifikation mit dem Sport verlorengegangen ist. Dabei wird deutlich, dass die integrative Kraft, die der Volkssport Nummer 1 im Revier hatte, verloren gegangen ist. Wo seinerzeit die Schweinsblase durch die Luft flog, bleibt die Straße heute kinder- und keimfrei. „Die sitzen heute alle zuhause und zocken am Bildschirm“, ist sich Hinzmannn sicher. Kommerzialisierung versus Straßenfußball „Ich sehe kaum noch Kinder, die einfach mal auf der Straße Fußball spielen. Von selbst organisierten Straßenmannschaften mit eigenen Turnieren hört man gar nichts mehr.“ Das liege an der massiven Kommerzialisierung des Sports, gibt Hinzmann zu bedenken und schließlich wird dann doch das böse Wort „Katar“ ausgesprochen, das nun wirklich gar nichts mehr mit der Tradition des Volkssports Nummer 1 zu tun hat. Selber hören macht schlau. ISBN 978-3-946895-30-5 / 224 Seiten Weitere Info: www.mercator-verlag.de www.ruhrpodcast.de

11.01.2023 13:33 / 32min

Ruhrpodcast – Folge 119 „Jahresrückblick 2022“

Die Tage sind gezählt, das neue Jahr steht in den Startlöchern. Zeit, um für Podcast-Host Frank „Zepp“ Oberpichler gemeinsam mit seiner Kollegin Annika – die gelegentlich auch schon bei der ein oder anderen Folge co-moderiert hat – das Podcastjahr Revue passieren zu lassen. Welche Themen waren vertreten? Mit wem kamen wir ins Gespräch? Von Heinzelmännekes, die auf Abenteuer unterwegs im Ruhrgebiet waren, über künstlerische, musikalische und kulturelle Themen bis hin zum Tod der Queen war einiges an Gesprächsstoff dabei. Wir wünschen Euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! PS: Und wenn ihr auch eine Story für den Ruhrpodcast habt, schreibt uns gerne auf Facebook (https://www.facebook.com/ruhrpodcast) oder Instagram (https://www.instagram.com/ruhrpodcast_das_original/)! Alternativ könnt ihr auch eine E-Mail an redaktion@durian-pr.de schicken mti dem Betreff "Ruhrpodcast"! Hier findet ihr noch einmal alle Folgen aus 2022 im Überblick: Ruhrpodcast – Mit den Heinzelmännekes auf Abenteuer im Ruhrgebiet Ruhrpodcast – Vertrieb in Zeiten von Corona Ruhrpodcast – Immer dem Vinyl auf der Spur Ruhrpodcast – Performende Künstler in Zeiten der Pandemie Ruhrpodcast – Es ist Zeit für die Frauschaft Ruhrpodcast – Streaming killed the Liveauftritt – oder driven by Faulheit Ruhrpodcast – Jeder Mensch hat eine Geschichte Ruhrpodcast – Die Philosophie der Alchemie Ruhrpodcast – Ein Blick hinter die vierte Wand – zum Medienprojekt „Quarta Parete“ Ruhrpodcast – Entsorgung von Elektroschrott – zum Medienprojekt „Quarta Parete“ Ruhrpodcast – Ein Extrabreiter geht solo Ruhrpodcast – Dämmerung der Leitwölfe Ruhrpodcast – Hardrock für die Solidarität Ruhrpodcast – Ein Punk geht in Rente Ruhrpodcast – Es wird nie mehr, wie es mal war Ruhrpodcast – 75 Jahre später fragt man sich: „Wohin mit der Leiche?“ Ruhrpodcast – Das war das Ruhrpott-Rodeo 2022 (Sommerferien-Spezial) Ruhrpodcast – Da muss ich heute noch heulen Ruhrpodcast – Immer ist was oder mit lauter netten Leuten beim Leichenpuzzle Ruhrpodcast – Der Hirsch ist wieder auf dem Platz Ruhrpodcast – Die Jungs vom Bottcast Ruhrpodcast – Zum Tod von Queen Elizabeth II Ruhrpodcast – Punk as FLINTA Ruhrpodcast – DJ, Hot-Rods und immer die Ramones Ruhrpodcast – Marxlohland im Kino Ruhrpodcast – RuhrReporter und die Zukunft des Journalismus Ruhrpodcast – Die Zechenwerkstatt als Ort der Lebensqualität und Kultur

21.12.2022 12:14 / 58min

Die Tage sind gezählt, das neue Jahr steht in den Startlöchern. Zeit, um für Podcast-Host Frank „Zepp“ Oberpichler gemeinsam mit seiner Kollegin Annika – die gelegentlich auch schon bei der ein oder anderen Folge co-moderiert hat – das Podcastjahr Revue passieren zu lassen. Welche Themen waren vertreten? Mit wem kamen wir ins Gespräch? Von Heinzelmännekes, die auf Abenteuer unterwegs im Ruhrgebiet waren, über künstlerische, musikalische und kulturelle Themen bis hin zum Tod der Queen war einiges an Gesprächsstoff dabei. Wir wünschen Euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! PS: Und wenn ihr auch eine Story für den Ruhrpodcast habt, schreibt uns gerne auf Facebook (https://www.facebook.com/ruhrpodcast) oder Instagram (https://www.instagram.com/ruhrpodcast_das_original/)! Alternativ könnt ihr auch eine E-Mail an redaktion@durian-pr.de schicken mti dem Betreff "Ruhrpodcast"! Hier findet ihr noch einmal alle Folgen aus 2022 im Überblick: Ruhrpodcast – Mit den Heinzelmännekes auf Abenteuer im Ruhrgebiet Ruhrpodcast – Vertrieb in Zeiten von Corona Ruhrpodcast – Immer dem Vinyl auf der Spur Ruhrpodcast – Performende Künstler in Zeiten der Pandemie Ruhrpodcast – Es ist Zeit für die Frauschaft Ruhrpodcast – Streaming killed the Liveauftritt – oder driven by Faulheit Ruhrpodcast – Jeder Mensch hat eine Geschichte Ruhrpodcast – Die Philosophie der Alchemie Ruhrpodcast – Ein Blick hinter die vierte Wand – zum Medienprojekt „Quarta Parete“ Ruhrpodcast – Entsorgung von Elektroschrott – zum Medienprojekt „Quarta Parete“ Ruhrpodcast – Ein Extrabreiter geht solo Ruhrpodcast – Dämmerung der Leitwölfe Ruhrpodcast – Hardrock für die Solidarität Ruhrpodcast – Ein Punk geht in Rente Ruhrpodcast – Es wird nie mehr, wie es mal war Ruhrpodcast – 75 Jahre später fragt man sich: „Wohin mit der Leiche?“ Ruhrpodcast – Das war das Ruhrpott-Rodeo 2022 (Sommerferien-Spezial) Ruhrpodcast – Da muss ich heute noch heulen Ruhrpodcast – Immer ist was oder mit lauter netten Leuten beim Leichenpuzzle Ruhrpodcast – Der Hirsch ist wieder auf dem Platz Ruhrpodcast – Die Jungs vom Bottcast Ruhrpodcast – Zum Tod von Queen Elizabeth II Ruhrpodcast – Punk as FLINTA Ruhrpodcast – DJ, Hot-Rods und immer die Ramones Ruhrpodcast – Marxlohland im Kino Ruhrpodcast – RuhrReporter und die Zukunft des Journalismus Ruhrpodcast – Die Zechenwerkstatt als Ort der Lebensqualität und Kultur

21.12.2022 12:14 / 58min

Ruhrpodcast – Folge 118 „Die Zechenwerkstatt als Ort der Lebensqualität und Kultur“

Die Zechenwerkstatt
 Aus der Beschreibung auf der Internetseite erfahren wir, dass die zwischen 1907 und 1911 errichtete Zechenwerkstatt ein langgestreckter Backsteinbau ist, der während des Betriebs der Zeche Lohberg als Reparaturwerkstatt für Förderwagen, Schmiede, Dreherei, Schlosserei, Klempnerei, Sattlerei, Schreinerei, Elektrowerkstatt und zu Beginn sogar noch als Stall für Grubenpferde diente. Auch die Materialausgabe fand in dem Gebäude statt. Bis zur Schließung der Zeche Lohberg wurde das Gebäude durchgängig als Werkstatt genutzt. „Ich habe mich in die Halle verguckt“
 Nach der Schließung der Zeche 2005 stand die Halle leer. 2010 wurde sie erstmals für die Extraschicht als Eventhalle genutzt und Anfang 2016 hat die Freilicht AG die Zechenwerkstatt von der RAG Montan Immobilen GmbH als Zwischennutzung angemietet – in Zusammenarbeit mit der Stadt Dinslaken ein temporäres Sicherheits- und Brandschutzkonzept erarbeitet sowie umgesetzt und vermarktet die Halle seitdem für verschiedenste Nutzungen. Trotz des desolaten Zustandes des Gebäudes hat sich Lea Eickhoff in die Halle verliebt und es ist Ihr mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gelungen, die Halle mit kulturellen Veranstaltungen unterschiedlichster Art zu bespielen und zivilgesellschaftlichen sowie gemeinwohlorientierten Gruppen zur Verfügung zu stellen. Mit 66 Jahren Erbpacht 
Im Oktober 2020 haben die Freilicht AG und die Stiftung Ledigenheim eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet. Die Stadt Dinslaken hat die Zechenwerkstatt erworben und einen Erbpachtvertrag für 66 Jahre mit der Initiative geschlossen. Anfang 2021wurde gemeinsam mit der Stadt Dinslaken ein Antrag auf Förderung beim Landesministerium eingereicht. Schnapsidee haben Nun geht es laut Lea darum die Zechenwerkstatt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, das zu nutzen und mit „Schnapsideen“ zum Leben zu erwecken. Ohne ehrenamtliche Projektarbeit wäre allerdings kein Start zu machen. Die sorgen dafür, dass trotz Vandalismus, wie z. B. eingeworfenen Fenstern, fehlender Infrastruktur und Diebstählen, seitdem rund 50.000 Besucher bei über 50 Veranstaltungen die besondere Atmosphäre der alten Industriehalle erleben konnten. Es gab und gibt Street Food Festivals, Konzerte, Märkte, Partys, Theater und Bürgerprojekte bis hin zum Weihnachtsmarkt. Somit ist die Zechenwerkstatt zu einem neuen Begegnungsort auf dem ehemaligen Zechenareal geworden. Das Denkmal erhalten und in Betrieb nehmen 
Lea berichtet: „Um das Gebäude vor dem Verfall zu retten und eine Nutzung zu gewährleisten, muss es dringend saniert werden.“ Ein erster Schritt wird die Sanierung der Gebäudehülle sein, womit in 2023 begonnen werden soll. Weitere Ausbauarbeiten sind in Planung. Um das Gebäude dann in Betrieb nehmen zu können, sind technische Ausbauten im Inneren erforderlich. Das heißt: Aufbau der elektrischen Verteilung, Beleuchtung, Brandschutz- und Lüftungsanlagen etc. pp. „Wo sehe ich das Projekt in drei Jahren?“ Keiner weiß, was die Zukunft bringt. Aber eine Finanzierung für die geplanten Sanierungsarbeiten an der Zechenwerkstatt steht und somit soll ein neuer öffentlicher Raum für Soziales, Kunst, Kultur, Bildung und Arbeit geschaffen werden. Lea Eickhoff gesteht: „Wir haben uns alle so sehr in das Gebäude verknallt, da war klar, dass wir es irgendwie kaufen müssen.“ Gedacht, getan. Jetzt heißt es für die Zechenwerkstatt Denkmal gGmbH: In die Hände spucken und immer mal wieder den Vatter fragen, ob er helfen kann. Weitere Info: www.zechenwerkstatt.de www.ruhrpodcast.de

30.11.2022 13:45 / 43min

Die Zechenwerkstatt
 Aus der Beschreibung auf der Internetseite erfahren wir, dass die zwischen 1907 und 1911 errichtete Zechenwerkstatt ein langgestreckter Backsteinbau ist, der während des Betriebs der Zeche Lohberg als Reparaturwerkstatt für Förderwagen, Schmiede, Dreherei, Schlosserei, Klempnerei, Sattlerei, Schreinerei, Elektrowerkstatt und zu Beginn sogar noch als Stall für Grubenpferde diente. Auch die Materialausgabe fand in dem Gebäude statt. Bis zur Schließung der Zeche Lohberg wurde das Gebäude durchgängig als Werkstatt genutzt. „Ich habe mich in die Halle verguckt“
 Nach der Schließung der Zeche 2005 stand die Halle leer. 2010 wurde sie erstmals für die Extraschicht als Eventhalle genutzt und Anfang 2016 hat die Freilicht AG die Zechenwerkstatt von der RAG Montan Immobilen GmbH als Zwischennutzung angemietet – in Zusammenarbeit mit der Stadt Dinslaken ein temporäres Sicherheits- und Brandschutzkonzept erarbeitet sowie umgesetzt und vermarktet die Halle seitdem für verschiedenste Nutzungen. Trotz des desolaten Zustandes des Gebäudes hat sich Lea Eickhoff in die Halle verliebt und es ist Ihr mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gelungen, die Halle mit kulturellen Veranstaltungen unterschiedlichster Art zu bespielen und zivilgesellschaftlichen sowie gemeinwohlorientierten Gruppen zur Verfügung zu stellen. Mit 66 Jahren Erbpacht 
Im Oktober 2020 haben die Freilicht AG und die Stiftung Ledigenheim eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet. Die Stadt Dinslaken hat die Zechenwerkstatt erworben und einen Erbpachtvertrag für 66 Jahre mit der Initiative geschlossen. Anfang 2021wurde gemeinsam mit der Stadt Dinslaken ein Antrag auf Förderung beim Landesministerium eingereicht. Schnapsidee haben Nun geht es laut Lea darum die Zechenwerkstatt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, das zu nutzen und mit „Schnapsideen“ zum Leben zu erwecken. Ohne ehrenamtliche Projektarbeit wäre allerdings kein Start zu machen. Die sorgen dafür, dass trotz Vandalismus, wie z. B. eingeworfenen Fenstern, fehlender Infrastruktur und Diebstählen, seitdem rund 50.000 Besucher bei über 50 Veranstaltungen die besondere Atmosphäre der alten Industriehalle erleben konnten. Es gab und gibt Street Food Festivals, Konzerte, Märkte, Partys, Theater und Bürgerprojekte bis hin zum Weihnachtsmarkt. Somit ist die Zechenwerkstatt zu einem neuen Begegnungsort auf dem ehemaligen Zechenareal geworden. Das Denkmal erhalten und in Betrieb nehmen 
Lea berichtet: „Um das Gebäude vor dem Verfall zu retten und eine Nutzung zu gewährleisten, muss es dringend saniert werden.“ Ein erster Schritt wird die Sanierung der Gebäudehülle sein, womit in 2023 begonnen werden soll. Weitere Ausbauarbeiten sind in Planung. Um das Gebäude dann in Betrieb nehmen zu können, sind technische Ausbauten im Inneren erforderlich. Das heißt: Aufbau der elektrischen Verteilung, Beleuchtung, Brandschutz- und Lüftungsanlagen etc. pp. „Wo sehe ich das Projekt in drei Jahren?“ Keiner weiß, was die Zukunft bringt. Aber eine Finanzierung für die geplanten Sanierungsarbeiten an der Zechenwerkstatt steht und somit soll ein neuer öffentlicher Raum für Soziales, Kunst, Kultur, Bildung und Arbeit geschaffen werden. Lea Eickhoff gesteht: „Wir haben uns alle so sehr in das Gebäude verknallt, da war klar, dass wir es irgendwie kaufen müssen.“ Gedacht, getan. Jetzt heißt es für die Zechenwerkstatt Denkmal gGmbH: In die Hände spucken und immer mal wieder den Vatter fragen, ob er helfen kann. Weitere Info: www.zechenwerkstatt.de www.ruhrpodcast.de

30.11.2022 13:45 / 43min

Ruhrpodcast – Folge 117 „RuhrReporter und die Zukunft des Journalismus“

Seit nunmehr drei Jahren gibt es das Projekt »RuhrReporter – Medienmacher 4.0. In Summe sind in dieser Zeit fünf Kurse abgehalten worden, die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolviert haben. Das Projekt RuhrReporter bietet Abiturienten, Studierenden und Nachwuchskräften einen Einblick in die Berufswelt des Journalismus, der PR und der Kommunikation. Vermittelt werden die theoretischen Grundlagen der journalistischen Arbeit in Kombination mit Praxisphasen in Medienunternehmen und Verlagen. Ziel ist es, junge Menschen wieder für die Berufe als Journalist oder PR-Mitarbeiter zu begeistern und so das Nachwuchsproblem innerhalb dieser Branche im Ruhrgebiet zu lindern. Drei Jahre Ausbildung gehen zu Ende
 Der erste Kurs fand im Jahr 2020 statt und aktuell läuft gerade der fünfte Kurs, der das gesamte Projekt somit auch beschließt. Ob es ein Folgeangebot gibt ist noch nicht einhundertprozentig sicher, die Zeichen stehen aber wohl recht gut, wenn man Sascha Devigne, Geschäftsführer des Regional-TV-Senders Studio 47, Glauben schenken möchte. Zeit also sich mit Sascha zu unterhalten und diese Phase Revue passieren zu lassen, um zu fragen, was aus den bisherigen Absolventen geworden ist, welche Voraussetzungen mitzubringen waren, welche Chancen sich ergeben haben. Wirtschaftliche Situation der Medienhäuser Tatsächlich wurde es in der Folge ein Gespräch über Fachkräftemangel im Journalismus, die veränderte wirtschaftliche Situation der Medienhäuser, den Rückgang der Auflagen von Printmedien, die Veränderungen des Nutzungsverhaltens, aber auch über die neuen Möglichkeiten und somit Chancen im Medienbereich. Eine Frage der Qualität Sascha Devigne ist sich sicher, dass eine solide journalistische Ausbildung absolut notwendig ist, um verantwortungsbewusst, aufmerksam und qualitativ hochwertig dieser beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Die Ausbildung zum RuhrReporter kann zwar kein Volontariat und schon gar kein Studium ersetzen, kann aber als Einstieg in diese Branche betrachtet werden. Die Absolventinnen und Absolventen könnten nach dem Kurs, so Devigne, deutlich besser entscheiden wohin die berufliche Reise genau geht. Und das sollte klar sein, so Devigne: »Wenn lokale und regionale Medien irgendwann nicht mehr da sind, dann fehlt der Gesellschaft ein wichtiges Korrektiv und wir werden eine Art gesellschaftlicher Verwahrlosung erleben.« Unterstützung für das Projekt Unterstützt wird „RuhrReporter“ von der Staatskanzlei NRW, der Staatskanzlei des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten mit Sitz in Düsseldorf. Die Ruhr-Konferenz hat Projekte für alle Lebensbereiche entwickelt, von Wirtschaft und Wissenschaft über Kultur und Gesellschaft bis Tourismus und Sport. Ziel ist es, die Metropole Ruhr zu stärken. Das Projekt RuhrReporter – Medienmacher 4.0 wird von der Ruhr-Konferenz unterstützt: ruhr-konferenz.nrw Weitere Info: www.studio47.de/ruhrreporter.html www.ruhrpodcast.de

16.11.2022 12:06 / 39min

Seit nunmehr drei Jahren gibt es das Projekt »RuhrReporter – Medienmacher 4.0. In Summe sind in dieser Zeit fünf Kurse abgehalten worden, die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolviert haben. Das Projekt RuhrReporter bietet Abiturienten, Studierenden und Nachwuchskräften einen Einblick in die Berufswelt des Journalismus, der PR und der Kommunikation. Vermittelt werden die theoretischen Grundlagen der journalistischen Arbeit in Kombination mit Praxisphasen in Medienunternehmen und Verlagen. Ziel ist es, junge Menschen wieder für die Berufe als Journalist oder PR-Mitarbeiter zu begeistern und so das Nachwuchsproblem innerhalb dieser Branche im Ruhrgebiet zu lindern. Drei Jahre Ausbildung gehen zu Ende
 Der erste Kurs fand im Jahr 2020 statt und aktuell läuft gerade der fünfte Kurs, der das gesamte Projekt somit auch beschließt. Ob es ein Folgeangebot gibt ist noch nicht einhundertprozentig sicher, die Zeichen stehen aber wohl recht gut, wenn man Sascha Devigne, Geschäftsführer des Regional-TV-Senders Studio 47, Glauben schenken möchte. Zeit also sich mit Sascha zu unterhalten und diese Phase Revue passieren zu lassen, um zu fragen, was aus den bisherigen Absolventen geworden ist, welche Voraussetzungen mitzubringen waren, welche Chancen sich ergeben haben. Wirtschaftliche Situation der Medienhäuser Tatsächlich wurde es in der Folge ein Gespräch über Fachkräftemangel im Journalismus, die veränderte wirtschaftliche Situation der Medienhäuser, den Rückgang der Auflagen von Printmedien, die Veränderungen des Nutzungsverhaltens, aber auch über die neuen Möglichkeiten und somit Chancen im Medienbereich. Eine Frage der Qualität Sascha Devigne ist sich sicher, dass eine solide journalistische Ausbildung absolut notwendig ist, um verantwortungsbewusst, aufmerksam und qualitativ hochwertig dieser beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Die Ausbildung zum RuhrReporter kann zwar kein Volontariat und schon gar kein Studium ersetzen, kann aber als Einstieg in diese Branche betrachtet werden. Die Absolventinnen und Absolventen könnten nach dem Kurs, so Devigne, deutlich besser entscheiden wohin die berufliche Reise genau geht. Und das sollte klar sein, so Devigne: »Wenn lokale und regionale Medien irgendwann nicht mehr da sind, dann fehlt der Gesellschaft ein wichtiges Korrektiv und wir werden eine Art gesellschaftlicher Verwahrlosung erleben.« Unterstützung für das Projekt Unterstützt wird „RuhrReporter“ von der Staatskanzlei NRW, der Staatskanzlei des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten mit Sitz in Düsseldorf. Die Ruhr-Konferenz hat Projekte für alle Lebensbereiche entwickelt, von Wirtschaft und Wissenschaft über Kultur und Gesellschaft bis Tourismus und Sport. Ziel ist es, die Metropole Ruhr zu stärken. Das Projekt RuhrReporter – Medienmacher 4.0 wird von der Ruhr-Konferenz unterstützt: ruhr-konferenz.nrw Weitere Info: www.studio47.de/ruhrreporter.html www.ruhrpodcast.de

16.11.2022 12:06 / 39min

Ruhrpodcast – Folge 116 „Marxlohland im Kino“

Ruhrpodcast – Folge 116 „Marxlohland im Kino“ Im Gespräch mit Stephanie Hajdamowicz, Fernsehjournalistin und Dokumentarfilmemacherin aus Duisburg. Am 14.11.2022 um 18 Uhr geht es im filmforum zu Duisburg, am Dellplatz 16 geht es nun offiziell los: „Marxlohland wird der breiten Öffentlichkeit vorgestellt, Premierenfeier inklusive. Nachdem wir uns mit Stephanie schon vor geraumer Zeit zu diesem Projekt unterhalten haben, wollten wir nun einiges zum fertigen Film wissen. Weitere Info in den Shownotes oder unter: www.ruhrpodcast.de www.marxlohland.de/

02.11.2022 12:45 / 48min

Ruhrpodcast – Folge 116 „Marxlohland im Kino“ Im Gespräch mit Stephanie Hajdamowicz, Fernsehjournalistin und Dokumentarfilmemacherin aus Duisburg. Am 14.11.2022 um 18 Uhr geht es im filmforum zu Duisburg, am Dellplatz 16 geht es nun offiziell los: „Marxlohland wird der breiten Öffentlichkeit vorgestellt, Premierenfeier inklusive. Nachdem wir uns mit Stephanie schon vor geraumer Zeit zu diesem Projekt unterhalten haben, wollten wir nun einiges zum fertigen Film wissen. Weitere Info in den Shownotes oder unter: www.ruhrpodcast.de www.marxlohland.de/

02.11.2022 12:45 / 48min

Ruhrpodcast – Folge 115 „DJ, Hot-Rods und immer die Ramones“

Thorsten ist DJ Ich zitiere: „Das Sommerhighlight 2022 - Thorsten´s Open Air Party im Druckluft Biergarten. 
Ich packe meine Plattenkiste mit den fettesten Hits für euch zusammen. Songs, die ihr seit Jahren im Ohr und nie wieder gehört habt…“ Am liebsten spielt er seven inches, also Singles. Die schmucken kleinen Dinger, die auf 45 rpm laufen. Warum eigentlich Singles? Wie viele nimmt er für eine Veranstaltung mit? Thorsten ist Trauredner
Früher hat man standesamtlich geheiratet und ist dann in die Kirche gegangen. Heute gehen Paare offensichtlich nicht mehr so oft in die Kirche, möchten aber dennoch auf eine gewisse Form von Feierlichkeit erleben. Diese Feier kann unter einem Baum stattfinden, am See, auf der Wiese etc. Dazu wird Thorsten als freier Trauredner gebucht, der einiges an Zeit investiert um eine 45 Minuten lange halten zu können. Wie ist er dazu gekommen? Was ist seine Motivation? Welche Motivation haben die Leute, die sich trauen? Kann der Trauredner auch auf Trauerfeiern reden? Thorsten ist Moderator von Rennen, also „Races“ Car Race, Drag Race, Hot-Rods, Customs, Roadrunner-Veranstaltungen – Thorsten ist als Moderator bei solchen Veranstaltungen tätig. Das Roadrunner‘s Paradise & Race 61 ist ein ausgelassenes Treffen, bei dem der Spaß am Kult und ein bestimmtes Lebensgefühl, sowie die Musik im Mittelpunkt stehen. Da darf Thorsten nicht fehlen. Uns interessiert: Wie kam es dazu? Was macht den Reiz solcher Veranstaltungen aus? Thorsten hat die Ramones gesehen … … und zwar sehr oft, soviel sei gespoilert. Die Ramones gab es von 1974 bis 1996, nach 22 Jahren und 2263 Shows war Schluss: Die Ramones spielten am 6. August 1996 ihr letztes Konzert im Palace in Hollywood, Kalifornien. Thorsten war nicht da, aber ziemlich oft bei Konzerten in England, Frankreich, Holland, Belgien, Deutschland etc. pp. Wie oft? Warum die Ramones? Wie kam es zu der Plastikkarte, die Eintritt bei allen Ramones-Konzerten weltweit garantierte? Weitere Info: www.race-61.de www.ruhrpodcast.de

19.10.2022 12:02 / 40min

Thorsten ist DJ Ich zitiere: „Das Sommerhighlight 2022 - Thorsten´s Open Air Party im Druckluft Biergarten. 
Ich packe meine Plattenkiste mit den fettesten Hits für euch zusammen. Songs, die ihr seit Jahren im Ohr und nie wieder gehört habt…“ Am liebsten spielt er seven inches, also Singles. Die schmucken kleinen Dinger, die auf 45 rpm laufen. Warum eigentlich Singles? Wie viele nimmt er für eine Veranstaltung mit? Thorsten ist Trauredner
Früher hat man standesamtlich geheiratet und ist dann in die Kirche gegangen. Heute gehen Paare offensichtlich nicht mehr so oft in die Kirche, möchten aber dennoch auf eine gewisse Form von Feierlichkeit erleben. Diese Feier kann unter einem Baum stattfinden, am See, auf der Wiese etc. Dazu wird Thorsten als freier Trauredner gebucht, der einiges an Zeit investiert um eine 45 Minuten lange halten zu können. Wie ist er dazu gekommen? Was ist seine Motivation? Welche Motivation haben die Leute, die sich trauen? Kann der Trauredner auch auf Trauerfeiern reden? Thorsten ist Moderator von Rennen, also „Races“ Car Race, Drag Race, Hot-Rods, Customs, Roadrunner-Veranstaltungen – Thorsten ist als Moderator bei solchen Veranstaltungen tätig. Das Roadrunner‘s Paradise & Race 61 ist ein ausgelassenes Treffen, bei dem der Spaß am Kult und ein bestimmtes Lebensgefühl, sowie die Musik im Mittelpunkt stehen. Da darf Thorsten nicht fehlen. Uns interessiert: Wie kam es dazu? Was macht den Reiz solcher Veranstaltungen aus? Thorsten hat die Ramones gesehen … … und zwar sehr oft, soviel sei gespoilert. Die Ramones gab es von 1974 bis 1996, nach 22 Jahren und 2263 Shows war Schluss: Die Ramones spielten am 6. August 1996 ihr letztes Konzert im Palace in Hollywood, Kalifornien. Thorsten war nicht da, aber ziemlich oft bei Konzerten in England, Frankreich, Holland, Belgien, Deutschland etc. pp. Wie oft? Warum die Ramones? Wie kam es zu der Plastikkarte, die Eintritt bei allen Ramones-Konzerten weltweit garantierte? Weitere Info: www.race-61.de www.ruhrpodcast.de

19.10.2022 12:02 / 40min

Ruhrpodcast – Folge 114 "Punk as FLINTA"

Aus dem Steckbrief des Verlages erfahren wir: „Ronja Schwikowski, geboren 1983 in Regensburg, wurde durch Punk in Bayern und in Nordrhein-Westfalen sozialisiert. Sie veröffentlichte zwischen 2007 und 2012 das Influenza Fanzine, in allen Ausgaben des A5-Copyshop Zines stand das Thema „Frauen im Punk“ im Vordergrund. Seit 2014 ist sie Chefredakteurin beim Plastic Bomb Fanzine und Geschäftsführerin beim dazugehörigen Mailorder und Plattenlabel. Seit 2016 ist sie die Inhaberin der GmbH. Ronja veranstaltet Punkkonzerte, ist Autorin im eigenen Fanzine und leidenschaftlich Gast auf Wave-, Metal- und Punkshows.“ Aufmerksame Hörer:innen des Ruhrpodcast wissen das schon länger, da Ronja vor einiger Zeit bereits im Podcast-Interview bei uns war. Damals ging es um sie als Frau und Geschäftsführerin im Punk. Heute stellt sie das Buch „Punk as F#ck“, das sie mit Diana Ringelsiep über die letzten Monate und Jahre geschrieben hat vor. Es geht darum, die Punk-Szene aus der FLINTA-Perspektive kennenzulernen. FLINTA? Das steht für: „Frauen, Lesben, Intersexuelle-, Nicht-Binäre-, Transgender- und Agender-Personen“ – auf der Kehrseite der Medaille Mensch stehen die (CIS-) Männer, schwul oder nicht schwul. Wie sieht es in der Punk-Szene aus? Herrscht dort auch das klassische Machtgefüge, bei dem männlich geprägte Gesellschaftsformen vorherrschen? Werden Frauen lediglich als Lustobjekt gesehen oder gar unterdrückt? Wie steht es um Künstler:innen, die sich offen als lesbisch oder zum Beispiel agender outen. Und wie kam Ronja schließlich darauf dieses Buch mit Diana zu verfassen, in dem auf fast 450 Seiten 50 Autor:innen über ihre Erfahrungen in der Punkszene sprechen? Dazu Ronja: „Deine Geschichte ist auch spannend, selbst wenn dabei keine Nachpressungen in gelbem Vinyl vorkommen.“ Spannend. Weitere Info: https://www.ventil-verlag.de/titel/1927/punk-as-fck www.punk-as-fuck.com

21.09.2022 11:11 / 46min

Aus dem Steckbrief des Verlages erfahren wir: „Ronja Schwikowski, geboren 1983 in Regensburg, wurde durch Punk in Bayern und in Nordrhein-Westfalen sozialisiert. Sie veröffentlichte zwischen 2007 und 2012 das Influenza Fanzine, in allen Ausgaben des A5-Copyshop Zines stand das Thema „Frauen im Punk“ im Vordergrund. Seit 2014 ist sie Chefredakteurin beim Plastic Bomb Fanzine und Geschäftsführerin beim dazugehörigen Mailorder und Plattenlabel. Seit 2016 ist sie die Inhaberin der GmbH. Ronja veranstaltet Punkkonzerte, ist Autorin im eigenen Fanzine und leidenschaftlich Gast auf Wave-, Metal- und Punkshows.“ Aufmerksame Hörer:innen des Ruhrpodcast wissen das schon länger, da Ronja vor einiger Zeit bereits im Podcast-Interview bei uns war. Damals ging es um sie als Frau und Geschäftsführerin im Punk. Heute stellt sie das Buch „Punk as F#ck“, das sie mit Diana Ringelsiep über die letzten Monate und Jahre geschrieben hat vor. Es geht darum, die Punk-Szene aus der FLINTA-Perspektive kennenzulernen. FLINTA? Das steht für: „Frauen, Lesben, Intersexuelle-, Nicht-Binäre-, Transgender- und Agender-Personen“ – auf der Kehrseite der Medaille Mensch stehen die (CIS-) Männer, schwul oder nicht schwul. Wie sieht es in der Punk-Szene aus? Herrscht dort auch das klassische Machtgefüge, bei dem männlich geprägte Gesellschaftsformen vorherrschen? Werden Frauen lediglich als Lustobjekt gesehen oder gar unterdrückt? Wie steht es um Künstler:innen, die sich offen als lesbisch oder zum Beispiel agender outen. Und wie kam Ronja schließlich darauf dieses Buch mit Diana zu verfassen, in dem auf fast 450 Seiten 50 Autor:innen über ihre Erfahrungen in der Punkszene sprechen? Dazu Ronja: „Deine Geschichte ist auch spannend, selbst wenn dabei keine Nachpressungen in gelbem Vinyl vorkommen.“ Spannend. Weitere Info: https://www.ventil-verlag.de/titel/1927/punk-as-fck www.punk-as-fuck.com

21.09.2022 11:11 / 46min

Ruhrpodcast – Folge 113 "Zum Tod von Queen Elizabeth II"

Gestern, am 08. September, starb die britische Königin Elizabeth II. im Alter von 96 Jahren auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland. Um es vorweg zu nehmen: Ich bin kein Fanboy der Royals und den Song der Sex Pistols habe ich sofort geliebt, seitdem ich ihn das erste Mal gehört habe (immerhin auch schon über 40 Jahre her).

09.09.2022 13:47 / 29min

Gestern, am 08. September, starb die britische Königin Elizabeth II. im Alter von 96 Jahren auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland. Um es vorweg zu nehmen: Ich bin kein Fanboy der Royals und den Song der Sex Pistols habe ich sofort geliebt, seitdem ich ihn das erste Mal gehört habe (immerhin auch schon über 40 Jahre her).

09.09.2022 13:47 / 29min

Ruhrpodcast – Folge 112 „Die Jungs vom Bottcast“

Piet Metzen stellt mit seinem Kumpel Alex Teichert fast jede Woche eine neue Folge „Bottcast“ ins Netz. Nach eigenen Angaben ist der Bottcast der erste Podcast für Bottrop. Geboten werden Geschichten, die bewegen, Dinge, die in ihrer Stadt ärgern, aufregen oder freuen. Mit einem Augenzwinkern und jeder Menge Humor.

24.08.2022 08:43 / 43min

Piet Metzen stellt mit seinem Kumpel Alex Teichert fast jede Woche eine neue Folge „Bottcast“ ins Netz. Nach eigenen Angaben ist der Bottcast der erste Podcast für Bottrop. Geboten werden Geschichten, die bewegen, Dinge, die in ihrer Stadt ärgern, aufregen oder freuen. Mit einem Augenzwinkern und jeder Menge Humor.

24.08.2022 08:43 / 43min

Ruhrpodcast – Folge 111 „Der Hirsch ist wieder auf dem Platz“

Am letzten Augustwochenende, vom 26.08. bis 28.08.2022 röhrt er wieder, der Platzhirsch. Zwei Jahre lang weilte er auf benachbarten Weiden im Kantpark und kehrt nun in das Stammrevier – den Dellplatz – zurück. 
 Die Rückkehr zum Dellplatz
Mit Steffi und Malte haben wir uns darüber unterhalten, wie man so ein Festival plant, was in 2022 anders sein wird als in den ersten beiden Corona-Jahren, worauf zu achten war, worauf heute zu achten ist und welche Möglichkeiten man mit der Rückkehr zum Dellplatz hat.
 Das große Thema „Barrierefreiheit“
Möglichst weitgehende Barrierefreiheit hat sich das Orga-Team in diesem Jahr auf die Fahnen geschrieben. Das heißt zum Beispiel, dass es Infos in einfacher Sprache für Menschen mit Einschränkungen und Nicht-Muttersprachler*innen geben wird, extra Toilettenwagen für Menschen mit Behinderung aufgestellt werden und es bewachte Rolliparkplätze gibt. 
 Der Eintritt bleibt kostenlos Alle Platzhirsch-Programmpunkte – auch Kunst, Literatur, Theater und das Kinderprogramm „Kitz“ – sind kostenlos zugänglich. Hier findet das Platzhirsch Festival statt - Dellplatz (Dellplatz 1, 47051 Duisburg) - St Joseph Kirche (Dellplatz 20, 47051 Duisburg - St Joseph Kirchenkeller (Dellplatz 20, 47051 Duisburg) - OINK! Autokino (Dellplatz, 47051 Duisburg) - Stapeltor (Stapeltor 6, 47051 Duisburg) - Die Säule (Goldstraße 15, 47051 Duisburg) - Innenhafen (Ludwigsforum, 47051 Duisburg)
- SG1 (Schmale Gasse 1, 47051 Duisburg) - S13 (Salvatorweg 13,47051 Duisburg) - Künstler- und Atelierhaus Goldstraße (Goldstraße 15, 47051 Duisburg) Diese Künstlerinnen und Künstler sind dabei 3000: Klare, Maris, Swell, de Joode, Vatcher (Jazz) Abdul Kader Chahin (Lesung) Agora Theater AUA (Pop) [ B O L T ] & Harald Schulte (Laute Musik und Tanz) Cocaine Piss (Punk) Das Blockflötenensemble Die Regierung (Rock) Die Roboterinnen (Theater) Duygu Özturan (Lesung) Empire feat Malte Jehmlich (Jazz) Friends of Gas (Punk) International Music & The Dorf (Rock und Jazz) Junges Ensemble Ruhr (Pop) M. Takara & Carla Boergas (Jazz) Mariá Portugal & Recursion (Electro) METAR: Aarset, Cee, Stockhausen (Jazz) Nichtseattle (Pop) OINK! Autokino Paddy Steer (verrückter Kram) Peuk (Punk) Porcelain id (Pop) Sarah Wissner Theater Schillings & Töpp (Klassik) Schlakks (Hip-Hop) Slumberland & Sainkho Namtchylak (besondere Musik) Station 17 (Rock) Stina Holmquist (Pop) Takh (Rock) Theater Kreuz & Quer Theater Tom Teuer Tomeka Reid Trio (Jazz) Und das ist noch lange nicht alles Weitere Info: www.platzhirsch-duisburg.org

17.08.2022 11:42 / 27min

Am letzten Augustwochenende, vom 26.08. bis 28.08.2022 röhrt er wieder, der Platzhirsch. Zwei Jahre lang weilte er auf benachbarten Weiden im Kantpark und kehrt nun in das Stammrevier – den Dellplatz – zurück. 
 Die Rückkehr zum Dellplatz
Mit Steffi und Malte haben wir uns darüber unterhalten, wie man so ein Festival plant, was in 2022 anders sein wird als in den ersten beiden Corona-Jahren, worauf zu achten war, worauf heute zu achten ist und welche Möglichkeiten man mit der Rückkehr zum Dellplatz hat.
 Das große Thema „Barrierefreiheit“
Möglichst weitgehende Barrierefreiheit hat sich das Orga-Team in diesem Jahr auf die Fahnen geschrieben. Das heißt zum Beispiel, dass es Infos in einfacher Sprache für Menschen mit Einschränkungen und Nicht-Muttersprachler*innen geben wird, extra Toilettenwagen für Menschen mit Behinderung aufgestellt werden und es bewachte Rolliparkplätze gibt. 
 Der Eintritt bleibt kostenlos Alle Platzhirsch-Programmpunkte – auch Kunst, Literatur, Theater und das Kinderprogramm „Kitz“ – sind kostenlos zugänglich. Hier findet das Platzhirsch Festival statt - Dellplatz (Dellplatz 1, 47051 Duisburg) - St Joseph Kirche (Dellplatz 20, 47051 Duisburg - St Joseph Kirchenkeller (Dellplatz 20, 47051 Duisburg) - OINK! Autokino (Dellplatz, 47051 Duisburg) - Stapeltor (Stapeltor 6, 47051 Duisburg) - Die Säule (Goldstraße 15, 47051 Duisburg) - Innenhafen (Ludwigsforum, 47051 Duisburg)
- SG1 (Schmale Gasse 1, 47051 Duisburg) - S13 (Salvatorweg 13,47051 Duisburg) - Künstler- und Atelierhaus Goldstraße (Goldstraße 15, 47051 Duisburg) Diese Künstlerinnen und Künstler sind dabei 3000: Klare, Maris, Swell, de Joode, Vatcher (Jazz) Abdul Kader Chahin (Lesung) Agora Theater AUA (Pop) [ B O L T ] & Harald Schulte (Laute Musik und Tanz) Cocaine Piss (Punk) Das Blockflötenensemble Die Regierung (Rock) Die Roboterinnen (Theater) Duygu Özturan (Lesung) Empire feat Malte Jehmlich (Jazz) Friends of Gas (Punk) International Music & The Dorf (Rock und Jazz) Junges Ensemble Ruhr (Pop) M. Takara & Carla Boergas (Jazz) Mariá Portugal & Recursion (Electro) METAR: Aarset, Cee, Stockhausen (Jazz) Nichtseattle (Pop) OINK! Autokino Paddy Steer (verrückter Kram) Peuk (Punk) Porcelain id (Pop) Sarah Wissner Theater Schillings & Töpp (Klassik) Schlakks (Hip-Hop) Slumberland & Sainkho Namtchylak (besondere Musik) Station 17 (Rock) Stina Holmquist (Pop) Takh (Rock) Theater Kreuz & Quer Theater Tom Teuer Tomeka Reid Trio (Jazz) Und das ist noch lange nicht alles Weitere Info: www.platzhirsch-duisburg.org

17.08.2022 11:42 / 27min

Ruhrpodcast – Folge 110 „Immer ist was oder mit lauter netten Leuten beim Leichenpuzzle“

Warum Kai Magnus Sting Kai Magnus Sting heißt und nicht etwa Kaiopei Sting, interessierte Ruhrpodcast-Host Zepp Oberpichler schon Jahre lang. Noch mehr interessierte Oberpichler im Talk mit Sting (ja, wie der Musiker) allerdings die unglaubliche Dichte an bundesweit berühmten Kabarettist*innen, Humorist*innen, Schauspieler*innen und sonstige Kreativfinnen wie Hanns Dieter Hüsch, Konrad Beikircher Henning Venske, Gerburg Jahnke und Wilfried Schmickler in Stings Oevre. Abitur in Duisburg
Auf Wikipedia ist nachzulesen: „Nach seinem Abitur 1998 am Landfermann-Gymnasium schrieb und koordinierte er von 1999 bis 2001 die satirische Kriminalhörspiel-Reihe Kieselbachs Fälle, die ebenfalls beim Bürgerfunk von Radio Duisburg gesendet wurden. Es folgten diverse andere Aktivitäten, so trat er mehrfach in den TV-Sendungen Mitternachtsspitzen, Night Wash sowie TV total auf. 2001 hatte er eine kleine Rolle im letzten Tatort mit Manfred Krug und Charles Brauer. 2007 trat er unter anderem gemeinsam mit Jochen Malmsheimer und Piet Klocke auf.“ Hörspiele selber machen
Bereits im zarten Alter von neun Jahren sitzt klein Kai Magnus in seinem Kinderzimmer und zeichnet auf dem Kassettenrecorder erste Hörspiele auf, bei denen er nicht nur alle Rollen spricht, sondern auch noch Geräusche und Songfetzen erzeugt. In seinen professionellen Jahren werden daraus Hörspiel-Produktionen mit einer Riege von national bekannten Größen wie: Traugott Buhre, Jochen Busse, Piet Klocke, Jochen Malmsheimer, Susanne Pätzold, Erwin Grosche, Christiane Weber, Peter Nottmeier, Petra Nadolny, Stephanie Überall, Fritz Eckenga, Bastian Pastewka. Annette Frier u. v. m. Leichenpuzzle selber machen?
In dieser Ruhrpodcast-Folge wollten wir wissen, was motiviert einen ansonsten kerngesunden Menschen dazu in Leichenpuzzle zu denken? Die immer noch seit Generationen ungeklärte Frage, war nun der Landmann der größte Feind des Mannesmann oder viel eher der Steinbader, stand nicht nur im Raum, sie wurde auch gestellt und möglicherweise andeutungsweise gestriffen, skizziert und kulminiert. Warum fehlte bei Mathe der Praxisbezug?
Eine Frage, die sich auch 40 Jahre nach der Abwahl dieses Faches immer wieder stellt. So auch hier. By the way, wo steht man, wenn man in der Mitte seines Lebens angekommen ist? Von Einschränkungen durch Corona mal abgesehen, wovon lebt das Geschehen auf der Kabarettbühne heute? Und immer dran denken: Dem Elend das Lachen entgegen setzen! Weitere Info: www.kaimagnussting.de www.ruhrpodcast.de

11.08.2022 08:21 / 54min

Warum Kai Magnus Sting Kai Magnus Sting heißt und nicht etwa Kaiopei Sting, interessierte Ruhrpodcast-Host Zepp Oberpichler schon Jahre lang. Noch mehr interessierte Oberpichler im Talk mit Sting (ja, wie der Musiker) allerdings die unglaubliche Dichte an bundesweit berühmten Kabarettist*innen, Humorist*innen, Schauspieler*innen und sonstige Kreativfinnen wie Hanns Dieter Hüsch, Konrad Beikircher Henning Venske, Gerburg Jahnke und Wilfried Schmickler in Stings Oevre. Abitur in Duisburg
Auf Wikipedia ist nachzulesen: „Nach seinem Abitur 1998 am Landfermann-Gymnasium schrieb und koordinierte er von 1999 bis 2001 die satirische Kriminalhörspiel-Reihe Kieselbachs Fälle, die ebenfalls beim Bürgerfunk von Radio Duisburg gesendet wurden. Es folgten diverse andere Aktivitäten, so trat er mehrfach in den TV-Sendungen Mitternachtsspitzen, Night Wash sowie TV total auf. 2001 hatte er eine kleine Rolle im letzten Tatort mit Manfred Krug und Charles Brauer. 2007 trat er unter anderem gemeinsam mit Jochen Malmsheimer und Piet Klocke auf.“ Hörspiele selber machen
Bereits im zarten Alter von neun Jahren sitzt klein Kai Magnus in seinem Kinderzimmer und zeichnet auf dem Kassettenrecorder erste Hörspiele auf, bei denen er nicht nur alle Rollen spricht, sondern auch noch Geräusche und Songfetzen erzeugt. In seinen professionellen Jahren werden daraus Hörspiel-Produktionen mit einer Riege von national bekannten Größen wie: Traugott Buhre, Jochen Busse, Piet Klocke, Jochen Malmsheimer, Susanne Pätzold, Erwin Grosche, Christiane Weber, Peter Nottmeier, Petra Nadolny, Stephanie Überall, Fritz Eckenga, Bastian Pastewka. Annette Frier u. v. m. Leichenpuzzle selber machen?
In dieser Ruhrpodcast-Folge wollten wir wissen, was motiviert einen ansonsten kerngesunden Menschen dazu in Leichenpuzzle zu denken? Die immer noch seit Generationen ungeklärte Frage, war nun der Landmann der größte Feind des Mannesmann oder viel eher der Steinbader, stand nicht nur im Raum, sie wurde auch gestellt und möglicherweise andeutungsweise gestriffen, skizziert und kulminiert. Warum fehlte bei Mathe der Praxisbezug?
Eine Frage, die sich auch 40 Jahre nach der Abwahl dieses Faches immer wieder stellt. So auch hier. By the way, wo steht man, wenn man in der Mitte seines Lebens angekommen ist? Von Einschränkungen durch Corona mal abgesehen, wovon lebt das Geschehen auf der Kabarettbühne heute? Und immer dran denken: Dem Elend das Lachen entgegen setzen! Weitere Info: www.kaimagnussting.de www.ruhrpodcast.de

11.08.2022 08:21 / 54min

Ruhrpodcast – Folge 109 "Da muss ich heute noch heulen"

Die Sommerferien neigen sich dem Ende entgegen und für uns ist das ein schöner Anlass geschmeidig wieder mit dem Ruhrpodcast loszulegen. Wie bereits berichtet, fand kürzlich das 14te Ruhrpott Rodeo statt und dort trafen wir auf Andre Bessner. Punkrock aus Bottrop Andre Bessner kommt aus Bottrop. Andre Bessner ist Fan von PunkRock. Andre Bessner hat in den 90er Jahren zahlreiche Konzerte der deutschen Punkrock-Legende „Upright Citizens“ gebucht und die Band auf einigen Touren begleitet. Offiziell gibt es die Band seit vielen Jahren nicht mehr. Solidarität macht es möglich Am 1. April haben Upright Citizens noch einmal ein letztes Konzert gespielt, im Don’t Panic in Essen. Der Erlös des Abends ging in Höhe von 4.100,- Euro an die „Gesellschaft Bochum – Donezk e. V.“ zur Unterstützung von Ukraine-Kriegsopfern. Ein kleiner Beitrag. Ein wichtiger Beitrag. Für den Ruhrpodcast sprachen wir mit Andre, den wir fast zufällig auf dem Gelände der Schwarzen Heide getroffen haben, darüber Konzerte zu veranstalten, die Begeisterung für Livemusik und die Sehnsucht nach Gemeinschaft. Ohren auf und selbst gehört. Weitere Info: www.ruhrpott-rodeo.de www.ruhrpodcast.de

03.08.2022 12:22 / 19min

Die Sommerferien neigen sich dem Ende entgegen und für uns ist das ein schöner Anlass geschmeidig wieder mit dem Ruhrpodcast loszulegen. Wie bereits berichtet, fand kürzlich das 14te Ruhrpott Rodeo statt und dort trafen wir auf Andre Bessner. Punkrock aus Bottrop Andre Bessner kommt aus Bottrop. Andre Bessner ist Fan von PunkRock. Andre Bessner hat in den 90er Jahren zahlreiche Konzerte der deutschen Punkrock-Legende „Upright Citizens“ gebucht und die Band auf einigen Touren begleitet. Offiziell gibt es die Band seit vielen Jahren nicht mehr. Solidarität macht es möglich Am 1. April haben Upright Citizens noch einmal ein letztes Konzert gespielt, im Don’t Panic in Essen. Der Erlös des Abends ging in Höhe von 4.100,- Euro an die „Gesellschaft Bochum – Donezk e. V.“ zur Unterstützung von Ukraine-Kriegsopfern. Ein kleiner Beitrag. Ein wichtiger Beitrag. Für den Ruhrpodcast sprachen wir mit Andre, den wir fast zufällig auf dem Gelände der Schwarzen Heide getroffen haben, darüber Konzerte zu veranstalten, die Begeisterung für Livemusik und die Sehnsucht nach Gemeinschaft. Ohren auf und selbst gehört. Weitere Info: www.ruhrpott-rodeo.de www.ruhrpodcast.de

03.08.2022 12:22 / 19min

Ruhrpodcast – Folge 108 "Das war das Ruhrpott-Rodeo 2022"

Wow, war das ein Wochenende! Vom 1. bis zum 3. Juli gab es endlich mal wieder das Ruhrpott Rodeo und zwar die Nummer 14, nachdem es zwei Jahre nacheinander verschoben werden musste. Grund für den Ruhrpodcast also eine Delegation bestehend aus dem reisenden Ruhrpott-Reporter Zepp Oberpichler, nebst fotografierendem Familienanhang loszuschicken. An dieser Stelle vorab ein großes Lob und „Danke“ an den Veranstalter Alex Schwers, der unter diesen Umständen ein hervorragendes Festival auf die Beine gestellt hat – und an Mirja, die den ganzen Spaß auch mitträgt und mitmacht. Respekt! Das sollen diese ganzen Nörgler erst einmal leisten, die schon bei der Planung einer Geburtstagsfeier mit Clown verzweifeln. Und es wurde das erwartet große Fest nach der Pandemie. Manche fand jene Band spannend, mancher eine andere. So ist das bei Festivals und das ist auch gut so. Schließlich geht es nicht nur darum die bereits bekannten Heldinnen und Helden erneut abzufeiern, sondern auch darum neue oder unbekannte Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker, Spinner, Phantasten, Chaotinnen etc. pp. kennenzulernen. Natürlich gab es auch wieder die, die über den Bierpreis moserten. Dazu so viel: Wenn der Eintritt nicht in astronomische Höhen getrieben werden soll, muss die Veranstaltung am Getränkeumsatz verdienen – und bei dem gebotenen Programm reichlich! Folglich wäre ein Bierpreis von 4,- Euro für einen 0,3 Literbecher völlig angemessen gewesen. Es waren aber nur 3,60 Euro. Fahrt mal nach England auf ein Festival und dann beschwert euch weiter. Unter dem Strich habe ich ein hervorragend organisiertes Festival erlebt, tolle Gespräche geführt, großartige Bands gesehen, frisch gezapfte Biere getrunken und diese mit Freude selbst bezahlt, mich von Heuschrecken ernährt und den größten Spaß des bisherigen Jahres gehabt. Danke Alex, danke Mirja, dass ihr das alles möglich gemacht habt. Wir freuen uns auf 2023. Aus diesem Grund muss auch auf die Funding-Kampagne hingewiesen werden. Spendet für das Ruhrpott Rodeo 2023: https://gofund.me/ecede7f6 Und wer noch etwas zum Thema Inklusion beitragen möchte, der kann das unter dieser Mailadresse tun: handycap@ruhrpott-rodeo.de Here we go – oh yeah! Weitere Info: www.ruhrpott-rodeo.de www.ruhrpodcast.de

06.07.2022 12:51 / 49min

Wow, war das ein Wochenende! Vom 1. bis zum 3. Juli gab es endlich mal wieder das Ruhrpott Rodeo und zwar die Nummer 14, nachdem es zwei Jahre nacheinander verschoben werden musste. Grund für den Ruhrpodcast also eine Delegation bestehend aus dem reisenden Ruhrpott-Reporter Zepp Oberpichler, nebst fotografierendem Familienanhang loszuschicken. An dieser Stelle vorab ein großes Lob und „Danke“ an den Veranstalter Alex Schwers, der unter diesen Umständen ein hervorragendes Festival auf die Beine gestellt hat – und an Mirja, die den ganzen Spaß auch mitträgt und mitmacht. Respekt! Das sollen diese ganzen Nörgler erst einmal leisten, die schon bei der Planung einer Geburtstagsfeier mit Clown verzweifeln. Und es wurde das erwartet große Fest nach der Pandemie. Manche fand jene Band spannend, mancher eine andere. So ist das bei Festivals und das ist auch gut so. Schließlich geht es nicht nur darum die bereits bekannten Heldinnen und Helden erneut abzufeiern, sondern auch darum neue oder unbekannte Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker, Spinner, Phantasten, Chaotinnen etc. pp. kennenzulernen. Natürlich gab es auch wieder die, die über den Bierpreis moserten. Dazu so viel: Wenn der Eintritt nicht in astronomische Höhen getrieben werden soll, muss die Veranstaltung am Getränkeumsatz verdienen – und bei dem gebotenen Programm reichlich! Folglich wäre ein Bierpreis von 4,- Euro für einen 0,3 Literbecher völlig angemessen gewesen. Es waren aber nur 3,60 Euro. Fahrt mal nach England auf ein Festival und dann beschwert euch weiter. Unter dem Strich habe ich ein hervorragend organisiertes Festival erlebt, tolle Gespräche geführt, großartige Bands gesehen, frisch gezapfte Biere getrunken und diese mit Freude selbst bezahlt, mich von Heuschrecken ernährt und den größten Spaß des bisherigen Jahres gehabt. Danke Alex, danke Mirja, dass ihr das alles möglich gemacht habt. Wir freuen uns auf 2023. Aus diesem Grund muss auch auf die Funding-Kampagne hingewiesen werden. Spendet für das Ruhrpott Rodeo 2023: https://gofund.me/ecede7f6 Und wer noch etwas zum Thema Inklusion beitragen möchte, der kann das unter dieser Mailadresse tun: handycap@ruhrpott-rodeo.de Here we go – oh yeah! Weitere Info: www.ruhrpott-rodeo.de www.ruhrpodcast.de

06.07.2022 12:51 / 49min

Ruhrpodcast – Folge 107 "75 Jahre später fragt man sich: „Wohin mit der Leiche?“"

1947 wurde der Ketteler Spielschar Rheinhausen gegründet. Ziel der Amateurspielschar war es, nach den deprimierenden Kriegsjahren etwas Freude zu bieten. So begann man mit Amateur- und Laiendarstellerinnen und Darstellern Volksstücke aufzuführen. Die Komödie „Pension Schöller“ Carl Laufs und Wilhelm Jacoby schrieben die Komödie „Pension Schöller“ die 1890 ihre Uraufführung in Berlin feierte. Das Lustspiel wurde mehrfach verfilmt, unter anderem 1960 mit Theo Lingen. Zahlreiche Volksbühnen spielen das Stück bis heute und so verwundert es nicht, dass man unter den Darstellern große Namen des Boulevard Theaters findet, von Willy Millowitsch über Harald Juhnke, Günter Pfitzmann, Edeltraut Elsner bis hin zu Heidi Mahler. Endlich wieder Theater spielen Die letzten beiden Jahre waren nicht nur für professionelle Theater und darstellende Künstler schwierig. Auch die Amateur-Ensembles konnten nicht auftreten, meist nicht einmal proben. Doch jetzt geht es auch mit bühne47 wieder los! Am Samstag, den 20. August ist im Ev. Gemeindehaus Duisburg-Wedau die Premiere von „Pension Schöller“ und damit stellt sich mal wieder die Frage: „Wohin mit der Leiche?“ Pension Schöller nach Duisburg verlegt Und so freut man sich im Jahr des 75-jährigen Bestehens diesen Klassiker präsentieren zu dürfen. Wir zitieren aus der Ankündigung: „Kerl, wat ne verrückte Idee! Alexander Klapproth ist auf Besuch bei seinem Neffen Kevin in Duisburg und hat sich in den Kopf gesetzt, einmal eine Psychiatrie von innen zu besichtigen. Natürlich nur zu Besuch, versteht sich. Kevin und seine Freundin Kissling machen’s möglich – und bringen Alexander Klapproth in die Pension Schöller, wo er auf so manch verrückte Type trifft. Aber sind die wirklich alle so verrückt? Und was passiert, wenn alle auf einmal vor seiner Tür am beschaulichen Niederrhein stehen?“ 
Der Klassiker aus der Feder von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby wurde von Aljoscha Liebert für die bühne47 ganz neu gedacht. Man versetzte die Geschichte nach Duisburg und an den Niederrhein des Hier und Jetzt. Und das Ganze mit dem Witz und Charme des Originals. Für den Ruhrpodcast Grund genug, das Gespräch mit Aljoscha Liebert zu führen und interessante Einblicke in das Theatertreiben einer Amateurbühne zu bekommen. Wir gratulieren ganz herzlich zu 75 Jahren Theater-Unterhaltung. Weitere Info: www.buehne47.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

22.06.2022 12:49 / 25min

1947 wurde der Ketteler Spielschar Rheinhausen gegründet. Ziel der Amateurspielschar war es, nach den deprimierenden Kriegsjahren etwas Freude zu bieten. So begann man mit Amateur- und Laiendarstellerinnen und Darstellern Volksstücke aufzuführen. Die Komödie „Pension Schöller“ Carl Laufs und Wilhelm Jacoby schrieben die Komödie „Pension Schöller“ die 1890 ihre Uraufführung in Berlin feierte. Das Lustspiel wurde mehrfach verfilmt, unter anderem 1960 mit Theo Lingen. Zahlreiche Volksbühnen spielen das Stück bis heute und so verwundert es nicht, dass man unter den Darstellern große Namen des Boulevard Theaters findet, von Willy Millowitsch über Harald Juhnke, Günter Pfitzmann, Edeltraut Elsner bis hin zu Heidi Mahler. Endlich wieder Theater spielen Die letzten beiden Jahre waren nicht nur für professionelle Theater und darstellende Künstler schwierig. Auch die Amateur-Ensembles konnten nicht auftreten, meist nicht einmal proben. Doch jetzt geht es auch mit bühne47 wieder los! Am Samstag, den 20. August ist im Ev. Gemeindehaus Duisburg-Wedau die Premiere von „Pension Schöller“ und damit stellt sich mal wieder die Frage: „Wohin mit der Leiche?“ Pension Schöller nach Duisburg verlegt Und so freut man sich im Jahr des 75-jährigen Bestehens diesen Klassiker präsentieren zu dürfen. Wir zitieren aus der Ankündigung: „Kerl, wat ne verrückte Idee! Alexander Klapproth ist auf Besuch bei seinem Neffen Kevin in Duisburg und hat sich in den Kopf gesetzt, einmal eine Psychiatrie von innen zu besichtigen. Natürlich nur zu Besuch, versteht sich. Kevin und seine Freundin Kissling machen’s möglich – und bringen Alexander Klapproth in die Pension Schöller, wo er auf so manch verrückte Type trifft. Aber sind die wirklich alle so verrückt? Und was passiert, wenn alle auf einmal vor seiner Tür am beschaulichen Niederrhein stehen?“ 
Der Klassiker aus der Feder von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby wurde von Aljoscha Liebert für die bühne47 ganz neu gedacht. Man versetzte die Geschichte nach Duisburg und an den Niederrhein des Hier und Jetzt. Und das Ganze mit dem Witz und Charme des Originals. Für den Ruhrpodcast Grund genug, das Gespräch mit Aljoscha Liebert zu führen und interessante Einblicke in das Theatertreiben einer Amateurbühne zu bekommen. Wir gratulieren ganz herzlich zu 75 Jahren Theater-Unterhaltung. Weitere Info: www.buehne47.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

22.06.2022 12:49 / 25min

Ruhrpodcast – Folge 106 "Es wird nie mehr, wie es mal war"

Alex Schwers ist Profimusiker. Er spielt Schlagzeug. Seine aktuelle Hauptband heißt Slime, aber er drischt auch immer wieder für Die Lokalmatadore, Die Gestörten Becker oder auch für die Jeff Dahl Group auf die Felle. Neben seiner Karriere als Drummer, ist er schon seit vielen Jahren im Bereich der Veranstaltungen von Punk- und Rock-Konzerten tätig. Endlich wieder Ruhrpott Rodeo 2020 sollte die 14te Ausgabe des beliebten Festivals auf dem Freigelände am Flughafen Schwarze Heide in Hünxe/Bottrop stattfinden. Aufgrund von Corona musste es allerdings verschoben werden. Zunächst ins Jahr 2021, dann ins Jahr 2022. Und wenn alles gut geht, findet es dieses Jahr wirklich statt. 01. + 02. + 03. Juli in 2022 Das Programm liest sich dieses Jahr wie ein Who-is-Who der Punk-Rock-Geschichte. So spielen zum Tanze auf: Social Distortion, Slime, Madball, Kreator, Wizo, Gluecifer, Dritte Wahl, Dropkick Murphys, Suicidal Tendencies, Baboon Show, Pascow und viele mehr. Darüber hinaus gibt es noch einen Überraschungs-Act, der ansonsten Stadien füllt. Mehr wird nicht verraten. Es wird nie mehr wie es mal war
Die Festival-Kultur ist zwar tief verankert in der Freizeitgestaltung Punk-Rock-Süchtiger und dennoch ist das Veranstalten eines solchen Festivals eine absolute Wundertüte. Aktuell ist nahezu jede Band auf Tour. Das bedeutet: Man bekommt aktuell kaum Material und Fachpersonal zur Durchführung eines solchen Events. Schwers geht davon aus, dass die Kosten für solche Veranstaltungen im Schnitt 35 Prozent höher ausfallen, als in den Jahren zuvor. Hinzu kommt aktuell eine „No-Show-Rate“ von bis zu 40 Prozent. Das heißt 40 Prozent der Gäste, die eine Karte haben, kommen nicht zur Veranstaltung. Das heißt darüber hinaus, diese fehlenden Personen konsumieren auch keine Speisen und Getränke. Schwers sagt: „Es ist ein Irrtum zu glauben, dass es nach Corona wieder so wird wie davor. Es wird nicht mehr so wie früher! Wir sprechen mittlerweile von einer Zeit vor Corona und von einer Zeit nach Corona.“ Punker mit Wohnmobil
Auch die Punk-Fans rüsten auf. So hält Schwers inzwischen 1.500 Wohnwagen- oder Caravan-Parzellen parat, um diesen gestiegenen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Anfangs kamen ein paar Leute mit Zelt, inzwischen mag man es komfortabler. Wir wollten wissen
Wie hat Alex Schwers sein Team über die veranstaltungsfreie Zeit gerettet? Wie lange plant er an solch einem Event? Welche Bands würde er gerne einmal auf seinem Festival spielen sehen? Und natürlich: Wer ist der Secret Act? Weitere Info: www.ruhrpott-rodeo.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

01.06.2022 12:58 / 36min

Alex Schwers ist Profimusiker. Er spielt Schlagzeug. Seine aktuelle Hauptband heißt Slime, aber er drischt auch immer wieder für Die Lokalmatadore, Die Gestörten Becker oder auch für die Jeff Dahl Group auf die Felle. Neben seiner Karriere als Drummer, ist er schon seit vielen Jahren im Bereich der Veranstaltungen von Punk- und Rock-Konzerten tätig. Endlich wieder Ruhrpott Rodeo 2020 sollte die 14te Ausgabe des beliebten Festivals auf dem Freigelände am Flughafen Schwarze Heide in Hünxe/Bottrop stattfinden. Aufgrund von Corona musste es allerdings verschoben werden. Zunächst ins Jahr 2021, dann ins Jahr 2022. Und wenn alles gut geht, findet es dieses Jahr wirklich statt. 01. + 02. + 03. Juli in 2022 Das Programm liest sich dieses Jahr wie ein Who-is-Who der Punk-Rock-Geschichte. So spielen zum Tanze auf: Social Distortion, Slime, Madball, Kreator, Wizo, Gluecifer, Dritte Wahl, Dropkick Murphys, Suicidal Tendencies, Baboon Show, Pascow und viele mehr. Darüber hinaus gibt es noch einen Überraschungs-Act, der ansonsten Stadien füllt. Mehr wird nicht verraten. Es wird nie mehr wie es mal war
Die Festival-Kultur ist zwar tief verankert in der Freizeitgestaltung Punk-Rock-Süchtiger und dennoch ist das Veranstalten eines solchen Festivals eine absolute Wundertüte. Aktuell ist nahezu jede Band auf Tour. Das bedeutet: Man bekommt aktuell kaum Material und Fachpersonal zur Durchführung eines solchen Events. Schwers geht davon aus, dass die Kosten für solche Veranstaltungen im Schnitt 35 Prozent höher ausfallen, als in den Jahren zuvor. Hinzu kommt aktuell eine „No-Show-Rate“ von bis zu 40 Prozent. Das heißt 40 Prozent der Gäste, die eine Karte haben, kommen nicht zur Veranstaltung. Das heißt darüber hinaus, diese fehlenden Personen konsumieren auch keine Speisen und Getränke. Schwers sagt: „Es ist ein Irrtum zu glauben, dass es nach Corona wieder so wird wie davor. Es wird nicht mehr so wie früher! Wir sprechen mittlerweile von einer Zeit vor Corona und von einer Zeit nach Corona.“ Punker mit Wohnmobil
Auch die Punk-Fans rüsten auf. So hält Schwers inzwischen 1.500 Wohnwagen- oder Caravan-Parzellen parat, um diesen gestiegenen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Anfangs kamen ein paar Leute mit Zelt, inzwischen mag man es komfortabler. Wir wollten wissen
Wie hat Alex Schwers sein Team über die veranstaltungsfreie Zeit gerettet? Wie lange plant er an solch einem Event? Welche Bands würde er gerne einmal auf seinem Festival spielen sehen? Und natürlich: Wer ist der Secret Act? Weitere Info: www.ruhrpott-rodeo.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

01.06.2022 12:58 / 36min

Ruhrpodcast – Folge 105 "Ein Punk geht in Rente"

Frank Herbst war schon einmal im Ruhrpodcast. Da ging es allerdings um Fußball. Darum geht es heuer nicht. Frank wird im September 60 und hat entschieden mit diesem Datum seine aktiven Tätigkeiten als Punk ruhen zu lassen. Ein Freund der etwas härteren Musik Frank Herbst wurde 1978 zum Punk bekehrt, nachdem er Udo getroffen hat, der ihm die erste Platte der Sex Pistols vorspielte. Das Erweckungserlebnis für Frank. Die Sex Pistols trafen auf offene Ohren, weil der Oberhausener Jungpunk bereits auf Slade, Sweet und AC/DC stand. Von Glamrock zu Punkrock, sozusagen. DIY – Do it yourself
Durch den Punk lernte Frank eine Form von Eigenständigkeit, die weg vom bloßen Konsum hin zum Selbermachen führte. So bekam er Anfang der 80-ziger Jahre erste Fanzines bei Konzerten in die Hände gedrückt und begann fortan eigene Fanzines zu gestalten. Die Titel waren „Krawall“ und „Die letzte Hoffnung“. Zu der Zeit wurde noch der Prittstift bemüht und das berühmte „Scherenlayout“ gepflegt. Nach den Fanzines kam das Label Mit YOUR CHANCE RECORDS bringt er lokale und regionale Bands heraus, so zum Beispiel die erste Single der Richies aus Duisburg. Ein Fakt, der ihm in einer besseren Welt den Oskar für innovative Labeltätigkeit hätte einbringen müssen. Mit der YOUR CHANCE TAPESHOW brachte er eine moderierte Cassette über 90 bzw. 60 Minuten, in der neue Schallplatten, Cassetten etc. vorgestellt wurden, unter das interessierte Volk. Diese Tapeshow brachte er rund 15 Jahre heraus, bei einem Erscheinungsintervall von vier bis sechs Wochen. Frank macht Radio Von 1993 bis 2000 ist Frank eine entscheidende Figur beim PLASTIC BOMB, das schnell zu einem der auflagenstärksten Fanzines in der Republik wird. Es folgt die PLASTIC BOMB RADIO Sendung auf RADIOWELLE STURMFLUT, wo Frank zahlreiche Radiosendungen für den Bürgerfunk produziert. 2000 verließ er das Plastic Bomb und ab dann produzierte er das CRAZY UNITED, womit er einer der ersten Online-Fanziner war. Im September ist Schluss Nach 20 Jahren geht nicht nur das Crazy United in Rente. Frank wird im September 2022 60, hat dann knapp 45 Jahre Punkrock auf dem Buckel und legt seine aktiven Tätigkeiten im Namen des Punk zur Ruhe. Die Murmel wird er sich weiter jeden Tag rasieren, Platten kauft er auch weiterhin, ausgewählte Konzerte wird er nach wie vor besuchen und schließlich wird er zahlreiche gute Erinnerungen behalten „bis ich inne Urne lieg“. Anekdoten von einem, der dabei war. Ein Gespräch über Punks, Skinheads, das Eschhaus, das Old Daddy, Fans, Bands, Gangs. Weitere Info: www.crazyunited.de www.ruhrpodcast.de

11.05.2022 08:26 / 1h 21min

Frank Herbst war schon einmal im Ruhrpodcast. Da ging es allerdings um Fußball. Darum geht es heuer nicht. Frank wird im September 60 und hat entschieden mit diesem Datum seine aktiven Tätigkeiten als Punk ruhen zu lassen. Ein Freund der etwas härteren Musik Frank Herbst wurde 1978 zum Punk bekehrt, nachdem er Udo getroffen hat, der ihm die erste Platte der Sex Pistols vorspielte. Das Erweckungserlebnis für Frank. Die Sex Pistols trafen auf offene Ohren, weil der Oberhausener Jungpunk bereits auf Slade, Sweet und AC/DC stand. Von Glamrock zu Punkrock, sozusagen. DIY – Do it yourself
Durch den Punk lernte Frank eine Form von Eigenständigkeit, die weg vom bloßen Konsum hin zum Selbermachen führte. So bekam er Anfang der 80-ziger Jahre erste Fanzines bei Konzerten in die Hände gedrückt und begann fortan eigene Fanzines zu gestalten. Die Titel waren „Krawall“ und „Die letzte Hoffnung“. Zu der Zeit wurde noch der Prittstift bemüht und das berühmte „Scherenlayout“ gepflegt. Nach den Fanzines kam das Label Mit YOUR CHANCE RECORDS bringt er lokale und regionale Bands heraus, so zum Beispiel die erste Single der Richies aus Duisburg. Ein Fakt, der ihm in einer besseren Welt den Oskar für innovative Labeltätigkeit hätte einbringen müssen. Mit der YOUR CHANCE TAPESHOW brachte er eine moderierte Cassette über 90 bzw. 60 Minuten, in der neue Schallplatten, Cassetten etc. vorgestellt wurden, unter das interessierte Volk. Diese Tapeshow brachte er rund 15 Jahre heraus, bei einem Erscheinungsintervall von vier bis sechs Wochen. Frank macht Radio Von 1993 bis 2000 ist Frank eine entscheidende Figur beim PLASTIC BOMB, das schnell zu einem der auflagenstärksten Fanzines in der Republik wird. Es folgt die PLASTIC BOMB RADIO Sendung auf RADIOWELLE STURMFLUT, wo Frank zahlreiche Radiosendungen für den Bürgerfunk produziert. 2000 verließ er das Plastic Bomb und ab dann produzierte er das CRAZY UNITED, womit er einer der ersten Online-Fanziner war. Im September ist Schluss Nach 20 Jahren geht nicht nur das Crazy United in Rente. Frank wird im September 2022 60, hat dann knapp 45 Jahre Punkrock auf dem Buckel und legt seine aktiven Tätigkeiten im Namen des Punk zur Ruhe. Die Murmel wird er sich weiter jeden Tag rasieren, Platten kauft er auch weiterhin, ausgewählte Konzerte wird er nach wie vor besuchen und schließlich wird er zahlreiche gute Erinnerungen behalten „bis ich inne Urne lieg“. Anekdoten von einem, der dabei war. Ein Gespräch über Punks, Skinheads, das Eschhaus, das Old Daddy, Fans, Bands, Gangs. Weitere Info: www.crazyunited.de www.ruhrpodcast.de

11.05.2022 08:26 / 1h 21min

Ruhrpodcast – Folge 104 "Hardrock für die Solidarität"

Klaus Vanscheidt ist ein umtriebiger Musiker aus Mülheim an der Ruhr. Mit zahlreichen Größen des nationalen und internationalen Rockzirkus stand er bereits auf der Bühne oder spendete eben diesen seine Fertigkeiten an der Gitarre im Aufnahmestudio. Für Flutopfer und Ukraine-Flüchtige In der Folge des Starkregens vom 14. und 15. Juli des vergangenen Jahres, richteten die Überschwemmungen auch in Mülheim an der Ruhr immense Schäden an. Um den Flutopfern beizustehen und einen Beitrag zu leisten, haben Mülheimer Musiker*innen für Mülheimer Flutopfer und die Ukraine-Flüchtlingshilfe das Projekt „Mülheim Benefiz MH-Projekt-21“ ins Leben gerufen. Engagement mal zwei Ziel ist es die Betroffenen beider Katastrophen zu unterstützen und sich mit Ihnen solidarisch zu zeigen. So kam es zur Idee die alte Aufnahme des Mülheim-Songs „Wir sind die Stadt an der Ruhr“ von 2007 als Rock-Version im zeitgemäßen Gewand zu produzieren und diesen Titel zum Download gegen eine Spende von mindestens 1,50 Euro anzubieten. Klaus Vanscheidt hat den Titel seinerzeit komponiert und möchte mit der neuen Version einen Anreiz schaffen, sich äußerst niedrigschwellig für die Opfer der Flutkatastrophe und die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zu engagieren. Dabei sei die Maßnahme nicht als “Schnellschuss“ gedacht – vielmehr hieß es auch in diesem Fall: “Gut Ding will Weile haben“. „Mülheim Benefiz MH-Projekt-21“ Ins Leben gerufen wurde das Projekt „Mülheim Benefiz MH-Projekt-21“ von dem Mülheimer Schlagzeuger Hank Roger. Mit Einsatz und Energie wurde in den Monaten nach der Flut ein reger, kreativer Austausch unter zahlreichen Mülheimer Musikern losgetreten und das alles unter den besonderen Umständen der Corona-Schutzmaßnahmen. Folgende Musiker – die zum Teil noch nie zusammengespielt haben – sind an dem Projekt beteiligt: Andre Tolba (Peter Kraus / Sasha) Martin „Ludi“ Ettrich (Birth Control / 78Twins)          
Detlef Neuls (Four 2 the Bar / VHS Mülheim) Hans-Uwe Koch (Bluttat / Klüsen / Regler Produktion e.V.) Anna David Merz (FKK / Eyevory)
Attila Schuster (5Times Zero / Hardenberg Festiva) Marcel Brozeit (Emscherkurve 77 / Bilwis) Kai Weiner (Rude Reminders / Go Music) Francesco Messina (Blackwell / Cracked Bazoo) Hank Roger (Sick#Red / Bitter Thrill)   Joost Schnitzler (Pottpoeten / Visionisten) Klaus Vanscheidt (Doro / Wölli – Die Toten Hosen) Zudem veredelte Produzent Jon Caffery (u.a. Die Toten Hosen / 2Raumwohnung / Wir sind Helden) soundtechnisch die Neu-Aufnahme des Songs.  Wir trafen uns mit Klaus Vanscheidt, um mehr über dieses Projekt zu erfahren und gewannen zahlreiche Einblicke. Interessant, lustig und knietief im Rock and Roll. Der Song wird zum Download angeboten. Erhältlich ist er nach einer Spende von mindestens 1,50 Euro (über Paypal, per Überweisung) mit dem Stichwort „Mülheim Benefiz“ auf www.regler-produktion.de Weitere Spenden mit dem Vermerk „Mülheim Benefiz“ auf das Vereinskonto der Regler Produktion e.V. / Kontonummer:  DE92 3625 0000 0175 0558 94 sind auch möglich. Weitere Info: www.regler-produktion.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

27.04.2022 10:24 / 32min

Klaus Vanscheidt ist ein umtriebiger Musiker aus Mülheim an der Ruhr. Mit zahlreichen Größen des nationalen und internationalen Rockzirkus stand er bereits auf der Bühne oder spendete eben diesen seine Fertigkeiten an der Gitarre im Aufnahmestudio. Für Flutopfer und Ukraine-Flüchtige In der Folge des Starkregens vom 14. und 15. Juli des vergangenen Jahres, richteten die Überschwemmungen auch in Mülheim an der Ruhr immense Schäden an. Um den Flutopfern beizustehen und einen Beitrag zu leisten, haben Mülheimer Musiker*innen für Mülheimer Flutopfer und die Ukraine-Flüchtlingshilfe das Projekt „Mülheim Benefiz MH-Projekt-21“ ins Leben gerufen. Engagement mal zwei Ziel ist es die Betroffenen beider Katastrophen zu unterstützen und sich mit Ihnen solidarisch zu zeigen. So kam es zur Idee die alte Aufnahme des Mülheim-Songs „Wir sind die Stadt an der Ruhr“ von 2007 als Rock-Version im zeitgemäßen Gewand zu produzieren und diesen Titel zum Download gegen eine Spende von mindestens 1,50 Euro anzubieten. Klaus Vanscheidt hat den Titel seinerzeit komponiert und möchte mit der neuen Version einen Anreiz schaffen, sich äußerst niedrigschwellig für die Opfer der Flutkatastrophe und die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zu engagieren. Dabei sei die Maßnahme nicht als “Schnellschuss“ gedacht – vielmehr hieß es auch in diesem Fall: “Gut Ding will Weile haben“. „Mülheim Benefiz MH-Projekt-21“ Ins Leben gerufen wurde das Projekt „Mülheim Benefiz MH-Projekt-21“ von dem Mülheimer Schlagzeuger Hank Roger. Mit Einsatz und Energie wurde in den Monaten nach der Flut ein reger, kreativer Austausch unter zahlreichen Mülheimer Musikern losgetreten und das alles unter den besonderen Umständen der Corona-Schutzmaßnahmen. Folgende Musiker – die zum Teil noch nie zusammengespielt haben – sind an dem Projekt beteiligt: Andre Tolba (Peter Kraus / Sasha) Martin „Ludi“ Ettrich (Birth Control / 78Twins)          
Detlef Neuls (Four 2 the Bar / VHS Mülheim) Hans-Uwe Koch (Bluttat / Klüsen / Regler Produktion e.V.) Anna David Merz (FKK / Eyevory)
Attila Schuster (5Times Zero / Hardenberg Festiva) Marcel Brozeit (Emscherkurve 77 / Bilwis) Kai Weiner (Rude Reminders / Go Music) Francesco Messina (Blackwell / Cracked Bazoo) Hank Roger (Sick#Red / Bitter Thrill)   Joost Schnitzler (Pottpoeten / Visionisten) Klaus Vanscheidt (Doro / Wölli – Die Toten Hosen) Zudem veredelte Produzent Jon Caffery (u.a. Die Toten Hosen / 2Raumwohnung / Wir sind Helden) soundtechnisch die Neu-Aufnahme des Songs.  Wir trafen uns mit Klaus Vanscheidt, um mehr über dieses Projekt zu erfahren und gewannen zahlreiche Einblicke. Interessant, lustig und knietief im Rock and Roll. Der Song wird zum Download angeboten. Erhältlich ist er nach einer Spende von mindestens 1,50 Euro (über Paypal, per Überweisung) mit dem Stichwort „Mülheim Benefiz“ auf www.regler-produktion.de Weitere Spenden mit dem Vermerk „Mülheim Benefiz“ auf das Vereinskonto der Regler Produktion e.V. / Kontonummer:  DE92 3625 0000 0175 0558 94 sind auch möglich. Weitere Info: www.regler-produktion.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

27.04.2022 10:24 / 32min

Ruhrpodcast – Folge 103 "Dämmerung der Leitwölfe"

Geboren wird Werner Streletz 1949 in Bottrop. Seine literarischen Arbeitsgebiete finden sich in Lyrik, Prosa, Theater und Hörspiel. Lange wirkte er in diversen Zeitungsredaktionen als Lokal- und Kulturredakteur, zuletzt bei der WAZ Kulturredaktion in Bochum. Streletz wurde mehrfach für seine literarische Arbeit ausgezeichnet, so auch mit dem „Literaturpreis Ruhr“ für sein Gesamtwerk. Dämmerung der Leitwölfe Aktuell erscheint der neue Roman von Streletz mit Titel „Dämmerung der Leitwölfe“ im Projekt Verlag, Bochum/Freiburg. Laut Klappentext wird 
die Geschichte des Misanthropen Beton erzählt, „den die trivialen Zumutungen des Daseins nahezu irre machen.“ Über Beton erfahren wir zudem, dass er ausschließlich in grüner Kleidung anzutreffen ist und durchgängig Sonnenbrille trägt. Sikorski sagt über Beton: „Sein Herz ist gut, doch seine Gedanken sind fürchterlich.“ Der Erzähler Sikorski Der Klappentext zeigt an, dass Beton gegenüber Sikorski steht, „der die künstlerischen Talente der kleinen Gruppe, die Beton um sich geschart hat, in die breite Öffentlichkeit tragen will.“ So beginne „der Kampf zwischen beiden um die Sympathien dieser Gruppe – ein Wettstreit auch um zwei Lebenssichten: hier Abschottung aus Lebensekel und Überdruss, dort Weltoffenheit und kommerzielle Vermarktung.“ Der Künstler Rauol
Wie häufig bei Streletz, tritt auch dieses Mal ein Künstler auf: Rauol. Über diesen erfahren wir, dass er nach dem Tod seiner Frau vor dem Selbstmord stand und am liebsten mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen hätte, pausenlos. Bereits zu diesem Zeitpunkt seien große Teile seiner Bilder schwarz gewesen. Nun soll er die Wände der großen Räume, die Betons Wohnung, wenn man es noch so nennen kann, bemalen. Die Schluckspechte Siggi und Bernd Mit Siggi und Bernd bevölkern zudem zwei randständige Gestalten den Roman, über die wir erfahren, dass „die sich mit mehr oder minder eleganten Stibitzereien durchs Leben gehangelt haben.“ Wie passt das alles zusammen? Wir sprachen im Ruhrpodcast mit Autor Werner Streletz über die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Romans. Wir sprachen über Vorbilder der einzelnen Akteure und wir sprachen über eine mögliche Zukunft für die Präsentation von Literatur vor Publikum. Spannend. Weitere Info: www.projektverlag.de www.ruhrpodcast.de

06.04.2022 10:29 / 35min

Geboren wird Werner Streletz 1949 in Bottrop. Seine literarischen Arbeitsgebiete finden sich in Lyrik, Prosa, Theater und Hörspiel. Lange wirkte er in diversen Zeitungsredaktionen als Lokal- und Kulturredakteur, zuletzt bei der WAZ Kulturredaktion in Bochum. Streletz wurde mehrfach für seine literarische Arbeit ausgezeichnet, so auch mit dem „Literaturpreis Ruhr“ für sein Gesamtwerk. Dämmerung der Leitwölfe Aktuell erscheint der neue Roman von Streletz mit Titel „Dämmerung der Leitwölfe“ im Projekt Verlag, Bochum/Freiburg. Laut Klappentext wird 
die Geschichte des Misanthropen Beton erzählt, „den die trivialen Zumutungen des Daseins nahezu irre machen.“ Über Beton erfahren wir zudem, dass er ausschließlich in grüner Kleidung anzutreffen ist und durchgängig Sonnenbrille trägt. Sikorski sagt über Beton: „Sein Herz ist gut, doch seine Gedanken sind fürchterlich.“ Der Erzähler Sikorski Der Klappentext zeigt an, dass Beton gegenüber Sikorski steht, „der die künstlerischen Talente der kleinen Gruppe, die Beton um sich geschart hat, in die breite Öffentlichkeit tragen will.“ So beginne „der Kampf zwischen beiden um die Sympathien dieser Gruppe – ein Wettstreit auch um zwei Lebenssichten: hier Abschottung aus Lebensekel und Überdruss, dort Weltoffenheit und kommerzielle Vermarktung.“ Der Künstler Rauol
Wie häufig bei Streletz, tritt auch dieses Mal ein Künstler auf: Rauol. Über diesen erfahren wir, dass er nach dem Tod seiner Frau vor dem Selbstmord stand und am liebsten mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen hätte, pausenlos. Bereits zu diesem Zeitpunkt seien große Teile seiner Bilder schwarz gewesen. Nun soll er die Wände der großen Räume, die Betons Wohnung, wenn man es noch so nennen kann, bemalen. Die Schluckspechte Siggi und Bernd Mit Siggi und Bernd bevölkern zudem zwei randständige Gestalten den Roman, über die wir erfahren, dass „die sich mit mehr oder minder eleganten Stibitzereien durchs Leben gehangelt haben.“ Wie passt das alles zusammen? Wir sprachen im Ruhrpodcast mit Autor Werner Streletz über die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Romans. Wir sprachen über Vorbilder der einzelnen Akteure und wir sprachen über eine mögliche Zukunft für die Präsentation von Literatur vor Publikum. Spannend. Weitere Info: www.projektverlag.de www.ruhrpodcast.de

06.04.2022 10:29 / 35min

Ruhrpodcast – Folge 102 „Ein Extrabreiter geht solo“

Geboren wird Stefan Kleinkrieg am 29. Dezember 1955 in Hagen/ Westfalen als Stefan Klein. Nach diversen Krachkombos gründet er 1978 die Band „Extrabreit“, um „mit der Krawallgeige Krach zu machen“. Titelseiten, Gold und große Hallen Über 40 Jahre später stehen zwei Goldene Schallplatten und mehrere ausverkaufte Tourneen zu Buche. Anfang der 80er Jahre hagelte es Titelseiten und Stories in den führenden Jugendzeitschriften und die Jugendzentren wurden immer voller. Man ging auf Tournee, die Hallen wurden größer, bis mit dem vierten Album der Absturz kam. Stefan meets Udo Lindenberg Zusammen mit Udo Lindenberg schrieb Stefan Kleinkrieg das Lied „Kralle“, das auf Lindenbergs Album „Odyssee“ von 1983 veröffentlicht wurde. Auf dem neuen Album „Die Sonne scheint für alle“ gibt es eine neue Version dieses Songs, die dem Verfasser dieser Zeilen besonders gefällt. Stefan goes England Nach dem großen Boom in der ersten Hälfte der 80er kam der große Kater und Stefan Kleinkrieg veröffentlichte erste Soloalben, wie das 1989 in England aufgenommene Album „Vive la KaBum“ unter dem Projektnamen „Mona Liza Overdrive“. Auf diesem Album spielt auch ein Idol von Stefan ein feines Solo, Brian Robertson, bekannt durch seine Arbeit bei Thin Lizzy. Die Sonne scheint für alle
Ist es nun das oft besungene reife Alterswerk? Host Zepp findet genau das. „Billiges Benzin“ ist dabei weniger eine visionäre Zukunftsphantasie von Stefan, als vielmehr ein Wunsch für alle fahrenden Musikanten. Vornehmlich weist die Akustikgitarre den Weg auf diesem Album. Dabei bringt Stefans Raspelstimme mittlerweile Vergleiche mit „Gunter Gabriel bis Leonard Cohen“, wie er selbst bemerkt. Im Grunde ist dieses Album „meine sanfte Seite“. Ein gut gelauntes Gespräch über Tourneen, Freunde und Verstorbene, die Verfügbarkeit von Musik, den Text von „Polizisten“, Gunter Gabriel, „Schwarze Lederjacke“, Steve Jones, dies und das und immer wieder die Frage, „was läuft heute so im Radio?“ Alles aus Liebe zur Musik und plötzlich taucht ein Satz auf, der an Sympathie kaum zu überbieten ist: „Ich war ja immer eher der Fan, der auch Musik gemacht hat.“ Und was bringt die Zukunft? 
Die Blitztournee 2022 bestimmt. Weitere Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Kleinkrieg https://www.die-breiten.de/ www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

30.03.2022 10:09 / 45min

Geboren wird Stefan Kleinkrieg am 29. Dezember 1955 in Hagen/ Westfalen als Stefan Klein. Nach diversen Krachkombos gründet er 1978 die Band „Extrabreit“, um „mit der Krawallgeige Krach zu machen“. Titelseiten, Gold und große Hallen Über 40 Jahre später stehen zwei Goldene Schallplatten und mehrere ausverkaufte Tourneen zu Buche. Anfang der 80er Jahre hagelte es Titelseiten und Stories in den führenden Jugendzeitschriften und die Jugendzentren wurden immer voller. Man ging auf Tournee, die Hallen wurden größer, bis mit dem vierten Album der Absturz kam. Stefan meets Udo Lindenberg Zusammen mit Udo Lindenberg schrieb Stefan Kleinkrieg das Lied „Kralle“, das auf Lindenbergs Album „Odyssee“ von 1983 veröffentlicht wurde. Auf dem neuen Album „Die Sonne scheint für alle“ gibt es eine neue Version dieses Songs, die dem Verfasser dieser Zeilen besonders gefällt. Stefan goes England Nach dem großen Boom in der ersten Hälfte der 80er kam der große Kater und Stefan Kleinkrieg veröffentlichte erste Soloalben, wie das 1989 in England aufgenommene Album „Vive la KaBum“ unter dem Projektnamen „Mona Liza Overdrive“. Auf diesem Album spielt auch ein Idol von Stefan ein feines Solo, Brian Robertson, bekannt durch seine Arbeit bei Thin Lizzy. Die Sonne scheint für alle
Ist es nun das oft besungene reife Alterswerk? Host Zepp findet genau das. „Billiges Benzin“ ist dabei weniger eine visionäre Zukunftsphantasie von Stefan, als vielmehr ein Wunsch für alle fahrenden Musikanten. Vornehmlich weist die Akustikgitarre den Weg auf diesem Album. Dabei bringt Stefans Raspelstimme mittlerweile Vergleiche mit „Gunter Gabriel bis Leonard Cohen“, wie er selbst bemerkt. Im Grunde ist dieses Album „meine sanfte Seite“. Ein gut gelauntes Gespräch über Tourneen, Freunde und Verstorbene, die Verfügbarkeit von Musik, den Text von „Polizisten“, Gunter Gabriel, „Schwarze Lederjacke“, Steve Jones, dies und das und immer wieder die Frage, „was läuft heute so im Radio?“ Alles aus Liebe zur Musik und plötzlich taucht ein Satz auf, der an Sympathie kaum zu überbieten ist: „Ich war ja immer eher der Fan, der auch Musik gemacht hat.“ Und was bringt die Zukunft? 
Die Blitztournee 2022 bestimmt. Weitere Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Kleinkrieg https://www.die-breiten.de/ www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

30.03.2022 10:09 / 45min

Ruhrpodcast – Folge 101 "Entsorgung von Elektroschrott – zum Medienprojekt „Quarta Parete“"

Im Gespräch mit Ute Brüggemann, Abfallberatung Wirtschaftsbetriebe der Stadt Duisburg.

22.03.2022 16:20 / 30min

Im Gespräch mit Ute Brüggemann, Abfallberatung Wirtschaftsbetriebe der Stadt Duisburg.

22.03.2022 16:20 / 30min

Ruhrpodcast – Folge 100 "Ein Blick hinter die vierte Wand – zum Medienprojekt „Quarta Parete“"

So steht es in der offiziellen Pressemitteilung
„Aus drei mach eins: Mit einem neuartigen Medienformat sollen ab dem kommenden Frühjahr die Grenzen zwischen Fernsehen, Radio und Podcast verschwinden – und die „vierte Wand“ zwischen Sender und Empfänger durchbrochen werden. Unter dem Titel „Quarta Parete“ arbeitet der regionale TV-Sender STUDIO 47 gemeinsam mit dem VHS-Projekt „Radio-Duisburg-Jugendredaktion“ und der Kommunikationsagentur Durian an einem Innovationsprojekt, welches Audio-, Video- und Online-Kanäle zu einer trimedialen Community- Plattform vereint. Ziel ist es, ein Format zu entwickeln, das anschließend von allen lokalen und regionalen Medien in Nordrhein-Westfalen als „redaktionelle Blaupause“ genutzt und umgesetzt werden kann.“ Und so sehen es die Beteiligten
Was bedeutet „Quarta Parete“ genau. Dazu Lars Schneider: „Der Begriff kommt aus dem Italienischen und findet seine Verwendung im Theater. Dort hat die Bühne links eine Wand, rechts eine und hinten. Dann gibt es die unsichtbare Wand, hinter der die Theatermacher für das Publikum arbeiten und Vorbereitungen treffen. Diese Wand reißen wir nun ein und schaffen Transparenz darüber wie Medienmachende agieren.“ Josip Sosic ergänzt: „Ich bin gelernter Radioredakteur und bin es gewohnt für Zuhörer zu arbeiten. Mit der Jugendredaktion für Radio-Duisburg bieten wir eine erste Anlaufstelle für die Journalisten von morgen. Wir haben somit auch Themen aufbereitet, die bei „Quarta Parete“ stattfinden.“ TV, Radio, Podcast, Live vor Ort „Quarta Parete“ ist Live vor Ort im Großen Saal der VHS am 18. März ab 19:00 Uhr zu finden. Dort berichtet die Jugendredaktion, führt Interviews und stellt Projekte vor. Zeitgleich sendet Studio 47 aus dem Studio auf dem Großmarkt heraus und bei Durian in der Altstadt wird eine Podcast-Folge aufgenommen. Zu welchem Thema eigentlich? Das Thema der ersten Veranstaltung unter dem Logo „Quarta Parete“ lautet „Nachhaltigkeit ohne Verzicht“. Es geht also um Ressourcenschonung, Energieeinsparung, Wassereinsparung, Müllvermeidung, Nutzung von Gebrauchtem und dergleichen mehr. Interviewpartnerinnen und -partner sind Energieberaterinnen, Köche, Fachleute aus den Entsorgungsbetrieben, professionelle Reparierer, Foodsharer und mehr. Too good to throw away
“Es ist nicht der Weisheit letzter Schluss aufwändig produzierte Waren wieder kostenintensiv entsorgen zu müssen. Nachhaltigkeit findet bereits eine große Beachtung, da ist aber noch einiges zu tun“, ist sich Josip Sosic sicher. „Es ist schon erstaunlich, wie groß die Szene derer ist, die sich um Nachhaltigkeit in unserer Stadt kümmern“, weiß Lars Schneider. „Schade ist nur, dass zahlreiche Angebote so wenig bekannt sind“, ergänzt Host Oberpichler. Und diesem Umstand will „Quarta Parete“ auch Abhilfe schaffen. Dazu Sosic: „Darum geht es, Angebote bekannt machen, Bürger einbeziehen und neue Lösungen schaffen.“ „Ich sehe nicht, warum das kein Erfolg werden sollte“, bemerkt Lars Schneider und vermutet, dass es mindestens 100 weitere Folgen geben wird. Daumen hoch! Weitere Info: www.studio47.de/quartaparete.html
VHS Jugendredaktion: http://shorturl.at/iEFWX

16.03.2022 09:55 / 28min

So steht es in der offiziellen Pressemitteilung
„Aus drei mach eins: Mit einem neuartigen Medienformat sollen ab dem kommenden Frühjahr die Grenzen zwischen Fernsehen, Radio und Podcast verschwinden – und die „vierte Wand“ zwischen Sender und Empfänger durchbrochen werden. Unter dem Titel „Quarta Parete“ arbeitet der regionale TV-Sender STUDIO 47 gemeinsam mit dem VHS-Projekt „Radio-Duisburg-Jugendredaktion“ und der Kommunikationsagentur Durian an einem Innovationsprojekt, welches Audio-, Video- und Online-Kanäle zu einer trimedialen Community- Plattform vereint. Ziel ist es, ein Format zu entwickeln, das anschließend von allen lokalen und regionalen Medien in Nordrhein-Westfalen als „redaktionelle Blaupause“ genutzt und umgesetzt werden kann.“ Und so sehen es die Beteiligten
Was bedeutet „Quarta Parete“ genau. Dazu Lars Schneider: „Der Begriff kommt aus dem Italienischen und findet seine Verwendung im Theater. Dort hat die Bühne links eine Wand, rechts eine und hinten. Dann gibt es die unsichtbare Wand, hinter der die Theatermacher für das Publikum arbeiten und Vorbereitungen treffen. Diese Wand reißen wir nun ein und schaffen Transparenz darüber wie Medienmachende agieren.“ Josip Sosic ergänzt: „Ich bin gelernter Radioredakteur und bin es gewohnt für Zuhörer zu arbeiten. Mit der Jugendredaktion für Radio-Duisburg bieten wir eine erste Anlaufstelle für die Journalisten von morgen. Wir haben somit auch Themen aufbereitet, die bei „Quarta Parete“ stattfinden.“ TV, Radio, Podcast, Live vor Ort „Quarta Parete“ ist Live vor Ort im Großen Saal der VHS am 18. März ab 19:00 Uhr zu finden. Dort berichtet die Jugendredaktion, führt Interviews und stellt Projekte vor. Zeitgleich sendet Studio 47 aus dem Studio auf dem Großmarkt heraus und bei Durian in der Altstadt wird eine Podcast-Folge aufgenommen. Zu welchem Thema eigentlich? Das Thema der ersten Veranstaltung unter dem Logo „Quarta Parete“ lautet „Nachhaltigkeit ohne Verzicht“. Es geht also um Ressourcenschonung, Energieeinsparung, Wassereinsparung, Müllvermeidung, Nutzung von Gebrauchtem und dergleichen mehr. Interviewpartnerinnen und -partner sind Energieberaterinnen, Köche, Fachleute aus den Entsorgungsbetrieben, professionelle Reparierer, Foodsharer und mehr. Too good to throw away
“Es ist nicht der Weisheit letzter Schluss aufwändig produzierte Waren wieder kostenintensiv entsorgen zu müssen. Nachhaltigkeit findet bereits eine große Beachtung, da ist aber noch einiges zu tun“, ist sich Josip Sosic sicher. „Es ist schon erstaunlich, wie groß die Szene derer ist, die sich um Nachhaltigkeit in unserer Stadt kümmern“, weiß Lars Schneider. „Schade ist nur, dass zahlreiche Angebote so wenig bekannt sind“, ergänzt Host Oberpichler. Und diesem Umstand will „Quarta Parete“ auch Abhilfe schaffen. Dazu Sosic: „Darum geht es, Angebote bekannt machen, Bürger einbeziehen und neue Lösungen schaffen.“ „Ich sehe nicht, warum das kein Erfolg werden sollte“, bemerkt Lars Schneider und vermutet, dass es mindestens 100 weitere Folgen geben wird. Daumen hoch! Weitere Info: www.studio47.de/quartaparete.html
VHS Jugendredaktion: http://shorturl.at/iEFWX

16.03.2022 09:55 / 28min

Ruhrpodcast – Folge 99 „Die Philosophie der Alchemie“

Dr. Bianca Stücker ist bereits seit langer Zeit auf der Welt und hat entsprechend viel erlebt. Allerdings stellt sie immer die Schlummerfunktion am Wecker an und liest dann gerne noch einige Zeit, bis sie aufsteht. Da Frau Stücker keine Hobbys hat, nutzt sie jede Minute für die Ausübung ihrer verschiedenen Berufe und Berufungen. Sie ist Musikerin, Autorin, Tänzerin und Tätowiererin, hat Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte studiert, ein Kirchenmusikexamen abgelegt und 2012 ihre Promotion an der Folkwang Universität der Künste in Essen abgeschlossen. 
 Musik ist ihr Leben
Als Songschreiberin, Sängerin und Instrumentalistin hat Bianca Stücker zahlreiche CDs mit dem Underground-Music-and-Bellydance-Projekt The Violet Tribe, der Steampunk-Formation Violet, dem Ensemble Violetta und ihrem Electro-Solo-Projekt VaNi veröffentlicht und gibt international Konzerte und Unterricht (u. a. in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, der Schweiz und den USA). Das erste Album (THE GLASS COFFIN) unter ihrem eigenen Namen ist im November 2017 erschienen, das zweite folgte im Herbst 2019 gemeinsam mit Rafaela Schützner (FATE & WISDOM). Im Februar 2019 kam schließlich das Album ARSENIC des Dark-Electro-Projekts Form Follows Function auf den Markt, das sie gemeinsam mit Winus Rilinger (u. a. The Eternal Afflict) als Duo begonnen hat und mittlerweile als disziplinübergreifendes Kollektiv (FFF-Kollektiv) weiterführt. 2020 hat sie eine EP mit Mark Benecke produziert, WE WANT IT DARKER. A TRIBUTE TO LEONARD COHEN. 2022 kam DE ALCHEMIA hinzu, ein Album, das mit neuen Melodien und alten Texten einen Einblick in die alchemistische Kunst gibt. Literatur ist ihr Leben 2007 wurde Stückers Debütroman "Schaulaufen für Anfänger" als Fischer Taschenbuch veröffentlicht, nebenbei schreibt sie die satirisch-vergnügliche Kolumne "Ansichten einer Anachronistin". Im Herbst 2012 erscheint ihr zweiter Roman "The Spooky Verona Freak Show" im Unsichtbar Verlag, im Dezember 2015 folgt "Die geheimen Tagebücher des Violet Tribe" (Ruhrliteratur). 2016 gründet sie gemeinsam mit Chelsea Bock den eygennutz Verlag, bei dem 2018 "99%" erscheint. Tanz, Tattoo-Art und Tarot sind ihr Leben Seit 2011 tätowiert sie und betreibt das kleine Studio 52, wo sie zudem verschiedene Sparten des Orientalischen Tanzes unterrichtet und das mittelalterliche Chorprojekt Lilia caeli leitet. Zwischenzeitlich legt sie Tarotkarten und lässt sich inspirieren. Ein lebhaftes Gespräch über Alchemistisches, ein Lustgärtlein, den Stein der Weisen, Philosophie im Großen und Ganzen sowie die Veredelung der menschlichen Seele. Weitere Info: www.bianca-stuecker.com www.ruhrpodcast.de

09.03.2022 10:12 / 47min

Dr. Bianca Stücker ist bereits seit langer Zeit auf der Welt und hat entsprechend viel erlebt. Allerdings stellt sie immer die Schlummerfunktion am Wecker an und liest dann gerne noch einige Zeit, bis sie aufsteht. Da Frau Stücker keine Hobbys hat, nutzt sie jede Minute für die Ausübung ihrer verschiedenen Berufe und Berufungen. Sie ist Musikerin, Autorin, Tänzerin und Tätowiererin, hat Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte studiert, ein Kirchenmusikexamen abgelegt und 2012 ihre Promotion an der Folkwang Universität der Künste in Essen abgeschlossen. 
 Musik ist ihr Leben
Als Songschreiberin, Sängerin und Instrumentalistin hat Bianca Stücker zahlreiche CDs mit dem Underground-Music-and-Bellydance-Projekt The Violet Tribe, der Steampunk-Formation Violet, dem Ensemble Violetta und ihrem Electro-Solo-Projekt VaNi veröffentlicht und gibt international Konzerte und Unterricht (u. a. in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, der Schweiz und den USA). Das erste Album (THE GLASS COFFIN) unter ihrem eigenen Namen ist im November 2017 erschienen, das zweite folgte im Herbst 2019 gemeinsam mit Rafaela Schützner (FATE & WISDOM). Im Februar 2019 kam schließlich das Album ARSENIC des Dark-Electro-Projekts Form Follows Function auf den Markt, das sie gemeinsam mit Winus Rilinger (u. a. The Eternal Afflict) als Duo begonnen hat und mittlerweile als disziplinübergreifendes Kollektiv (FFF-Kollektiv) weiterführt. 2020 hat sie eine EP mit Mark Benecke produziert, WE WANT IT DARKER. A TRIBUTE TO LEONARD COHEN. 2022 kam DE ALCHEMIA hinzu, ein Album, das mit neuen Melodien und alten Texten einen Einblick in die alchemistische Kunst gibt. Literatur ist ihr Leben 2007 wurde Stückers Debütroman "Schaulaufen für Anfänger" als Fischer Taschenbuch veröffentlicht, nebenbei schreibt sie die satirisch-vergnügliche Kolumne "Ansichten einer Anachronistin". Im Herbst 2012 erscheint ihr zweiter Roman "The Spooky Verona Freak Show" im Unsichtbar Verlag, im Dezember 2015 folgt "Die geheimen Tagebücher des Violet Tribe" (Ruhrliteratur). 2016 gründet sie gemeinsam mit Chelsea Bock den eygennutz Verlag, bei dem 2018 "99%" erscheint. Tanz, Tattoo-Art und Tarot sind ihr Leben Seit 2011 tätowiert sie und betreibt das kleine Studio 52, wo sie zudem verschiedene Sparten des Orientalischen Tanzes unterrichtet und das mittelalterliche Chorprojekt Lilia caeli leitet. Zwischenzeitlich legt sie Tarotkarten und lässt sich inspirieren. Ein lebhaftes Gespräch über Alchemistisches, ein Lustgärtlein, den Stein der Weisen, Philosophie im Großen und Ganzen sowie die Veredelung der menschlichen Seele. Weitere Info: www.bianca-stuecker.com www.ruhrpodcast.de

09.03.2022 10:12 / 47min

Ruhrpodcast – Folge 98 "Jeder Mensch hat eine Geschichte"

Lothar Lange ist gebürtiger Gelsenkirchener und hat es irgendwann bis nach Oberhausen geschafft. Dort erstellt er seit zehn Jahren den Blog „Kohlenspott“, in eigenen Worten: „Eine bunte Tüte, gefüllt mit verschiedensten Gedankensplittern, Erinnerungen an das Ruhrgebiet aus der Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders, ein Mix aus Verrücktheiten, auch Tiefsinnigem, Gemaltem, Gereimtem, Erfundenem und vielleicht nicht immer ganz zu Ende Gedachtem.“ Von Nonsens zu Ironie
Ja, der Kohlenspott kann Spuren von Nonsens und Kohlenstaub enthalten. Er kommt mitunter ironisch daher und wir möchten in dieser Folge die Frage klären: Wohnt dem Spott eine tiefe Liebe zu dem, was er bespöttelt inne? Ein Freund des Eselsohrs
Natürlich ist Lothar Lange eine Leseratte und er liest am liebsten Bücher. Will er sich eine gute Stelle merken, macht er ein Eselsohr in die Seite und somit das Buch individuell. Bei späterer Betrachtung mag man sich vielleicht wundern, was einen denn genau dort interessiert hat. Nun denn. Der Kohlenspott
Dieser Titel könnte die Vermutung aufwerfen, dass sich Lothar Lange über den Kohlenpott lustig macht, aber das ist definitiv nicht sein Anreiz. Im Gegenteil! Lange ist ein Freund des Reviers, der mit seinen Beiträgen seine tiefe Liebe zur Region ausdrückt. Nicht nur Humor
Aber es gibt auch Geschichten, die nicht nur den Humor nach außen kehren. Es gibt auch diese, die zu Herzen gehen. Dabei kommen Themen spontan auf das Blatt. Erst im Schreiben entwickelt sich für Lothar Lange der Fluss, der ihn zum Thema und zur Geschichte bringt. Dabei sollte aufgepasst werden, dass der Text nicht zu rund wird – alles muss seine Ecken und Kanten behalten. Ein richtiges Ziel gibt es nicht „Man glaubt gar nicht wieviel Lob ein Mensch auszuhalten im Stande ist.“ Das könnte zwar der Motor der Arbeit am Kohlenspott sein, ist es für Lothar Lange aber nicht. Er erzählt die Geschichten, weil die Geschichten erzählt werden wollen. So ist auch diese Folge ein Streifzug über Themen wie: Meine erste Schallplatte, der typische Ruhrpöttler, das Glück im Kleinen, Kino mit Sperrholzsitzen und Herzergreifendes, dem Leben abgelauscht. Jeder Mensch hat eine Geschichte – und warum kommt man aus Graz nach Gelsenkirchen und bleibt dort? Nur eine der Fragen, die in dieser Folge final geklärt werden. Weitere Info: www.kohlenspott.de www.ruhrpodcast.de

02.03.2022 12:45 / 42min

Lothar Lange ist gebürtiger Gelsenkirchener und hat es irgendwann bis nach Oberhausen geschafft. Dort erstellt er seit zehn Jahren den Blog „Kohlenspott“, in eigenen Worten: „Eine bunte Tüte, gefüllt mit verschiedensten Gedankensplittern, Erinnerungen an das Ruhrgebiet aus der Zeit der Pettycoats und des Wirtschaftswunders, ein Mix aus Verrücktheiten, auch Tiefsinnigem, Gemaltem, Gereimtem, Erfundenem und vielleicht nicht immer ganz zu Ende Gedachtem.“ Von Nonsens zu Ironie
Ja, der Kohlenspott kann Spuren von Nonsens und Kohlenstaub enthalten. Er kommt mitunter ironisch daher und wir möchten in dieser Folge die Frage klären: Wohnt dem Spott eine tiefe Liebe zu dem, was er bespöttelt inne? Ein Freund des Eselsohrs
Natürlich ist Lothar Lange eine Leseratte und er liest am liebsten Bücher. Will er sich eine gute Stelle merken, macht er ein Eselsohr in die Seite und somit das Buch individuell. Bei späterer Betrachtung mag man sich vielleicht wundern, was einen denn genau dort interessiert hat. Nun denn. Der Kohlenspott
Dieser Titel könnte die Vermutung aufwerfen, dass sich Lothar Lange über den Kohlenpott lustig macht, aber das ist definitiv nicht sein Anreiz. Im Gegenteil! Lange ist ein Freund des Reviers, der mit seinen Beiträgen seine tiefe Liebe zur Region ausdrückt. Nicht nur Humor
Aber es gibt auch Geschichten, die nicht nur den Humor nach außen kehren. Es gibt auch diese, die zu Herzen gehen. Dabei kommen Themen spontan auf das Blatt. Erst im Schreiben entwickelt sich für Lothar Lange der Fluss, der ihn zum Thema und zur Geschichte bringt. Dabei sollte aufgepasst werden, dass der Text nicht zu rund wird – alles muss seine Ecken und Kanten behalten. Ein richtiges Ziel gibt es nicht „Man glaubt gar nicht wieviel Lob ein Mensch auszuhalten im Stande ist.“ Das könnte zwar der Motor der Arbeit am Kohlenspott sein, ist es für Lothar Lange aber nicht. Er erzählt die Geschichten, weil die Geschichten erzählt werden wollen. So ist auch diese Folge ein Streifzug über Themen wie: Meine erste Schallplatte, der typische Ruhrpöttler, das Glück im Kleinen, Kino mit Sperrholzsitzen und Herzergreifendes, dem Leben abgelauscht. Jeder Mensch hat eine Geschichte – und warum kommt man aus Graz nach Gelsenkirchen und bleibt dort? Nur eine der Fragen, die in dieser Folge final geklärt werden. Weitere Info: www.kohlenspott.de www.ruhrpodcast.de

02.03.2022 12:45 / 42min

Ruhrpodcast – Folge 97 "Streaming killed the Liveauftritt – oder driven by Faulheit"

Klaus Märkert studierte Jura und Sozialarbeit, arbeitete schließlich als Streetworker und Taxifahrer. Seit Ende der 70er Jahre stand er zunehmend als DJ in den Diskotheken in Bochum und gehörte 1984 zu den Mitbegründern der Bochumer Dark-Wave-Diskothek Zwischenfall. Sein Lebensraum war und ist Bochum. 2009 erscheint sein erstes Buch „Hab Sonne“, dem bis heute neun weitere folgen. Zusammen mit dem Essener Musiker und Kolumnist Myk Jung veranstaltete er die Lesereihe Schementhemen. Klaus Märkert ist der Bruder des Schriftstellers Peter Märkert. Der Austausch mit dem Publikum fehlt Im Podcast gibt es einen Rundumschlag zu den bestimmenden Themen der letzten Zeit, als da wären: Die Lesungen vor Publikum fehlen dem Autor. Das Auflegen in der Coronazeit war auch nicht möglich. Geld verdienen ist somit weitestgehend ausgefallen. Bochum als die heimliche Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet. Das Verhältnis zu den Künstlerkollegen an ausgewählten Beispielen. Fragen die sich aufdrängen Wir stellen uns die Fragen: Wie will man die Leute vom Sofa in die Clubs locken, wenn es wieder erlaubt ist? Ist eine Generation an die Streamingdienste verloren? Sehen wir als Künstler besorgt in die Zukunft? Wird es wieder einmal so werden, wie es mal war? Wird es neue Wege geben? Kleiner Spoiler: Irgendwas geht immer. Romane von Klaus Märkert Hab Sonne. Edition PaperONE, Leipzig 2009 Requiem für Pac-Man. Edition PaperONE, Leipzig 2012 Schatten voraus. Eygennutz-Verlag, Hamm 2016 Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab, Eygennutz-Verlag, Hamm 2017 Das Besondere kommt noch. Telescope Verlag, Mildenau 2019 Sammlungen von Kurzgeschichten Ich bin dann mal tot. Muschel Verlag, Köln 2010 (gemeinsam mit Myk Jung) Der Tag braucht das Licht – Ich nicht. Edition PaperONE, Leipzig 2011 Schlagt sie tot in den Wäldern. Eisenhut-Verlag, Hagen 2013 Der Tag braucht das Licht, ich nicht 3.0. Telescope Verlag, Mildenau 2018 Weitere Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Märkert

23.02.2022 12:00 / 40min

Klaus Märkert studierte Jura und Sozialarbeit, arbeitete schließlich als Streetworker und Taxifahrer. Seit Ende der 70er Jahre stand er zunehmend als DJ in den Diskotheken in Bochum und gehörte 1984 zu den Mitbegründern der Bochumer Dark-Wave-Diskothek Zwischenfall. Sein Lebensraum war und ist Bochum. 2009 erscheint sein erstes Buch „Hab Sonne“, dem bis heute neun weitere folgen. Zusammen mit dem Essener Musiker und Kolumnist Myk Jung veranstaltete er die Lesereihe Schementhemen. Klaus Märkert ist der Bruder des Schriftstellers Peter Märkert. Der Austausch mit dem Publikum fehlt Im Podcast gibt es einen Rundumschlag zu den bestimmenden Themen der letzten Zeit, als da wären: Die Lesungen vor Publikum fehlen dem Autor. Das Auflegen in der Coronazeit war auch nicht möglich. Geld verdienen ist somit weitestgehend ausgefallen. Bochum als die heimliche Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet. Das Verhältnis zu den Künstlerkollegen an ausgewählten Beispielen. Fragen die sich aufdrängen Wir stellen uns die Fragen: Wie will man die Leute vom Sofa in die Clubs locken, wenn es wieder erlaubt ist? Ist eine Generation an die Streamingdienste verloren? Sehen wir als Künstler besorgt in die Zukunft? Wird es wieder einmal so werden, wie es mal war? Wird es neue Wege geben? Kleiner Spoiler: Irgendwas geht immer. Romane von Klaus Märkert Hab Sonne. Edition PaperONE, Leipzig 2009 Requiem für Pac-Man. Edition PaperONE, Leipzig 2012 Schatten voraus. Eygennutz-Verlag, Hamm 2016 Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab, Eygennutz-Verlag, Hamm 2017 Das Besondere kommt noch. Telescope Verlag, Mildenau 2019 Sammlungen von Kurzgeschichten Ich bin dann mal tot. Muschel Verlag, Köln 2010 (gemeinsam mit Myk Jung) Der Tag braucht das Licht – Ich nicht. Edition PaperONE, Leipzig 2011 Schlagt sie tot in den Wäldern. Eisenhut-Verlag, Hagen 2013 Der Tag braucht das Licht, ich nicht 3.0. Telescope Verlag, Mildenau 2018 Weitere Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Märkert

23.02.2022 12:00 / 40min

Ruhrpodcast – Folge 96 „Es ist Zeit für die Frauschaft“

Woran wir denken, wenn wir den Begriff „Mannschaft“ lesen? Wahrscheinlich an Fußball und an die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Herren bzw. Männer. So lautet es beim Marketing des DFB folgerichtig: DIE MANNSCHAFT. Soweit so gut, oder auch schlecht, je nachdem, wie man sich und seine Position in der Gesellschaft versteht. Fragen sind lästig Michael Schulze versteht sich so, dass er Fragen stellt. Das ist nicht immer gern gesehen, denn Fragen sind oftmals lästig. Lästig, weil sich bestimmte Personen mit bestimmten Themen nicht auseinandersetzen mögen, obwohl bestimmte Themen sehr wohl in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Lästig, weil diese Personen just zu diesen Fragen gerade keine Antwort wissen. Lästig zudem, weil diese Personen möglicherweise Gefahr laufen in Rechtfertigungszwänge zu kommen. Lästig, lästig, lästig. 
Die Mannschaft der Frauen Herren-Nationalmannschaft bzw. Nationalmannschaft der Herren ist eine Tautologie, so wie „eckiges Quadrat“ oder „weißer Schimmel“ (die Rede ist von einem Pferd). Der Begriff Frauen-Nationalmannschaft ist wortwörtlich betrachtet unsinnig, ebenso wie Nationalmannschaft der Frauen. Im Tennis wird auch von der Damen-Nationalmannschaft gesprochen. Man mag es etwas feiner, immerhin. Sprachlicher Dünnpfiff ist es dennoch. 
Was sagt der Duden? Hier heißt es, eine Mannschaft sei „eine Gruppe von Sportlern oder Sportlerinnen, die gemeinsam einen Wettkampf bestreiten“. Allerdings: Der Begriff Frauschaft steht auch im Duden und bezeichnet „ein aus weiblichen Mitgliedern bestehendes Team“. 
Warum im Duden nicht konsequenterweise steht, dass eine Mannschaft ein aus männlichen Mitgliedern bestehendes Team darstellt, bleibt im Dunklen. Mannschaft – Frauschaft, ist doch egal Nein, ist es nicht. Gerade im Fußball wird, wie in vielen anderen Mannschaftssportarten, strikt nach Geschlecht getrennt. "Mixed teams" gibt es zwar in einigen Sportarten (z. B. im Tennis und im Badminton), doch zumeist erfreuen sich diese Teams geringer öffentlicher Beachtung. Im Ruhrpodcast sprachen wir mit dem Mann (aha!) der es wichtig findet über den korrekten Gebrauch von Sprache nachzudenken. Es kann schon sehr spannend sein, was einer erlebt, der Fragen stellt. Weitere Info: www.nationalfrauschaft.de www.ruhrpodcast.de

17.02.2022 07:50 / 35min

Woran wir denken, wenn wir den Begriff „Mannschaft“ lesen? Wahrscheinlich an Fußball und an die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Herren bzw. Männer. So lautet es beim Marketing des DFB folgerichtig: DIE MANNSCHAFT. Soweit so gut, oder auch schlecht, je nachdem, wie man sich und seine Position in der Gesellschaft versteht. Fragen sind lästig Michael Schulze versteht sich so, dass er Fragen stellt. Das ist nicht immer gern gesehen, denn Fragen sind oftmals lästig. Lästig, weil sich bestimmte Personen mit bestimmten Themen nicht auseinandersetzen mögen, obwohl bestimmte Themen sehr wohl in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Lästig, weil diese Personen just zu diesen Fragen gerade keine Antwort wissen. Lästig zudem, weil diese Personen möglicherweise Gefahr laufen in Rechtfertigungszwänge zu kommen. Lästig, lästig, lästig. 
Die Mannschaft der Frauen Herren-Nationalmannschaft bzw. Nationalmannschaft der Herren ist eine Tautologie, so wie „eckiges Quadrat“ oder „weißer Schimmel“ (die Rede ist von einem Pferd). Der Begriff Frauen-Nationalmannschaft ist wortwörtlich betrachtet unsinnig, ebenso wie Nationalmannschaft der Frauen. Im Tennis wird auch von der Damen-Nationalmannschaft gesprochen. Man mag es etwas feiner, immerhin. Sprachlicher Dünnpfiff ist es dennoch. 
Was sagt der Duden? Hier heißt es, eine Mannschaft sei „eine Gruppe von Sportlern oder Sportlerinnen, die gemeinsam einen Wettkampf bestreiten“. Allerdings: Der Begriff Frauschaft steht auch im Duden und bezeichnet „ein aus weiblichen Mitgliedern bestehendes Team“. 
Warum im Duden nicht konsequenterweise steht, dass eine Mannschaft ein aus männlichen Mitgliedern bestehendes Team darstellt, bleibt im Dunklen. Mannschaft – Frauschaft, ist doch egal Nein, ist es nicht. Gerade im Fußball wird, wie in vielen anderen Mannschaftssportarten, strikt nach Geschlecht getrennt. "Mixed teams" gibt es zwar in einigen Sportarten (z. B. im Tennis und im Badminton), doch zumeist erfreuen sich diese Teams geringer öffentlicher Beachtung. Im Ruhrpodcast sprachen wir mit dem Mann (aha!) der es wichtig findet über den korrekten Gebrauch von Sprache nachzudenken. Es kann schon sehr spannend sein, was einer erlebt, der Fragen stellt. Weitere Info: www.nationalfrauschaft.de www.ruhrpodcast.de

17.02.2022 07:50 / 35min

Ruhrpodcast – Folge 95 "Performende Künstler in Zeiten der Pandemie"

Wir wollten wissen, wie es in den letzten zwei Jahren für performende Künstler war und aktuell noch ist, da das Live-Geschäft aufgrund der Pandemie nahezu vollständig zum erliegen kam. Welche Folgen, nicht nur finanzielle, hatten Lockdown und Beschränkungen? Absagen, Psychohygiene, viel Aufwand, wenig Ergebnis? Dazu sprachen wir mit Till Beckmann und Martin Kaysh. Erstaunlicherweise entwickelte sich ein kultureller Rundumschlag zu Themen wie Geierabend, Ostermarsch 1985, The Who, Schauspielen an sich, Versorgungsmentalität im Ruhrgebiet, Paketzusteller, prekäre Arbeitsverhältnisse, DKP und Bottrop. Es wurde schnell, chaotisch und blitzgescheit. Hier macht Zuhören definitiv nicht dümmer. Großer Dank an dieser Stelle an Werner Boschmann für die Kontaktvermittlung. Biografische Notizen Till Beckmann, geboren 1985 in Recklinghausen, entstammt einer Theaterfamilie. Er hat vier Geschwister, drei von ihnen arbeiten als Schauspieler. Schon vor seiner Aufnahme an die Hochschule für Theater und Musik Hamburg spielte er unter der Leitung von Frank Hörner und Gabriele Kloke beim theaterkohlenpott in den Flottmannhallen, mitten im Ruhrgebiet.
Von 2006 an prägte er dieses Theater gemeinsam mit seinem Bruder Nils maßgeblich. Die Produktionen wurden zu verschiedenen Festivals eingeladen und mehrfach ausgezeichnet, zuletzt als Junges Theater des Jahres und beim NRW Theatertreffen für junges Publikum in Düsseldorf. 
Währenddessen führten Till Gastspiele und Engagements zu verschiedenen Theatern und Festivals. Darunter die Ruhrtriennale, die Duisburger Akzente, die Ruhrfestspiele, Theater Oberhausen, JES Stuttgart, Schauspiel Essen, Theater Dortmund, Schlosstheater Moers, FFT Düsseldorf, Comedia Theater Köln und das Kresch Theater Krefeld.
Till Beckmann ist zudem als Autor, Sprecher und Veranstalter tätig. Gemeinsam mit seinem Bruder schrieb er das Drehbuch zu dem Kinofilm »Junges Licht«.
Verschiedene Comedyprogramme, Leseshows und Kleinkunstprogramme brachten Till Beckmann mit Künstlern wie Hilmi Sözer, Adolf Winkelmann, Ketil Bjornstad, Ernest van der Kwast, Martin Walker, Michael Hofstetter und Peter Eisold zusammen.
Mit seinen Geschwistern gründete er 2009 das Ensemble SPIELKINDER, hier werden Herzensangelegenheiten realisiert. Zuletzt eine Revue mit der die Geschwister gemeinsam mit Christoph Jöde, Charly Hübner und Uwe Frisch-Niewöhner zahlreiche Auftritte hatten. Martin Kaysh ist Kabarettist, Alternativ-Karnevalist („Geierabend“) und Blogger. Er lebt freiwillig im Ruhrgebiet und betätigt sich zudem als Kolumnist im „Vorwärts“. Aus der lokalen Presse entnehmen wir: „Martin Kaysh prägt mit seinem bissigen Humor den Dortmunder Geierabend. Der Steiger ist eine zentrale Figur in der Karnevalsveranstaltung. Das Publikum ist begeistert.“ Auf seinem Grubenhelm sitzt ein Plüschgeier. Wenn der schlaksige Martin Kaysh als Steiger zu Beginn eines Geierabends in den Kohlewagen steigt, haben alle was zu lachen. Nur nicht die, die im Ruhrgebiet für politische Peinlichkeiten verantwortlich sind. Deren Untaten spießt der 58-Jährige gnadenlos auf, mit einem bissigen, zuweilen sogar boshaften Humor. Der Steiger ist eine zentrale Figur in der Dortmunder Karnevalsveranstaltung Geierabend, die mit einer Mischung aus abgedrehter Comedy, herzblutvollen Ruhrgebietshymnen und Szenen mit Tiefgang bis Aschermittwoch für volle Hallen auf Zeche Zollern sorgt. Das Publikum sitzt an Biertischen, die Stimmung ist ausgelassen. In diesem Jahr wird der Geierabend aufgrund der Pandemie erneut nicht stattfinden. Nur zur Erinnerung: Vorwärts und nicht vergessen,
Worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen,
Vorwärts und nie vergessen: die Solidarität! Weitere Info: www.geierabend.de www.literaturgebiet.ruhr/mitglied/till-beckmann/ www.ruhrpodcast.de

09.02.2022 11:55 / 46min

Wir wollten wissen, wie es in den letzten zwei Jahren für performende Künstler war und aktuell noch ist, da das Live-Geschäft aufgrund der Pandemie nahezu vollständig zum erliegen kam. Welche Folgen, nicht nur finanzielle, hatten Lockdown und Beschränkungen? Absagen, Psychohygiene, viel Aufwand, wenig Ergebnis? Dazu sprachen wir mit Till Beckmann und Martin Kaysh. Erstaunlicherweise entwickelte sich ein kultureller Rundumschlag zu Themen wie Geierabend, Ostermarsch 1985, The Who, Schauspielen an sich, Versorgungsmentalität im Ruhrgebiet, Paketzusteller, prekäre Arbeitsverhältnisse, DKP und Bottrop. Es wurde schnell, chaotisch und blitzgescheit. Hier macht Zuhören definitiv nicht dümmer. Großer Dank an dieser Stelle an Werner Boschmann für die Kontaktvermittlung. Biografische Notizen Till Beckmann, geboren 1985 in Recklinghausen, entstammt einer Theaterfamilie. Er hat vier Geschwister, drei von ihnen arbeiten als Schauspieler. Schon vor seiner Aufnahme an die Hochschule für Theater und Musik Hamburg spielte er unter der Leitung von Frank Hörner und Gabriele Kloke beim theaterkohlenpott in den Flottmannhallen, mitten im Ruhrgebiet.
Von 2006 an prägte er dieses Theater gemeinsam mit seinem Bruder Nils maßgeblich. Die Produktionen wurden zu verschiedenen Festivals eingeladen und mehrfach ausgezeichnet, zuletzt als Junges Theater des Jahres und beim NRW Theatertreffen für junges Publikum in Düsseldorf. 
Währenddessen führten Till Gastspiele und Engagements zu verschiedenen Theatern und Festivals. Darunter die Ruhrtriennale, die Duisburger Akzente, die Ruhrfestspiele, Theater Oberhausen, JES Stuttgart, Schauspiel Essen, Theater Dortmund, Schlosstheater Moers, FFT Düsseldorf, Comedia Theater Köln und das Kresch Theater Krefeld.
Till Beckmann ist zudem als Autor, Sprecher und Veranstalter tätig. Gemeinsam mit seinem Bruder schrieb er das Drehbuch zu dem Kinofilm »Junges Licht«.
Verschiedene Comedyprogramme, Leseshows und Kleinkunstprogramme brachten Till Beckmann mit Künstlern wie Hilmi Sözer, Adolf Winkelmann, Ketil Bjornstad, Ernest van der Kwast, Martin Walker, Michael Hofstetter und Peter Eisold zusammen.
Mit seinen Geschwistern gründete er 2009 das Ensemble SPIELKINDER, hier werden Herzensangelegenheiten realisiert. Zuletzt eine Revue mit der die Geschwister gemeinsam mit Christoph Jöde, Charly Hübner und Uwe Frisch-Niewöhner zahlreiche Auftritte hatten. Martin Kaysh ist Kabarettist, Alternativ-Karnevalist („Geierabend“) und Blogger. Er lebt freiwillig im Ruhrgebiet und betätigt sich zudem als Kolumnist im „Vorwärts“. Aus der lokalen Presse entnehmen wir: „Martin Kaysh prägt mit seinem bissigen Humor den Dortmunder Geierabend. Der Steiger ist eine zentrale Figur in der Karnevalsveranstaltung. Das Publikum ist begeistert.“ Auf seinem Grubenhelm sitzt ein Plüschgeier. Wenn der schlaksige Martin Kaysh als Steiger zu Beginn eines Geierabends in den Kohlewagen steigt, haben alle was zu lachen. Nur nicht die, die im Ruhrgebiet für politische Peinlichkeiten verantwortlich sind. Deren Untaten spießt der 58-Jährige gnadenlos auf, mit einem bissigen, zuweilen sogar boshaften Humor. Der Steiger ist eine zentrale Figur in der Dortmunder Karnevalsveranstaltung Geierabend, die mit einer Mischung aus abgedrehter Comedy, herzblutvollen Ruhrgebietshymnen und Szenen mit Tiefgang bis Aschermittwoch für volle Hallen auf Zeche Zollern sorgt. Das Publikum sitzt an Biertischen, die Stimmung ist ausgelassen. In diesem Jahr wird der Geierabend aufgrund der Pandemie erneut nicht stattfinden. Nur zur Erinnerung: Vorwärts und nicht vergessen,
Worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen,
Vorwärts und nie vergessen: die Solidarität! Weitere Info: www.geierabend.de www.literaturgebiet.ruhr/mitglied/till-beckmann/ www.ruhrpodcast.de

09.02.2022 11:55 / 46min

Ruhrpodcast – Folge 94 "Immer dem Vinyl auf der Spur"

Seit nunmehr sechs Jahren erscheint das MINT, Magazin für Vinyl-Kultur, alles sechs Wochen und bringt es aktuell auf Ausgabe Nummer 50. Grund genug für uns vom Ruhrpodcast mit Chefredakteur Dennis Plauk das Gespräch zu suchen. Plattenläden weltweit In Ausgabe 50 werden Schallplattenläden aus aller Welt präsentiert, Schallplattensammler und Sammlerinnen werden nach ihren Vinyl-Vorlieben befragt und schließlich und schlussendlich bekommt man zunehmend den Eindruck: Die Welt ist eine Scheibe. Und die läuft mit 33 1/3 Umdrehungen in der Minute. Märkte verändern sich
Wurde die Schallplatte, wie wir sie kennen, ab Beginn der 90er Jahre noch zum Auslaufmodell erklärt und der weltweite Verkauf ist bis Mitte der 2000er Jahre auf ein Minimum eingebrochen, so feiert das „Schwarze Gold“, wie die Vinyl-Schallplatte gerne genannt wird, seit einigen Jahren wieder deutliche Zuwächse in Verkauf und Akzeptanz. Der weltweite Schallplattenmarkt verändert sich dabei so sehr, dass es zunehmend zu Lieferengpässen und Verschiebungen von Releases kommt. Der Schallplattenladen als Treffpunkt
Gerne erinnert man sich an die Vielzahl von Schallplattenläden in der Innenstadt, wie es noch in den 70er und 80er Jahren noch in jeder Großstadt im Revier der Regelfall war. Dann kam das Vinylsterben und zahlreiche Läden schlossen ihre Pforten für immer. Dennis Plauk zeigt sich überzeugt, „dass das Erlebnis beim Schallplattenkauf im Laden um die Ecke kaum zu vergleichen ist mit der Order auf Onlineshops.“ Vielmehr gehe es auch darum diese Läden als schützenswertes Gut zu begreifen, da sie zahlreiche Aufgaben im sozialen Umfeld übernehmen. Das Heft nahm von Beginn an eine Eigendynamik
„Wir hatten keinen Plan, keine unternehmerischen Strategiepapiere.“ Natürlich war das Risiko aufgrund der Tatsache, dass man auf die Redaktion der „VISIONS“ zurückgreifen konnte, die im gleichen Verlag erscheint, vergleichbar gering. Dennoch ist man immer wieder erstaunt, wie gut das Heft aktuell läuft und dass es jeden Monat Zuwächse bei den Abonnenten gibt. Auch das eine Bewegung gegen den Trend. Ein lebhaftes Gespräch über Schallplatten, Schallplattenläden, Schallplattenkonsumenten und -konsumentinnen, darüber ein Magazin „zu machen“ und die Erkenntnis: „generell haben wir unsere Möglichkeiten noch gar nicht ausgeschöpft. Das Vinyl dreht also weiter und MINT bleibt dran. Weitere Info: www.mintmag.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

03.02.2022 11:35 / 36min

Seit nunmehr sechs Jahren erscheint das MINT, Magazin für Vinyl-Kultur, alles sechs Wochen und bringt es aktuell auf Ausgabe Nummer 50. Grund genug für uns vom Ruhrpodcast mit Chefredakteur Dennis Plauk das Gespräch zu suchen. Plattenläden weltweit In Ausgabe 50 werden Schallplattenläden aus aller Welt präsentiert, Schallplattensammler und Sammlerinnen werden nach ihren Vinyl-Vorlieben befragt und schließlich und schlussendlich bekommt man zunehmend den Eindruck: Die Welt ist eine Scheibe. Und die läuft mit 33 1/3 Umdrehungen in der Minute. Märkte verändern sich
Wurde die Schallplatte, wie wir sie kennen, ab Beginn der 90er Jahre noch zum Auslaufmodell erklärt und der weltweite Verkauf ist bis Mitte der 2000er Jahre auf ein Minimum eingebrochen, so feiert das „Schwarze Gold“, wie die Vinyl-Schallplatte gerne genannt wird, seit einigen Jahren wieder deutliche Zuwächse in Verkauf und Akzeptanz. Der weltweite Schallplattenmarkt verändert sich dabei so sehr, dass es zunehmend zu Lieferengpässen und Verschiebungen von Releases kommt. Der Schallplattenladen als Treffpunkt
Gerne erinnert man sich an die Vielzahl von Schallplattenläden in der Innenstadt, wie es noch in den 70er und 80er Jahren noch in jeder Großstadt im Revier der Regelfall war. Dann kam das Vinylsterben und zahlreiche Läden schlossen ihre Pforten für immer. Dennis Plauk zeigt sich überzeugt, „dass das Erlebnis beim Schallplattenkauf im Laden um die Ecke kaum zu vergleichen ist mit der Order auf Onlineshops.“ Vielmehr gehe es auch darum diese Läden als schützenswertes Gut zu begreifen, da sie zahlreiche Aufgaben im sozialen Umfeld übernehmen. Das Heft nahm von Beginn an eine Eigendynamik
„Wir hatten keinen Plan, keine unternehmerischen Strategiepapiere.“ Natürlich war das Risiko aufgrund der Tatsache, dass man auf die Redaktion der „VISIONS“ zurückgreifen konnte, die im gleichen Verlag erscheint, vergleichbar gering. Dennoch ist man immer wieder erstaunt, wie gut das Heft aktuell läuft und dass es jeden Monat Zuwächse bei den Abonnenten gibt. Auch das eine Bewegung gegen den Trend. Ein lebhaftes Gespräch über Schallplatten, Schallplattenläden, Schallplattenkonsumenten und -konsumentinnen, darüber ein Magazin „zu machen“ und die Erkenntnis: „generell haben wir unsere Möglichkeiten noch gar nicht ausgeschöpft. Das Vinyl dreht also weiter und MINT bleibt dran. Weitere Info: www.mintmag.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

03.02.2022 11:35 / 36min

Ruhrpodcast – Folge 93 "Vertrieb in Zeiten von Corona"

Arno Friedrich ist selbstständig im Bereich der Beratung für internationalen Vertrieb & Marketing. Er ist Mitglied des Finanzausschusses und Berufener für Wirtschaft, Kirchenkreis Niederberg der evangelischen Kirche im Rheinland. Zudem bietet er ehrenamtlich Berufsberatung in Vertrieb, Marketing und Außenhandel an weiterführenden Schulen und dem Berufskolleg Niederberg. Vertrieb aus Überzeugung Arno Friedrich ist der Überzeugung, dass Geschäfte zwischen Menschen gemacht werden. Dies sei zwar keine neue, aber doch eine deutlich zu wenig beachtete Erkenntnis. Zwar ließe sich die Auftragsabwicklung teilweise automatisieren, der Vertrieb hingegen nicht. Vertriebsarbeit als Wertschätzung Für Kunden und Interessenten ist die aktive Vertriebsarbeit auch Teil der Wertschätzung, zeigt sich Friedrich überzeugt, „meine Kunden mögen das, wenn sie persönlich besucht werden und vielleicht sogar exklusiv etwas vorgestellt bekommen.“ Diese Leistung sollte auch ohne einen konkreten Anlass wie Anfrage, Angebot oder Reklamation regelmäßig erfolgen, so Friedrich. Wird es den klassischen Vertrieb auch zukünftig geben? „Der klassische Außendienst, wie er früher üblich war, wird heute oftmals wegrationalisiert. Der klassische Handelsvertreter ist sicherlich eine aussterbende Spezies. Hingegen qualifizierte Vertriebsspezialisten wird es auch in der Zukunft geben.“ Die Dienstleistung der Vertriebsvertretung Wer so spricht, setzt genau dort sein Dienstleistungsangebot an: Arno Friedrich bietet seinen Kunden an, insbesondere deren B- und C- Kunden zu besuchen. Der Kontakt zu den Key Accounts sei zumeist da, allerdings wird zu selten ein Gespräch mit dem Kunden ohne Erwartungsdruck geführt. „Es ist erstaunlich, was das bewirkt und was man alles über die Probleme, die Chancen und den Markt des Kunden erfährt. Weitere Info: www.xing.com/profile/Arno_Friedrich/cv www.ruhrpodcast.de

20.01.2022 14:35 / 46min

Arno Friedrich ist selbstständig im Bereich der Beratung für internationalen Vertrieb & Marketing. Er ist Mitglied des Finanzausschusses und Berufener für Wirtschaft, Kirchenkreis Niederberg der evangelischen Kirche im Rheinland. Zudem bietet er ehrenamtlich Berufsberatung in Vertrieb, Marketing und Außenhandel an weiterführenden Schulen und dem Berufskolleg Niederberg. Vertrieb aus Überzeugung Arno Friedrich ist der Überzeugung, dass Geschäfte zwischen Menschen gemacht werden. Dies sei zwar keine neue, aber doch eine deutlich zu wenig beachtete Erkenntnis. Zwar ließe sich die Auftragsabwicklung teilweise automatisieren, der Vertrieb hingegen nicht. Vertriebsarbeit als Wertschätzung Für Kunden und Interessenten ist die aktive Vertriebsarbeit auch Teil der Wertschätzung, zeigt sich Friedrich überzeugt, „meine Kunden mögen das, wenn sie persönlich besucht werden und vielleicht sogar exklusiv etwas vorgestellt bekommen.“ Diese Leistung sollte auch ohne einen konkreten Anlass wie Anfrage, Angebot oder Reklamation regelmäßig erfolgen, so Friedrich. Wird es den klassischen Vertrieb auch zukünftig geben? „Der klassische Außendienst, wie er früher üblich war, wird heute oftmals wegrationalisiert. Der klassische Handelsvertreter ist sicherlich eine aussterbende Spezies. Hingegen qualifizierte Vertriebsspezialisten wird es auch in der Zukunft geben.“ Die Dienstleistung der Vertriebsvertretung Wer so spricht, setzt genau dort sein Dienstleistungsangebot an: Arno Friedrich bietet seinen Kunden an, insbesondere deren B- und C- Kunden zu besuchen. Der Kontakt zu den Key Accounts sei zumeist da, allerdings wird zu selten ein Gespräch mit dem Kunden ohne Erwartungsdruck geführt. „Es ist erstaunlich, was das bewirkt und was man alles über die Probleme, die Chancen und den Markt des Kunden erfährt. Weitere Info: www.xing.com/profile/Arno_Friedrich/cv www.ruhrpodcast.de

20.01.2022 14:35 / 46min

Ruhrpodcast – Folge 92 "Mit den Heinzelmännekes auf Abenteuer im Ruhrgebiet"

Kurz vor Weihnachten kam ein neues Buch im Verlag Henselowsky Boschmann heraus: „Die Heinzelmännekes“. Grund genug für uns, Benjamin Bäder zu interviewen, der zahlreiche Illustration für die Gestaltung des Bandes anfertigte. Wie erging es den Heinzelmännchen, nachdem sie aus Köln verbannt wurden? Warum landeten sie im Ruhrgebiet? Was stellten sie in der schönsten Region der Erde an? Werden sie wiederkommen? Fragen über Fragen, die es zu klären galt. Aus der Verlagsinfo: Die Heinzelmännkes haben sich diesen Namen gegeben, als sie ins Ruhrgebiet kamen; davor hießen sie „Heinzelmännchen“. Schwieriger ist es mit ihren Vornamen: Einer heißt Hinze, zwei heißen Heinz, drei heißen Heinzel, einer Hinz, zwei Hinzel, einer Hänz,  einer Hänzel, vier heißen Heinze, zwei heißen Heinzi, zwei Heinzeli und einer heißt Olli (er hatte eine schwere Kindheit). Die Heinzelmännkes heißen einfachheitshalber auch „Heinze“, und zwar sowohl in der Einzahl als auch in der Mehrzahl; also „der Heinze“ und „die Heinze“. Benjamin Bäder Jahrgang 1982; lebte immer irgendwo in der Nähe von Rhein, Emscher oder Ruhr. Er studierte Kommunikationsdesign und erzählt sehr gerne mit Texten und Illustrationen Geschichten. Diese dürfen einen Sinn ergeben, müssen es aber nicht. Nun freut er sich, die Heinzelmännkes zu illustrieren, die er zum ersten Male auf Jet-Ski an der Duisburger Sechs-Seen-Platte getroffen hat. Werner Boschmann Jahrgang 1951; lebt in Bottrop und ist nie über das Ruhrgebiet hinausgekommen. Er nutzt seinen Ruhestand, um die Region mit dem Fahrrad zu erkunden. Dabei ist er den Heinzelmännkes begegnet, als diese mit ihrem Schwimmwagen über die Emscher tuckerten. Die Gespräche mit ihnen haben ihn tief beeindruckt. Weitere Info: www.vonneruhr.de https://www.vonneruhr.de/heinzelmaennkes.html www.benjaminbaeder.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

12.01.2022 12:05 / 21min

Kurz vor Weihnachten kam ein neues Buch im Verlag Henselowsky Boschmann heraus: „Die Heinzelmännekes“. Grund genug für uns, Benjamin Bäder zu interviewen, der zahlreiche Illustration für die Gestaltung des Bandes anfertigte. Wie erging es den Heinzelmännchen, nachdem sie aus Köln verbannt wurden? Warum landeten sie im Ruhrgebiet? Was stellten sie in der schönsten Region der Erde an? Werden sie wiederkommen? Fragen über Fragen, die es zu klären galt. Aus der Verlagsinfo: Die Heinzelmännkes haben sich diesen Namen gegeben, als sie ins Ruhrgebiet kamen; davor hießen sie „Heinzelmännchen“. Schwieriger ist es mit ihren Vornamen: Einer heißt Hinze, zwei heißen Heinz, drei heißen Heinzel, einer Hinz, zwei Hinzel, einer Hänz,  einer Hänzel, vier heißen Heinze, zwei heißen Heinzi, zwei Heinzeli und einer heißt Olli (er hatte eine schwere Kindheit). Die Heinzelmännkes heißen einfachheitshalber auch „Heinze“, und zwar sowohl in der Einzahl als auch in der Mehrzahl; also „der Heinze“ und „die Heinze“. Benjamin Bäder Jahrgang 1982; lebte immer irgendwo in der Nähe von Rhein, Emscher oder Ruhr. Er studierte Kommunikationsdesign und erzählt sehr gerne mit Texten und Illustrationen Geschichten. Diese dürfen einen Sinn ergeben, müssen es aber nicht. Nun freut er sich, die Heinzelmännkes zu illustrieren, die er zum ersten Male auf Jet-Ski an der Duisburger Sechs-Seen-Platte getroffen hat. Werner Boschmann Jahrgang 1951; lebt in Bottrop und ist nie über das Ruhrgebiet hinausgekommen. Er nutzt seinen Ruhestand, um die Region mit dem Fahrrad zu erkunden. Dabei ist er den Heinzelmännkes begegnet, als diese mit ihrem Schwimmwagen über die Emscher tuckerten. Die Gespräche mit ihnen haben ihn tief beeindruckt. Weitere Info: www.vonneruhr.de https://www.vonneruhr.de/heinzelmaennkes.html www.benjaminbaeder.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

12.01.2022 12:05 / 21min

Ruhrpodcast – Folge 91 "Der Jahresrücklick 2021"

Das Ruhrpodcast-Team Annika und Zepp schaut auf das ausgehende Jahr 2021 zurück und lässt noch einmal die einzelnen Folgen Revue passieren. Und zwischendrin gab es immer wieder einige Folgen von Smart and the City: www.smartcity-podcast.de Eine Übersicht mit Links zu allen Folgen in 2021 findet ihr in den Shownotes oder unter ruhrpodcast.de Weitere Info: www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

22.12.2021 13:35 / 42min

Das Ruhrpodcast-Team Annika und Zepp schaut auf das ausgehende Jahr 2021 zurück und lässt noch einmal die einzelnen Folgen Revue passieren. Und zwischendrin gab es immer wieder einige Folgen von Smart and the City: www.smartcity-podcast.de Eine Übersicht mit Links zu allen Folgen in 2021 findet ihr in den Shownotes oder unter ruhrpodcast.de Weitere Info: www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

22.12.2021 13:35 / 42min

Ruhrpodcast – Folge 90 "RuhrReporter oder auf jeden Fall etwas mit Medien"

Franzi ist Ruhrreporterin und hat gerade das notwendige Praktikum dazu bei Studio 47 absolviert. Das Projekt RUHRREPORTER – MEDIENMACHER 4.0 möchte Abiturienten, Studierenden & Nachwuchskräften einen Einblick in die Berufswelt von Journalismus, PR & Kommunikation bieten – mit theoretischen Grundlagen & Praxisphasen in Medienunternehmen und Verlagen. Ziel ist es, junge Menschen wieder für die Berufe als Journalist oder PR-Mitarbeiter zu begeistern & so das Nachwuchsproblem im Ruhrgebiet zu lindern. Unterstützung Die Staatskanzlei NRW ist die Staatskanzlei des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten mit Sitz in Düsseldorf. Die Ruhr-Konferenz hat Projekte für alle Lebensbereiche entwickelt, von Wirtschaft und Wissenschaft über Kultur und Gesellschaft bis Tourismus und Sport. Ziel ist es, die Metropole Ruhr zu stärken. Das Projekt RuhrReporter – Medienmacher 4.0 wird von der Ruhr-Konferenz unterstützt. Die Partner ProContent ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung für Aus- & Weiterbildung von Journalisten und PR-Leuten, die seit 1993 in Essen tätig ist.  STUDIO 47 ist der regionale TV-Sender für das westliche Ruhrgebiet & den Niederrhein mit Sitz in Duisburg. Seit März 2006 auf Sendung: mit Reportagen und Interviews, News und Talk, mit aktuellen Themen. Zielgruppe Das Projekt RuhrReporter – Medienmacher 4.0 richtet sich an alle, die sich für Journalismus & Kommunikation interessieren. Abiturienten und Schulabgänger, Quereinsteiger oder Studierende – wer einen Einblick in die Berufswelt von Journalismus, PR & Kommunikation erhalten möchte, kann am Programm teilnehmen. Unabhängig und crossmedial Die Teilnehmerinnen & Teilnehmer erhalten eine unabhängige sowie crossmediale Ausbildung in den Bereichen Journalismus, Social Media & Kommunikation. Sie können in den Praxisphasen den Arbeitsalltag unterschiedlicher Unternehmen & Redaktionen kennenlernen und wichtige Kontakte knüpfen. So eröffnen sich Möglichkeiten für weitere Praktika sowie einen Berufseinstieg. Der Abschluss Die Teilnehmerinnen & Teilnehmer erhalten nach Abschluss des Programms ein qualifiziertes Zeugnis - zum Nachweis fürs Studium & zur weiteren Bewerbung. Franzi hat den Abschluss nun in der Tasche – und diese Ausbildung absolvierte sie während sie ihre Bachelor-Arbeit geschrieben hat. Die junge Medienmacherin zeigt sich begeistert von der Ausbildung zur RuhrReporterin und spricht aus dem Nähkästchen. Wer auch immer sich mit dem Gedanken an eine Ausbildung im journalistischen Bereich trägt, sollte hier zuhören! Und in den Podcast „Politik – einfach so“, den Franzi mit Charlotte produziert, sollte man auch mal hineinhören. Weitere Info: www.ruhr-konferenz.nrw www.procontent.de Podcast: Politik – einfach so https://open.spotify.com/show/2UYp1j96MIknsGXvd5aTua?si=nL60ongfSZGD6C7ssZyFCg&utm_source=copy-link
https://instagram.com/politik_einfachso?utm_medium=copy_link www.ruhrpodcast.de

08.12.2021 13:35 / 30min

Franzi ist Ruhrreporterin und hat gerade das notwendige Praktikum dazu bei Studio 47 absolviert. Das Projekt RUHRREPORTER – MEDIENMACHER 4.0 möchte Abiturienten, Studierenden & Nachwuchskräften einen Einblick in die Berufswelt von Journalismus, PR & Kommunikation bieten – mit theoretischen Grundlagen & Praxisphasen in Medienunternehmen und Verlagen. Ziel ist es, junge Menschen wieder für die Berufe als Journalist oder PR-Mitarbeiter zu begeistern & so das Nachwuchsproblem im Ruhrgebiet zu lindern. Unterstützung Die Staatskanzlei NRW ist die Staatskanzlei des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten mit Sitz in Düsseldorf. Die Ruhr-Konferenz hat Projekte für alle Lebensbereiche entwickelt, von Wirtschaft und Wissenschaft über Kultur und Gesellschaft bis Tourismus und Sport. Ziel ist es, die Metropole Ruhr zu stärken. Das Projekt RuhrReporter – Medienmacher 4.0 wird von der Ruhr-Konferenz unterstützt. Die Partner ProContent ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung für Aus- & Weiterbildung von Journalisten und PR-Leuten, die seit 1993 in Essen tätig ist.  STUDIO 47 ist der regionale TV-Sender für das westliche Ruhrgebiet & den Niederrhein mit Sitz in Duisburg. Seit März 2006 auf Sendung: mit Reportagen und Interviews, News und Talk, mit aktuellen Themen. Zielgruppe Das Projekt RuhrReporter – Medienmacher 4.0 richtet sich an alle, die sich für Journalismus & Kommunikation interessieren. Abiturienten und Schulabgänger, Quereinsteiger oder Studierende – wer einen Einblick in die Berufswelt von Journalismus, PR & Kommunikation erhalten möchte, kann am Programm teilnehmen. Unabhängig und crossmedial Die Teilnehmerinnen & Teilnehmer erhalten eine unabhängige sowie crossmediale Ausbildung in den Bereichen Journalismus, Social Media & Kommunikation. Sie können in den Praxisphasen den Arbeitsalltag unterschiedlicher Unternehmen & Redaktionen kennenlernen und wichtige Kontakte knüpfen. So eröffnen sich Möglichkeiten für weitere Praktika sowie einen Berufseinstieg. Der Abschluss Die Teilnehmerinnen & Teilnehmer erhalten nach Abschluss des Programms ein qualifiziertes Zeugnis - zum Nachweis fürs Studium & zur weiteren Bewerbung. Franzi hat den Abschluss nun in der Tasche – und diese Ausbildung absolvierte sie während sie ihre Bachelor-Arbeit geschrieben hat. Die junge Medienmacherin zeigt sich begeistert von der Ausbildung zur RuhrReporterin und spricht aus dem Nähkästchen. Wer auch immer sich mit dem Gedanken an eine Ausbildung im journalistischen Bereich trägt, sollte hier zuhören! Und in den Podcast „Politik – einfach so“, den Franzi mit Charlotte produziert, sollte man auch mal hineinhören. Weitere Info: www.ruhr-konferenz.nrw www.procontent.de Podcast: Politik – einfach so https://open.spotify.com/show/2UYp1j96MIknsGXvd5aTua?si=nL60ongfSZGD6C7ssZyFCg&utm_source=copy-link
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08.12.2021 13:35 / 30min

Ruhrpodcast – Folge 89 "Von Psychotherapie zu Schamanismus"

Elisabeth Rosenbach, Jahrgang 1952, ist Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin M. A., Heilpraktikerin Psychotherapie, Mediatorin und Schamanin. Seit 1993 arbeitet sie als Mitarbeiterin des Jugendamtes der Stadt Duisburg in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern. Dazu gehören unter anderem:
• Beratung von Jugendlichen im Übergang von Schule in Beruf,
• interkulturelle Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Frauen,
• Langjährige Leitungsaufgaben im Bereich der Kinder- und Jugendförderung,
• Referententätigkeiten, u.a. für die Universitäten Landau, Duisburg-Essen und das Landesjugendamt Rheinland für die Bereiche Mediation und interkulturelles Lernen,
• Projektmanagement für das Jugendamt der Stadt Duisburg,
• Ausbildungsleiterin für sozialraumorientierte Netzwerke, bezogen auf Mediation und Konfliktmanagement sowie
• interne Supervisorin beim Jugendamt der Stadt Duisburg. Weiterbildungen und Nebentätigkeiten
Seit 2004 leistet sie freiberufliche Nebentätigkeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit eigener Praxis in Duisburg-Rahm. Begleitend absolvierte sie ein Studium der systemisch, konstruktivistischen Supervision an der EFH Freiburg in Kooperation mit dem IBS Aachen (Institut für Beratung und Supervision). Hinzu kam eine zweijährige Ausbildung in Klientenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers beim Europäischen Verband für Naturheilkunde e.V. sowie eine zweijährige Weiterbildung am Institut Medikon in Oberhausen, für tiefenpsychologisch ausgerichtete Psychotherapie mit Zertifikat als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Es folgte eine Ausbildung zur Mediatorin nach den Richtlinien des Bund für Mediation. Ein sehr neugieriger Mensch Das ist natürlich alles sehr viel „aber so bin ich halt“, sagt Elisabeth Rosenbach. Doch damit nicht genug, durch den zufälligen Besuch einer Veranstaltung mit einer Freundin zusammen bei dem Vortrag eines Schamanen, wird ihr Interesse an dieser Form ethnischer Religion geweckt und sie schließt eine Ausbildung bei einem Meister ab. Ein Gespräch über Veränderung, Körper, geistige Wesen, Schöpfergeist und Menschen, die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Weitere Info: www.supervision-rosenbach-duisburg.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

01.12.2021 14:30 / 45min

Elisabeth Rosenbach, Jahrgang 1952, ist Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin M. A., Heilpraktikerin Psychotherapie, Mediatorin und Schamanin. Seit 1993 arbeitet sie als Mitarbeiterin des Jugendamtes der Stadt Duisburg in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern. Dazu gehören unter anderem:
• Beratung von Jugendlichen im Übergang von Schule in Beruf,
• interkulturelle Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Frauen,
• Langjährige Leitungsaufgaben im Bereich der Kinder- und Jugendförderung,
• Referententätigkeiten, u.a. für die Universitäten Landau, Duisburg-Essen und das Landesjugendamt Rheinland für die Bereiche Mediation und interkulturelles Lernen,
• Projektmanagement für das Jugendamt der Stadt Duisburg,
• Ausbildungsleiterin für sozialraumorientierte Netzwerke, bezogen auf Mediation und Konfliktmanagement sowie
• interne Supervisorin beim Jugendamt der Stadt Duisburg. Weiterbildungen und Nebentätigkeiten
Seit 2004 leistet sie freiberufliche Nebentätigkeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit eigener Praxis in Duisburg-Rahm. Begleitend absolvierte sie ein Studium der systemisch, konstruktivistischen Supervision an der EFH Freiburg in Kooperation mit dem IBS Aachen (Institut für Beratung und Supervision). Hinzu kam eine zweijährige Ausbildung in Klientenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers beim Europäischen Verband für Naturheilkunde e.V. sowie eine zweijährige Weiterbildung am Institut Medikon in Oberhausen, für tiefenpsychologisch ausgerichtete Psychotherapie mit Zertifikat als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Es folgte eine Ausbildung zur Mediatorin nach den Richtlinien des Bund für Mediation. Ein sehr neugieriger Mensch Das ist natürlich alles sehr viel „aber so bin ich halt“, sagt Elisabeth Rosenbach. Doch damit nicht genug, durch den zufälligen Besuch einer Veranstaltung mit einer Freundin zusammen bei dem Vortrag eines Schamanen, wird ihr Interesse an dieser Form ethnischer Religion geweckt und sie schließt eine Ausbildung bei einem Meister ab. Ein Gespräch über Veränderung, Körper, geistige Wesen, Schöpfergeist und Menschen, die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Weitere Info: www.supervision-rosenbach-duisburg.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

01.12.2021 14:30 / 45min

Ruhrpodcast – Folge 88 „Lebensgefühle und Klangwelten der 70er und 80er Jahre“

„Gedankenschrott“ nennt Ulli Engelbrecht seine Überlegungen hinsichtlich der Lebensgefühle und Klangwelten der 1970er und 1980er Jahre. Und den kramt er nur zu gerne aus den Tiefen seines Hirns, um all die angestauten Ereignisse, Erlebnisse und Eindrücke rund um die Rock- und Popmusik abzufahren – ob in Büchern oder bei seinen Lesungen. Entscheidende Erlebnisse nie ohne Musik Der erste Kuss, die erste Liebe – einschneidende Ereignisse im Leben sind in der Regel mit Musik verbunden. Für Ulli war der erste beeindruckende Popsong seines Lebens Penny Lane von den Beatles. Dieser Song regte die Fantasie beim Lego-Spiel an und förderte früh und nachhaltig sein Interesse an jeglicher Tonkunst zwischen Polydor-Schlagerparaden und Klassik, zwischen Beat und Hardrock, zwischen Pop und Jazzrock. Zwischen Lesebühne und Öffentlichkeitsarbeit Ulli Engelbrecht ist gebürtig aus Bochum, war gemeinsam mit Klaus Märkert und Juckel Henke Mitbegründer der Lesebühne "LIO - Lesen im Oveney" und lebt als multifunktionaler Öffentlichkeitsarbeiter, Autor, Vorleser, bekennender Nostalgieexperte und notorischer Schallplattenhörer mal in Bochum und mal in Hamburg. Vinylschallplatten sind heute noch erste Wahl Nach wie vor hört er Musik am liebsten in Form von Schallplatten, die er hin und wieder auch mehrfach kauft, damit er „die mit den Kratzern und dem Knacks aber bei Jazz und Klassik die gleiche dann ohne Nebengeräusche“ hören kann. Dabei macht seine Plattensammlung vor kaum einem Genre Halt. Lediglich „Hip-Hop und Rap“ sind nicht so sehr sein Ding. Die Top Ten der 70er und 80er Ulli liebt Rory Gallagher, Led Zeppelin, Vicky Leandros und Kate Bush. Im Podcast wollten wir wissen, welche drei unbedingten Hörtipps er für die 70er sowie für die 80er Jahre empfehlen kann. Das Ergebnis mag verwundern. Wie war das also damals, als man noch Schallplatten in der Hörkabine der Stadtbibliothek hören konnte? Status Quo, Black Sabbath oder Dire Straits? Das Lebensgefühl entschied. Von Ulli Engelbrecht sind bisher folgende Bücher erschienen: - Rock Around The Tannenbaum (BOD 2021) - Mir brennen die Schläfen (BOD 2019) - Mehr als nur ein dummes rundes Ding (BOD 2014) - Samtcord, Strass & Soundgewitter (BOD 2009) - In Zusammenarbeit mit Jürgen Boebers-Süßmann: - Skandal im Sperrbezirk" (Klartext, 1998) - "Licht aus - Spot an!" (Fischer-Taschenbuch 1996), - "Licht aus - Spot an!" (Klartext, 1995), allesamt vergriffen. Weitere Info: www.ulli-engelbrecht.de

17.11.2021 11:30 / 38min

„Gedankenschrott“ nennt Ulli Engelbrecht seine Überlegungen hinsichtlich der Lebensgefühle und Klangwelten der 1970er und 1980er Jahre. Und den kramt er nur zu gerne aus den Tiefen seines Hirns, um all die angestauten Ereignisse, Erlebnisse und Eindrücke rund um die Rock- und Popmusik abzufahren – ob in Büchern oder bei seinen Lesungen. Entscheidende Erlebnisse nie ohne Musik Der erste Kuss, die erste Liebe – einschneidende Ereignisse im Leben sind in der Regel mit Musik verbunden. Für Ulli war der erste beeindruckende Popsong seines Lebens Penny Lane von den Beatles. Dieser Song regte die Fantasie beim Lego-Spiel an und förderte früh und nachhaltig sein Interesse an jeglicher Tonkunst zwischen Polydor-Schlagerparaden und Klassik, zwischen Beat und Hardrock, zwischen Pop und Jazzrock. Zwischen Lesebühne und Öffentlichkeitsarbeit Ulli Engelbrecht ist gebürtig aus Bochum, war gemeinsam mit Klaus Märkert und Juckel Henke Mitbegründer der Lesebühne "LIO - Lesen im Oveney" und lebt als multifunktionaler Öffentlichkeitsarbeiter, Autor, Vorleser, bekennender Nostalgieexperte und notorischer Schallplattenhörer mal in Bochum und mal in Hamburg. Vinylschallplatten sind heute noch erste Wahl Nach wie vor hört er Musik am liebsten in Form von Schallplatten, die er hin und wieder auch mehrfach kauft, damit er „die mit den Kratzern und dem Knacks aber bei Jazz und Klassik die gleiche dann ohne Nebengeräusche“ hören kann. Dabei macht seine Plattensammlung vor kaum einem Genre Halt. Lediglich „Hip-Hop und Rap“ sind nicht so sehr sein Ding. Die Top Ten der 70er und 80er Ulli liebt Rory Gallagher, Led Zeppelin, Vicky Leandros und Kate Bush. Im Podcast wollten wir wissen, welche drei unbedingten Hörtipps er für die 70er sowie für die 80er Jahre empfehlen kann. Das Ergebnis mag verwundern. Wie war das also damals, als man noch Schallplatten in der Hörkabine der Stadtbibliothek hören konnte? Status Quo, Black Sabbath oder Dire Straits? Das Lebensgefühl entschied. Von Ulli Engelbrecht sind bisher folgende Bücher erschienen: - Rock Around The Tannenbaum (BOD 2021) - Mir brennen die Schläfen (BOD 2019) - Mehr als nur ein dummes rundes Ding (BOD 2014) - Samtcord, Strass & Soundgewitter (BOD 2009) - In Zusammenarbeit mit Jürgen Boebers-Süßmann: - Skandal im Sperrbezirk" (Klartext, 1998) - "Licht aus - Spot an!" (Fischer-Taschenbuch 1996), - "Licht aus - Spot an!" (Klartext, 1995), allesamt vergriffen. Weitere Info: www.ulli-engelbrecht.de

17.11.2021 11:30 / 38min

Ruhrpodcast – Folge 87 "Why I Care"

Am 31. Oktober erschien das neue Buch von Paula Brandt: Why I care und steigt direkt bei Amazon auf Platz 1 der Neuerscheinungen ein. Im Gesamtranking bei Job & Karriere steht es unmittelbar hinter „Das Café am Rande der Welt“ von Strelecky. Ein toller Erfolg, wie wir finden. Drei Tage zuvor haben wir uns im Ruhrpodcast-Studio unterhalten. Wer ist Paula Brandt Gemäß Info der Presseabteilung ihres Verges, steht Paula Brandt für eine Unternehmensführung mit einer nachhaltigen Wertehaltung. Sie stehe für die neue Generation der Impact-Unternehmer mit einer echten Mission: Paula Brandt ist demnach Expertin für nachhaltiges Unternehmertum, Buchautorin und begleitet ausgewählte Firmenlenker aus dem Mittelstand auf ihrem Weg zu einem verantwortungsvollen Wirtschaften, das Wertschöpfung völlig neu definiert und gesundes Wachstum mit einem positiven Impact auf Mensch und Gesellschaft verbindet. Puh, viel Anspruch. 
Doch Paulas langjährige Erfahrung und ihre Definition von Nachhaltigkeit und Erfolg bilden – so die Info weiter – das Fundament ihres Unternehmercoaching-Ansatzes, der sich ganz gezielt an Unternehmen im deutschen Mittelstand richtet. 
 Tätigkeiten für Weltmarktführer
 »Als Unternehmensgründerin und ehemalige Managerin bei Weltmarktführern wie Microsoft und Accenture, wo sie verschiedenste sensible Restrukturierungsprozesse verantwortet hat, verfügt Paula Brandt über langjährige Erfahrung und umfangreiches Wissen um die Organisation und Mentalität am Puls der Unternehmensspitze. Ihre leichte Form des Asperger-Syndroms verleiht ihr die Fähigkeit, selbst hochkomplexe Situationen zu lösen und aus einer besonderen Perspektive auf die Herausforderungen der aktuellen Zeit zu blicken. Die spezielle Methodik des Unternehmercoachs und Speakers gibt Unternehmern das Rüstzeug an die Hand, ihren Kern, ihr „Why“, in konkrete Schritte für ihr Unternehmen zu übersetzen.« Soweit die Presseinfo. Paula Brandt im Podcast
 Im Ruhrpodcast erleben wir eine Paula Brandt, die Funken sprüht. Mit Host Zepp Oberpichler thematisiert sie das „Neue“ Unternehmertum, spricht über Start-ups früher und heute, über zukünftiges arbeiten, Homeoffice, Mitarbeiter aus dem Strafvollzug, gelebte Kommunikation versus unterlassene Unternehmenskommunikation, Verantwortung und die tiefe Überzeugung, dass es streng genommen schon nach 12 ist und sie dennoch aufstehen muss und Hilfestellung geben möchte. Mein persönlicher Lieblingssatz im neuen Buch „Why I care“ lautet wie folgt: „Im Leben geht es nicht ums „Durchkommen“, ohne wirklich aufzufallen, sondern darum, die Welt positiv zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen und Spuren zu hinterlassen – und dies alles mit Freude und dem Potenzial, persönlich daran zu wachsen.“ Als wäre es für den Ruhrpodcast geschrieben. ;-) Weitere Info: www.paula-brandt.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

03.11.2021 12:10 / 43min

Am 31. Oktober erschien das neue Buch von Paula Brandt: Why I care und steigt direkt bei Amazon auf Platz 1 der Neuerscheinungen ein. Im Gesamtranking bei Job & Karriere steht es unmittelbar hinter „Das Café am Rande der Welt“ von Strelecky. Ein toller Erfolg, wie wir finden. Drei Tage zuvor haben wir uns im Ruhrpodcast-Studio unterhalten. Wer ist Paula Brandt Gemäß Info der Presseabteilung ihres Verges, steht Paula Brandt für eine Unternehmensführung mit einer nachhaltigen Wertehaltung. Sie stehe für die neue Generation der Impact-Unternehmer mit einer echten Mission: Paula Brandt ist demnach Expertin für nachhaltiges Unternehmertum, Buchautorin und begleitet ausgewählte Firmenlenker aus dem Mittelstand auf ihrem Weg zu einem verantwortungsvollen Wirtschaften, das Wertschöpfung völlig neu definiert und gesundes Wachstum mit einem positiven Impact auf Mensch und Gesellschaft verbindet. Puh, viel Anspruch. 
Doch Paulas langjährige Erfahrung und ihre Definition von Nachhaltigkeit und Erfolg bilden – so die Info weiter – das Fundament ihres Unternehmercoaching-Ansatzes, der sich ganz gezielt an Unternehmen im deutschen Mittelstand richtet. 
 Tätigkeiten für Weltmarktführer
 »Als Unternehmensgründerin und ehemalige Managerin bei Weltmarktführern wie Microsoft und Accenture, wo sie verschiedenste sensible Restrukturierungsprozesse verantwortet hat, verfügt Paula Brandt über langjährige Erfahrung und umfangreiches Wissen um die Organisation und Mentalität am Puls der Unternehmensspitze. Ihre leichte Form des Asperger-Syndroms verleiht ihr die Fähigkeit, selbst hochkomplexe Situationen zu lösen und aus einer besonderen Perspektive auf die Herausforderungen der aktuellen Zeit zu blicken. Die spezielle Methodik des Unternehmercoachs und Speakers gibt Unternehmern das Rüstzeug an die Hand, ihren Kern, ihr „Why“, in konkrete Schritte für ihr Unternehmen zu übersetzen.« Soweit die Presseinfo. Paula Brandt im Podcast
 Im Ruhrpodcast erleben wir eine Paula Brandt, die Funken sprüht. Mit Host Zepp Oberpichler thematisiert sie das „Neue“ Unternehmertum, spricht über Start-ups früher und heute, über zukünftiges arbeiten, Homeoffice, Mitarbeiter aus dem Strafvollzug, gelebte Kommunikation versus unterlassene Unternehmenskommunikation, Verantwortung und die tiefe Überzeugung, dass es streng genommen schon nach 12 ist und sie dennoch aufstehen muss und Hilfestellung geben möchte. Mein persönlicher Lieblingssatz im neuen Buch „Why I care“ lautet wie folgt: „Im Leben geht es nicht ums „Durchkommen“, ohne wirklich aufzufallen, sondern darum, die Welt positiv zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen und Spuren zu hinterlassen – und dies alles mit Freude und dem Potenzial, persönlich daran zu wachsen.“ Als wäre es für den Ruhrpodcast geschrieben. ;-) Weitere Info: www.paula-brandt.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

03.11.2021 12:10 / 43min

Ruhrpodcast – Folge 86 "Innovation im Ohr"

Nach seiner Ausbildung zum Hörgerätetechniker, seinem bestandenen Meisterabschluss und einigen Jahren in Entwicklungsabteilungen von Hörgeräteherstellern, verschlug es Thomas Müller für einige Zeit in die Schweiz, um dort das Thema Vertrieb genauer kennenzulernen. Zurück in Duisburg stellte er sich die Frage: Was hat sich denn in den letzten acht Jahren getan im aktiven Kundenverkehr? Enttäuscht musste er erkennen: Nicht viel. So fragte er sich weiter: Was kann ich denn tun, wenn ich innovativ mit einem eigenen Ladenlokal im Bereich der Hörgeräteversorgung antreten möchte? Und so entwickelte der passionierte Rockmusik-Liebhaber mit einem Kumpel, der zufällig auch noch studierter Tontechniker ist eine Art Standard-Testsignal zur Hörgeräteanpassung, das es so bis dato schlicht nicht gab und nannte es: Natural Fitting. Was ist Natural Fitting? Natural Fitting ist ein neuartiges Anpassungs-Verfahren, das dafür sorgt, Hörsysteme in Klang und Lautstärke möglichst realitätsgetreu auf jeden Menschen und sein individuelles Hörvermögen abzustimmen. Und zwar in interaktivem Austausch. Das zudem hilft, wenn Hörgeräte schon eine Weile getragen werden und somit „gewohnt“ sind.  Das derzeitige Verfahren Eine wichtige Erkenntnis ist, dass objektiv gleichlaute Tonsignale (mit demselben messbaren Schalldruck) unterschiedlich laut wahrgenommen werden. So werden hohe Töne typischerweise als lauter empfunden als tiefe Töne. Gängige Verfahren zur Anpassung von Hörgeräten tragen dem nur unzureichend Rechnung, was auch an den verwendeten Testtönen oder Testprotokollen liegt. Der Anpassungsprozess von Natural Fitting Natural Fitting bedient sich keiner standardisierten Anpassungsformeln als Grundlage der Konfiguration. Standards hören da auf, wo individuelles Hören als Ziel gesetzt werden soll. Es sorgt mit einem Schritt für Schritt Abgleich für eine Individualisierung der Verstärkung unterschiedlicher Frequenz- und Dynamikbereiche auf genau die Bedürfnisse des Patienten. Dazu bezieht es das psychoakustische Lautheitsempfinden des jeweiligen Patienten in die Konfiguration mit ein. Die speziell entwickelten Testsignale umfassen verschiedene Frequenzbereiche und werden als psychoakustisch gleichlaut empfunden. Ein natürlicher Höreindruck Im Ergebnis werden vor allem leise Pegel über die Hörschwelle hinaus verstärkt. Natural Fitting stellt so sicher, dass alle vom Hörgerät verstärkten Frequenzbereiche als gleichlaut wahrgenommen werden, kompensiert etwaige klangverzerrende Effekte des Hörgerätes und ermöglicht einen natürlichen Höreindruck. Dem Patienten wird ein wesentlich detaillierteres und vollständiges Klangbild der akustischen Realität dargeboten. Gleichzeitig minimiert es störende Nebengeräusche besonders in akustisch Schwierigen Umgebungen. Ein Gespräch über Lautheit, Rockmusik, gutes Hören, Hörhygiene und aktuelle Trends im Bereich der Hörgerätetechnik, bei dem zum Ende der dringende Aufruf steht, jedes Jahr einen Hörtest zu machen. It’s about healthcare, stupid. Und es ist kostenlos. Weitere Info: www.naturalfitting.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

27.10.2021 12:00 / 36min

Nach seiner Ausbildung zum Hörgerätetechniker, seinem bestandenen Meisterabschluss und einigen Jahren in Entwicklungsabteilungen von Hörgeräteherstellern, verschlug es Thomas Müller für einige Zeit in die Schweiz, um dort das Thema Vertrieb genauer kennenzulernen. Zurück in Duisburg stellte er sich die Frage: Was hat sich denn in den letzten acht Jahren getan im aktiven Kundenverkehr? Enttäuscht musste er erkennen: Nicht viel. So fragte er sich weiter: Was kann ich denn tun, wenn ich innovativ mit einem eigenen Ladenlokal im Bereich der Hörgeräteversorgung antreten möchte? Und so entwickelte der passionierte Rockmusik-Liebhaber mit einem Kumpel, der zufällig auch noch studierter Tontechniker ist eine Art Standard-Testsignal zur Hörgeräteanpassung, das es so bis dato schlicht nicht gab und nannte es: Natural Fitting. Was ist Natural Fitting? Natural Fitting ist ein neuartiges Anpassungs-Verfahren, das dafür sorgt, Hörsysteme in Klang und Lautstärke möglichst realitätsgetreu auf jeden Menschen und sein individuelles Hörvermögen abzustimmen. Und zwar in interaktivem Austausch. Das zudem hilft, wenn Hörgeräte schon eine Weile getragen werden und somit „gewohnt“ sind.  Das derzeitige Verfahren Eine wichtige Erkenntnis ist, dass objektiv gleichlaute Tonsignale (mit demselben messbaren Schalldruck) unterschiedlich laut wahrgenommen werden. So werden hohe Töne typischerweise als lauter empfunden als tiefe Töne. Gängige Verfahren zur Anpassung von Hörgeräten tragen dem nur unzureichend Rechnung, was auch an den verwendeten Testtönen oder Testprotokollen liegt. Der Anpassungsprozess von Natural Fitting Natural Fitting bedient sich keiner standardisierten Anpassungsformeln als Grundlage der Konfiguration. Standards hören da auf, wo individuelles Hören als Ziel gesetzt werden soll. Es sorgt mit einem Schritt für Schritt Abgleich für eine Individualisierung der Verstärkung unterschiedlicher Frequenz- und Dynamikbereiche auf genau die Bedürfnisse des Patienten. Dazu bezieht es das psychoakustische Lautheitsempfinden des jeweiligen Patienten in die Konfiguration mit ein. Die speziell entwickelten Testsignale umfassen verschiedene Frequenzbereiche und werden als psychoakustisch gleichlaut empfunden. Ein natürlicher Höreindruck Im Ergebnis werden vor allem leise Pegel über die Hörschwelle hinaus verstärkt. Natural Fitting stellt so sicher, dass alle vom Hörgerät verstärkten Frequenzbereiche als gleichlaut wahrgenommen werden, kompensiert etwaige klangverzerrende Effekte des Hörgerätes und ermöglicht einen natürlichen Höreindruck. Dem Patienten wird ein wesentlich detaillierteres und vollständiges Klangbild der akustischen Realität dargeboten. Gleichzeitig minimiert es störende Nebengeräusche besonders in akustisch Schwierigen Umgebungen. Ein Gespräch über Lautheit, Rockmusik, gutes Hören, Hörhygiene und aktuelle Trends im Bereich der Hörgerätetechnik, bei dem zum Ende der dringende Aufruf steht, jedes Jahr einen Hörtest zu machen. It’s about healthcare, stupid. Und es ist kostenlos. Weitere Info: www.naturalfitting.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

27.10.2021 12:00 / 36min

Ruhrpodcast – Folge 85 "Kunst kommt nicht aus dem Kopf!"

Am 8. Januar 2020 haben wir eine erste Folge mit Cyrus Overbeck im Ruhrpodcast gebracht. Wir sprachen seinerzeit über künstlerisches Arbeiten, das Werk an sich, Ölmalerei, Radierung und Druckkunst. Dieses Mal wollten wir über seine neuen Arbeiten sprechen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren in seinem Atelier entstehen werden. Allerdings verlief das Gespräch dann völlig anders.

29.09.2021 09:10 / 48min

Am 8. Januar 2020 haben wir eine erste Folge mit Cyrus Overbeck im Ruhrpodcast gebracht. Wir sprachen seinerzeit über künstlerisches Arbeiten, das Werk an sich, Ölmalerei, Radierung und Druckkunst. Dieses Mal wollten wir über seine neuen Arbeiten sprechen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren in seinem Atelier entstehen werden. Allerdings verlief das Gespräch dann völlig anders.

29.09.2021 09:10 / 48min

Ruhrpodcast – Folge 84 "Eine Zensur findet statt"

2016 veräußert Michael Schulze sein Unternehmen und hält lediglich einen halbtägigen Beratungsjob im Hause des Käufers. Bis dahin war er politisch nicht aktiv und engagierte sich auch ansonsten nicht in politischer Hinsicht. Das lag vor allem daran, dass er – beruflich bedingt – lediglich wenig Zeit zu erübrigen hatte. Endlich Zeit für Engagement Mit neuem Zeitkontingent entscheidet er sich nach dem Unternehmensverkauf, sich zu engagieren und „etwas für die Stadt Duisburg zu tun“. 2016 läuft passenderweise die städtische Kampagne "Ideen für Duisburg" an. Schulze entwickelt ein Online-Werbe-System für den innerstädtischen Handel und bietet diese Leistungen kostenfrei den innerstädtischen Akteuren an. Er besucht rund 400 Händler und schreibt alle Parteien sowie relevante Organisationen vor Ort an, um auf den neuen Dienst aufmerksam zu machen. Dies wiederholt er dreimal. Das Resultat ist ernüchternd: lediglich drei Händler, ein Gastronom und ein Hotelier möchten an dem Online-Portal teilnehmen. Von den ansonsten Angeschriebenen meldet sich nur einmal die für Events zuständige städtische Beteiligungsgesellschaft namens Duisburg-Kontor, um ihm mitzuteilen, dass man sein Engagement nicht bräuchte.
 „Was wollen Sie denn?“
 Schulze hatte das Projekt bereits abgeschrieben, da wird er unerwartet vom OB zum Gespräch eingeladen. Laut eigener Aussage trifft er pünktlich um 15 Uhr am 7.7.2016 im Rathaus ein. Eine Dame empfängt ihn, um ihm mitzuteilen, dass der OB keine Zeit hätte, aber eine Vertreterin schicken würde. Diese kommt rund fünf Minuten später und begrüßt Schulze mit der Frage: „Was wollen Sie denn?“
Es folgt ein 30-minütiges Gespräch zu dritt, bei dem ihm unmissverständlich klar gemacht werden soll, dass man auf seine Ideen und Unterstützungsangebote keinen Wert lege. 
 Kein Online-Portal gewünscht
 Schulze stellte sein Projekt zur Stärkung des Einzelhandels wieder ein. Nach dem Vorfall im Rathaus wollte er die vermeintliche Niederlage allerdings nicht auf sich beruhen lassen und von dem Tag an beschäftigte er sich mit den politischen Strukturen in der Stadt, mit den Parteien, mit der Wirtschaft, mit der Presse sowie weiteren möglichen Themen und Zusammenhängen.
 IFG und GO NRW Anfragen
Michael Schulze macht von den Möglichkeiten des IFG NRW Gebrauch. Resultat nach rund einem Jahr: Rund 130 IFG-Anfragen und max. 30 Antworten, die mehr schlecht als recht ausfallen. Zudem wird ihm nunmehr der Ruf des Querulanten angebappt.
Per GO NRW §24 stellt Schulze ca. 30 Anträge an den Rat, wovon nur rund 10 jemals bearbeitet werden. Sein Ruf als noch größerer Querulant wird zementiert.
 DUISTOP wird geboren 
Interessierte Menschen werden auf Michael Schulze aufmerksam und gemeinsam gründet man die Initiative DUISTOP (Duisburg is' TOP). Daraus entsteht ein Online-Magazin mit aktuell fast 2.200 Beiträgen und Artikeln (www.duistop.de).

Inzwischen besitzt DUISTOP sämtliche Presseeigenschaften, doch trotz Pressegesetz NRW und Medienstaatsvertrag verweigert die Stadt jegliche Auskunft. Es werden nach wie vor nahezu keine Presseanfragen beantwortet.
 Ein intensives Gespräch über indirekte Zensur und die Nichtbeachtung eines engagierten Bürgers, der lediglich seine demokratischen Grundrechte verkörpert sehen möchte. Weitere Info: http://www.duistop.de/ www.ruhrpodcast.de

15.09.2021 11:15 / 52min

2016 veräußert Michael Schulze sein Unternehmen und hält lediglich einen halbtägigen Beratungsjob im Hause des Käufers. Bis dahin war er politisch nicht aktiv und engagierte sich auch ansonsten nicht in politischer Hinsicht. Das lag vor allem daran, dass er – beruflich bedingt – lediglich wenig Zeit zu erübrigen hatte. Endlich Zeit für Engagement Mit neuem Zeitkontingent entscheidet er sich nach dem Unternehmensverkauf, sich zu engagieren und „etwas für die Stadt Duisburg zu tun“. 2016 läuft passenderweise die städtische Kampagne "Ideen für Duisburg" an. Schulze entwickelt ein Online-Werbe-System für den innerstädtischen Handel und bietet diese Leistungen kostenfrei den innerstädtischen Akteuren an. Er besucht rund 400 Händler und schreibt alle Parteien sowie relevante Organisationen vor Ort an, um auf den neuen Dienst aufmerksam zu machen. Dies wiederholt er dreimal. Das Resultat ist ernüchternd: lediglich drei Händler, ein Gastronom und ein Hotelier möchten an dem Online-Portal teilnehmen. Von den ansonsten Angeschriebenen meldet sich nur einmal die für Events zuständige städtische Beteiligungsgesellschaft namens Duisburg-Kontor, um ihm mitzuteilen, dass man sein Engagement nicht bräuchte.
 „Was wollen Sie denn?“
 Schulze hatte das Projekt bereits abgeschrieben, da wird er unerwartet vom OB zum Gespräch eingeladen. Laut eigener Aussage trifft er pünktlich um 15 Uhr am 7.7.2016 im Rathaus ein. Eine Dame empfängt ihn, um ihm mitzuteilen, dass der OB keine Zeit hätte, aber eine Vertreterin schicken würde. Diese kommt rund fünf Minuten später und begrüßt Schulze mit der Frage: „Was wollen Sie denn?“
Es folgt ein 30-minütiges Gespräch zu dritt, bei dem ihm unmissverständlich klar gemacht werden soll, dass man auf seine Ideen und Unterstützungsangebote keinen Wert lege. 
 Kein Online-Portal gewünscht
 Schulze stellte sein Projekt zur Stärkung des Einzelhandels wieder ein. Nach dem Vorfall im Rathaus wollte er die vermeintliche Niederlage allerdings nicht auf sich beruhen lassen und von dem Tag an beschäftigte er sich mit den politischen Strukturen in der Stadt, mit den Parteien, mit der Wirtschaft, mit der Presse sowie weiteren möglichen Themen und Zusammenhängen.
 IFG und GO NRW Anfragen
Michael Schulze macht von den Möglichkeiten des IFG NRW Gebrauch. Resultat nach rund einem Jahr: Rund 130 IFG-Anfragen und max. 30 Antworten, die mehr schlecht als recht ausfallen. Zudem wird ihm nunmehr der Ruf des Querulanten angebappt.
Per GO NRW §24 stellt Schulze ca. 30 Anträge an den Rat, wovon nur rund 10 jemals bearbeitet werden. Sein Ruf als noch größerer Querulant wird zementiert.
 DUISTOP wird geboren 
Interessierte Menschen werden auf Michael Schulze aufmerksam und gemeinsam gründet man die Initiative DUISTOP (Duisburg is' TOP). Daraus entsteht ein Online-Magazin mit aktuell fast 2.200 Beiträgen und Artikeln (www.duistop.de).

Inzwischen besitzt DUISTOP sämtliche Presseeigenschaften, doch trotz Pressegesetz NRW und Medienstaatsvertrag verweigert die Stadt jegliche Auskunft. Es werden nach wie vor nahezu keine Presseanfragen beantwortet.
 Ein intensives Gespräch über indirekte Zensur und die Nichtbeachtung eines engagierten Bürgers, der lediglich seine demokratischen Grundrechte verkörpert sehen möchte. Weitere Info: http://www.duistop.de/ www.ruhrpodcast.de

15.09.2021 11:15 / 52min

Ruhrpodcast – Folge 83 "Denglisch or Germish"

Im Gespräch mit Robert Tonks, Deutsch-Britischer-Doppelstaatler und Wahl-Duisburger. Gibt es ein „Denglisch-Diplom“? 
Ja, denn Robert Tonks hat es erfunden und ins Leben gerufen. Was hat es also damit auf sich? Denglisch versus Germish
Das Thema der Folge könnte man grob mit „Sprache“ umschreiben. Wie verändert sich Sprache in Zeiten von Social-Media? Wo liegen die Unterschiede zwischen Denglisch und Germish? Der Unterschied zwischen einem Nachthemd und einer schlichten Unterhose liegt häufig in der Betonung. Es wird viel gelacht. What about Mister Outlet? Wir alle kennen Einzelhandelsgeschäfte, die sich qua Namensgebung künstlich aufblähen wollen. Hier lohnt ein zweiter Blick. Allerdings sollte dieser geschult werden, ansonsten wird „Mister Outlet“ noch eine Selbstverständlichkeit. Merke: Es kommt immer auf den Kontext an. Wo bleibt die Sprachpolizei? Natürlich wird viel Quatsch erzählt. Das weiß jeder, der mal mit offenen Ohren durch das Ruhrgebiet läuft. Doch auch den Augen bietet sich mancherlei Blödsinn, oder gibt es etwas denglischeres als „bad design“? Können Produzenten und Produzentinnen solcher Geistesblitze nicht verknackt werden? Wer will den wilden Sprachwuchs eindämmen, oder sind wir bereits dermaßen abgestumpft, dass wir jede irgendwie anglophile Äußerung als hochgeistigen Qualitätserguss identifizieren? Ein lebhaftes Gespräch über Sprache, Sprechen, Literatur, Medien und den Umgang der Menschen miteinander. Voll dufte und heavy on wire! Der „denglisch“ Buch-Autor Robert Tonks hat einige Bücher geschrieben: 
“It is not all English what shines – English makes German Werbung funny!”, 
„Denglisch in Pool Position - English makes German Werbung funny! 2”, „The Denglisch Doosh Reader 4 Bad and Worse – English make German Werbung funny! 3”, „The Denglisch Master Teil 1/Part 1“, „Fack Ju Korona“ Fack! Fack! Fack! Tipps 4 User” Weitere Info: https://www.robert-tonks.de 
www.ruhrpodcast.de

08.09.2021 09:00 / 47min

Im Gespräch mit Robert Tonks, Deutsch-Britischer-Doppelstaatler und Wahl-Duisburger. Gibt es ein „Denglisch-Diplom“? 
Ja, denn Robert Tonks hat es erfunden und ins Leben gerufen. Was hat es also damit auf sich? Denglisch versus Germish
Das Thema der Folge könnte man grob mit „Sprache“ umschreiben. Wie verändert sich Sprache in Zeiten von Social-Media? Wo liegen die Unterschiede zwischen Denglisch und Germish? Der Unterschied zwischen einem Nachthemd und einer schlichten Unterhose liegt häufig in der Betonung. Es wird viel gelacht. What about Mister Outlet? Wir alle kennen Einzelhandelsgeschäfte, die sich qua Namensgebung künstlich aufblähen wollen. Hier lohnt ein zweiter Blick. Allerdings sollte dieser geschult werden, ansonsten wird „Mister Outlet“ noch eine Selbstverständlichkeit. Merke: Es kommt immer auf den Kontext an. Wo bleibt die Sprachpolizei? Natürlich wird viel Quatsch erzählt. Das weiß jeder, der mal mit offenen Ohren durch das Ruhrgebiet läuft. Doch auch den Augen bietet sich mancherlei Blödsinn, oder gibt es etwas denglischeres als „bad design“? Können Produzenten und Produzentinnen solcher Geistesblitze nicht verknackt werden? Wer will den wilden Sprachwuchs eindämmen, oder sind wir bereits dermaßen abgestumpft, dass wir jede irgendwie anglophile Äußerung als hochgeistigen Qualitätserguss identifizieren? Ein lebhaftes Gespräch über Sprache, Sprechen, Literatur, Medien und den Umgang der Menschen miteinander. Voll dufte und heavy on wire! Der „denglisch“ Buch-Autor Robert Tonks hat einige Bücher geschrieben: 
“It is not all English what shines – English makes German Werbung funny!”, 
„Denglisch in Pool Position - English makes German Werbung funny! 2”, „The Denglisch Doosh Reader 4 Bad and Worse – English make German Werbung funny! 3”, „The Denglisch Master Teil 1/Part 1“, „Fack Ju Korona“ Fack! Fack! Fack! Tipps 4 User” Weitere Info: https://www.robert-tonks.de 
www.ruhrpodcast.de

08.09.2021 09:00 / 47min

Ruhrpodcast – Folge 82 "Design ist alles"

Im Gespräch mit Martin Tazl, Kreativkopf aus Duisburg mit Sitz in Krefeld Design ist der Ausgangspunkt von allem Martin Tazl ist überzeugt, dass Design das erste ist, was wir sehen, der erste Eindruck. Es kann auch das erste sein, was wir hören, schmecken oder fühlen können. Zudem sei Design auch das, was am Ende über alles entscheidet. Über Erfolg oder Untergang eines Produkts, einer Marke, einer Präsentation oder eines Events. Design ist seine ewige Liebe und seine große Kompetenz.  Sexy Produkte und Botschaften Ein Gespräch über sexy Produkte, Apple, das Liebeswerben bei Tieren und dem Boden der Tatsachen. Heute muss sich ein Marketer mehr denn je die Frage stellen, wo sich Zielgruppen finden, wo sich Kunden antreffen lassen. Dabei fällt auf, dass nahezu jeder Mensch in unseren Breitengraden den Empfänger für jegliche Botschaften mit sich herumträgt – und zwar in der Hosentasche. Zielgruppenbestimmung Tazl führt aus, dass es heute wesentlich einfacher sei die Zielgruppen zu definieren und sie anzusteuern. Die Erfassung von Reichweiten und tatsächlichen Lesern von Botschaften sei erst heute gut gelungen. Man hat die Botschaften unter Kontrolle, man kann als Werber das Budget immer exakter bestimmen und damit seine öffentliche Wirkung optimal steuern. Verkaufen lernen Im Marketing geht es immer um Neukunden. Der Marketer wird zum Schauen in die Zukunft angewiesen, immer mit der Frage ausgestattet, wohin sich der Markt bewegt. Es geht um ein neues Verständnis von „Verkaufen“. Und viel mehr Schließlich wurde es auch noch zu einem Gespräch über „Let the Music play“, die Abwahl von OB Sauerland, den Arbeiterkampf der Kruppianer, die Solidarität in einem Duisburg der 80er Jahre. Weitere Info: www.martintazl.de www.ruhrpodcast.de

26.08.2021 16:40 / 43min

Im Gespräch mit Martin Tazl, Kreativkopf aus Duisburg mit Sitz in Krefeld Design ist der Ausgangspunkt von allem Martin Tazl ist überzeugt, dass Design das erste ist, was wir sehen, der erste Eindruck. Es kann auch das erste sein, was wir hören, schmecken oder fühlen können. Zudem sei Design auch das, was am Ende über alles entscheidet. Über Erfolg oder Untergang eines Produkts, einer Marke, einer Präsentation oder eines Events. Design ist seine ewige Liebe und seine große Kompetenz.  Sexy Produkte und Botschaften Ein Gespräch über sexy Produkte, Apple, das Liebeswerben bei Tieren und dem Boden der Tatsachen. Heute muss sich ein Marketer mehr denn je die Frage stellen, wo sich Zielgruppen finden, wo sich Kunden antreffen lassen. Dabei fällt auf, dass nahezu jeder Mensch in unseren Breitengraden den Empfänger für jegliche Botschaften mit sich herumträgt – und zwar in der Hosentasche. Zielgruppenbestimmung Tazl führt aus, dass es heute wesentlich einfacher sei die Zielgruppen zu definieren und sie anzusteuern. Die Erfassung von Reichweiten und tatsächlichen Lesern von Botschaften sei erst heute gut gelungen. Man hat die Botschaften unter Kontrolle, man kann als Werber das Budget immer exakter bestimmen und damit seine öffentliche Wirkung optimal steuern. Verkaufen lernen Im Marketing geht es immer um Neukunden. Der Marketer wird zum Schauen in die Zukunft angewiesen, immer mit der Frage ausgestattet, wohin sich der Markt bewegt. Es geht um ein neues Verständnis von „Verkaufen“. Und viel mehr Schließlich wurde es auch noch zu einem Gespräch über „Let the Music play“, die Abwahl von OB Sauerland, den Arbeiterkampf der Kruppianer, die Solidarität in einem Duisburg der 80er Jahre. Weitere Info: www.martintazl.de www.ruhrpodcast.de

26.08.2021 16:40 / 43min

Ruhrpodcast – Folge 81 "Ein Unort für Duisburg
"

Rudolf Schingerlin beschäftigt sich mit der Duisburger Altstadt im Rahmen eines freien Projekts in der Klasse von Thomas Kröger. Dort ist man dabei, Lösungsansätze zu erarbeiten. Der Ansatz von Rudolf Schingerlin bezieht sich auf die Duisburger Altstadt, genauer auf den Raum unterhalb des Zubringers von der A40 zur Mercatorstraße. Ein Unort? Was passiert mit diesem Unort? Schingerlin ist überzeugt, dass der Raum unter dem Zubringer als freies Grundstück eine Chance in einer deutschen Großstadt darstellt. Doch wenn über Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten gesprochen wird, muss auch die Frage nach den Leuten gestellt werden, die etwas verändern möchten. Wo sind die konkreten Projekte und wer fasst sie an? Duisburg – Berlin
 Bereits mehrfach in unterschiedlichen Podcastfolgen ist der Vergleich Ruhrgebiet versus Berlin aufgemacht worden. Daran schließt sich die Frage an, wie eine Stadt von morgen aussehen könnte. Wie sollten innerstädtische Verkehre geregelt sein? Was wird nicht geboten? Schingerlin zeigt sich überzeugt, dass deutsche Städte häufig eben nicht eine gewisse Diversität und Lebendigkeit bieten. Vieles scheitere am Strukturalismus und an einer Verwaltung innewohnenden Rigidität. Der Einzelhandel sei gefährdeter denn je. Was also braucht ein Stadtraum? Was brauchen die Menschen, die diesen Stadtraum bevölkern sollen? Ausgehend von einem Duisburger Unort entwickelt sich ein Gespräch über moderne Stadtplanung. Hallo Duisburg, bitte mal zuhören. Weitere Info: https://www.kunstakademie-duesseldorf.de/fachbereiche/kunst/

18.08.2021 12:15 / 30min

Rudolf Schingerlin beschäftigt sich mit der Duisburger Altstadt im Rahmen eines freien Projekts in der Klasse von Thomas Kröger. Dort ist man dabei, Lösungsansätze zu erarbeiten. Der Ansatz von Rudolf Schingerlin bezieht sich auf die Duisburger Altstadt, genauer auf den Raum unterhalb des Zubringers von der A40 zur Mercatorstraße. Ein Unort? Was passiert mit diesem Unort? Schingerlin ist überzeugt, dass der Raum unter dem Zubringer als freies Grundstück eine Chance in einer deutschen Großstadt darstellt. Doch wenn über Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten gesprochen wird, muss auch die Frage nach den Leuten gestellt werden, die etwas verändern möchten. Wo sind die konkreten Projekte und wer fasst sie an? Duisburg – Berlin
 Bereits mehrfach in unterschiedlichen Podcastfolgen ist der Vergleich Ruhrgebiet versus Berlin aufgemacht worden. Daran schließt sich die Frage an, wie eine Stadt von morgen aussehen könnte. Wie sollten innerstädtische Verkehre geregelt sein? Was wird nicht geboten? Schingerlin zeigt sich überzeugt, dass deutsche Städte häufig eben nicht eine gewisse Diversität und Lebendigkeit bieten. Vieles scheitere am Strukturalismus und an einer Verwaltung innewohnenden Rigidität. Der Einzelhandel sei gefährdeter denn je. Was also braucht ein Stadtraum? Was brauchen die Menschen, die diesen Stadtraum bevölkern sollen? Ausgehend von einem Duisburger Unort entwickelt sich ein Gespräch über moderne Stadtplanung. Hallo Duisburg, bitte mal zuhören. Weitere Info: https://www.kunstakademie-duesseldorf.de/fachbereiche/kunst/

18.08.2021 12:15 / 30min

Ruhrpodcast – Folge 80 "Mit der Vespa nach Gibraltar"

Kennt noch einer den Udo Lindenberg Song „Er wollte nach London“? Das ging uns die ganze Zeit im Kopf rum, als wir von Tobias und seinem ehrgeizigen Ziel hörten, von Neukirchen-Vluyn aus mit der Vespa nach Gibraltar zu fahren.

30.06.2021 13:45 / 33min

Kennt noch einer den Udo Lindenberg Song „Er wollte nach London“? Das ging uns die ganze Zeit im Kopf rum, als wir von Tobias und seinem ehrgeizigen Ziel hörten, von Neukirchen-Vluyn aus mit der Vespa nach Gibraltar zu fahren.

30.06.2021 13:45 / 33min

Ruhrpodcast – Folge 79 "Ein Brite im Ruhrgebiet"

Robert Tonks wurde 1955 in Süd-Wales geboren. Seit 1975 befindet sich sein erster Wohnsitz in Deutschland. Mittlerweile in Rente, verdiente er seine Brötchen zuletzt als Stellvertretender Leiter des Wahlamtes, zuständig für Informationslogistik, Europareferent und internationaler Projektleiter der Stadt Duisburg. Der „denglisch“ Buch-Autor Seit mehreren Jahren schreibt Tonks humorvolle fremdsprachendidaktische Bücher über die Verwendung von Englisch in der deutschen Sprache. So sind bereits erschienen: “It is not all English what shines – English makes German Werbung funny!”, „Denglisch in Pool Position - English makes German Werbung funny! 2”, „The Denglisch Doosh Reader 4 Bad and Worse – English make German Werbung funny! 3”, „The Denglisch Master Teil 1/Part 1“, „Fack Ju Korona“ Fack! Fack! Fack! Tipps 4 User” Als Audio-Podcast-Autor für den WDR unterwegs Im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks war er mit seiner Frau im Wohnmobil auf der Insel unterwegs und sammelte Stimmen von Bürgern jeglicher Schicht und Herkunft ein. Nachzuhören im Podcast „Brexitannia – Großbritanniens Weg aus der EU“ (4 Episoden). Zahlreiche Nennungen und Aufgaben Neben den oben genannten Aufgaben fungiert Robert Tonks, der von seinen Mitmenschen häufig nur „Rob“ genannt wird, als Politikwissenschaftler und Experte mit den Themenschwerpunkten Europa, EU und BREXIT. Er ist Vorsitzender und Event-Manager der Deutsch-Britischen-Gesellschaft zu Duisburg, Stellvertretender Vorsitzender der Europa Union Duisburg-Niederrhein, Träger der Ehrenmedaille Euregio Rhein-Waal und Ambassadeur der Euregio Rhein-Waal. Im Ruhrpodcast gut aufgelegt Um es vorweg zu nehmen, diese Folge 79 ist mit über 54 Minuten die längste in der bisherigen Ruhrpodcast Geschichte geworden. Ein gut aufgelegter „Rob“ sprach mit Host Frank „Zepp“ Oberpichler über Joe Cocker, den Brexit und die daraus erwachsenden Probleme, seine Denglish-Bücher, Xenophobie, Bildung, Bildung, Bildung und den Podcast „Brexitannia“. Die beiden Freunde des Ruhrgebiets einigten sich auf mindestens eine weitere gemeinsame Folge, da es noch so viel zu erzählen gäbe. Unterhaltsam, spannend und lehrreich! Weitere Info: https://www.robert-tonks.de
www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

23.06.2021 10:55 / 53min

Robert Tonks wurde 1955 in Süd-Wales geboren. Seit 1975 befindet sich sein erster Wohnsitz in Deutschland. Mittlerweile in Rente, verdiente er seine Brötchen zuletzt als Stellvertretender Leiter des Wahlamtes, zuständig für Informationslogistik, Europareferent und internationaler Projektleiter der Stadt Duisburg. Der „denglisch“ Buch-Autor Seit mehreren Jahren schreibt Tonks humorvolle fremdsprachendidaktische Bücher über die Verwendung von Englisch in der deutschen Sprache. So sind bereits erschienen: “It is not all English what shines – English makes German Werbung funny!”, „Denglisch in Pool Position - English makes German Werbung funny! 2”, „The Denglisch Doosh Reader 4 Bad and Worse – English make German Werbung funny! 3”, „The Denglisch Master Teil 1/Part 1“, „Fack Ju Korona“ Fack! Fack! Fack! Tipps 4 User” Als Audio-Podcast-Autor für den WDR unterwegs Im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks war er mit seiner Frau im Wohnmobil auf der Insel unterwegs und sammelte Stimmen von Bürgern jeglicher Schicht und Herkunft ein. Nachzuhören im Podcast „Brexitannia – Großbritanniens Weg aus der EU“ (4 Episoden). Zahlreiche Nennungen und Aufgaben Neben den oben genannten Aufgaben fungiert Robert Tonks, der von seinen Mitmenschen häufig nur „Rob“ genannt wird, als Politikwissenschaftler und Experte mit den Themenschwerpunkten Europa, EU und BREXIT. Er ist Vorsitzender und Event-Manager der Deutsch-Britischen-Gesellschaft zu Duisburg, Stellvertretender Vorsitzender der Europa Union Duisburg-Niederrhein, Träger der Ehrenmedaille Euregio Rhein-Waal und Ambassadeur der Euregio Rhein-Waal. Im Ruhrpodcast gut aufgelegt Um es vorweg zu nehmen, diese Folge 79 ist mit über 54 Minuten die längste in der bisherigen Ruhrpodcast Geschichte geworden. Ein gut aufgelegter „Rob“ sprach mit Host Frank „Zepp“ Oberpichler über Joe Cocker, den Brexit und die daraus erwachsenden Probleme, seine Denglish-Bücher, Xenophobie, Bildung, Bildung, Bildung und den Podcast „Brexitannia“. Die beiden Freunde des Ruhrgebiets einigten sich auf mindestens eine weitere gemeinsame Folge, da es noch so viel zu erzählen gäbe. Unterhaltsam, spannend und lehrreich! Weitere Info: https://www.robert-tonks.de
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23.06.2021 10:55 / 53min

Ruhrpodcast – Folge 78 "Die letzte Meile im Revier"

Seit über 45 Jahren begleitet Drees & Sommer private wie auch öffentliche Bauherren sowie Investoren bei den Anforderungen rund um Immobilien und Infrastruktur. Das partnergeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart ist mit rund 2.400 Mitarbeitern an insgesamt 41 Standorten weltweit vertreten. Schwerpunktthema Logistik
Eric Tepner ist der Logistikfachmann für das Gebiet NRW bei Drees & Sommer. Im Podcast sprach er mit Host Frank Zepp Oberpichler zunächst über erfolgreiche Gebäude, um dann auf sein Hauptthema, die Logistik zu kommen. Neue Trends im Revier
So ist ihm in den letzten Jahren aufgefallen, dass große Investoren nunmehr kleinere Logistikflächen such, die optimal zur Belieferung der letzten Meile taugen. Das riesige Lager am Rande der Stadt oder im Grünen ist ein wenig aus der Mode geraten. Lösungen für zukünftige Logistikfragen Wie sieht es mit Flächen und Quartieren im Ruhrgebiet aus? Was ist von Logistik und Verkehr tatsächlich zu erwarten? Womit muss zukünftig bei Fragen zur Versorgung gerechnet werden? Wird es eine „smarte Logistik“ geben, die ressourcenschonend und umweltschützend ihrem Gewerk nachkommt? Und wie ist es überhaupt um die Hygienebedingungen bestellt, mit denen professionelle LKW-Fahrer täglich an den großen Umschlagplätzen umgehen müssen? Weitere Info: www.dreso.com www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

16.06.2021 13:05 / 33min

Seit über 45 Jahren begleitet Drees & Sommer private wie auch öffentliche Bauherren sowie Investoren bei den Anforderungen rund um Immobilien und Infrastruktur. Das partnergeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart ist mit rund 2.400 Mitarbeitern an insgesamt 41 Standorten weltweit vertreten. Schwerpunktthema Logistik
Eric Tepner ist der Logistikfachmann für das Gebiet NRW bei Drees & Sommer. Im Podcast sprach er mit Host Frank Zepp Oberpichler zunächst über erfolgreiche Gebäude, um dann auf sein Hauptthema, die Logistik zu kommen. Neue Trends im Revier
So ist ihm in den letzten Jahren aufgefallen, dass große Investoren nunmehr kleinere Logistikflächen such, die optimal zur Belieferung der letzten Meile taugen. Das riesige Lager am Rande der Stadt oder im Grünen ist ein wenig aus der Mode geraten. Lösungen für zukünftige Logistikfragen Wie sieht es mit Flächen und Quartieren im Ruhrgebiet aus? Was ist von Logistik und Verkehr tatsächlich zu erwarten? Womit muss zukünftig bei Fragen zur Versorgung gerechnet werden? Wird es eine „smarte Logistik“ geben, die ressourcenschonend und umweltschützend ihrem Gewerk nachkommt? Und wie ist es überhaupt um die Hygienebedingungen bestellt, mit denen professionelle LKW-Fahrer täglich an den großen Umschlagplätzen umgehen müssen? Weitere Info: www.dreso.com www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

16.06.2021 13:05 / 33min

Ruhrpodcast – Folge 77 "Heute doof und morgen doof"

René Schiering hat ein neues Buch veröffentlicht: „Heute doof und morgen doof und übermorgen wieder“. Was wie ein Kindervers klingt, ist der Titel der ersten und dabei offiziellen Bandgeschichte der Fun-Punk-Truppe »Die Abstürzenden Brieftauben«. Eine Taube macht noch keinen Frühling Die Band wird 1983 als Juxantwort auf die „Neue Deutsche Welle“ in Hannover gegründet. Ungewöhnlich zu dieser Zeit: Die Band besteht lediglich aus zwei Punkern, Konrad Kittner und Micro Bogumil. Mit Gitarre und Schlagzeug erspielen sie sich schnell einen guten Ruf in der aufkeimenden Fun-Punk-Szene. Das Fun-Punk-Duo Nr. 1 1986 erscheint mit „Das kriegen wir schon hin“ die erste Langspielplatte der Abstürzenden Brieftauben. Eine turbulente Reise, die schließlich in einem Major-Plattendeal bei der EMI, TV-Auftritten mit Hape Kerkeling und Coverfotos auf der BRAVO gipfelt. 1996 kommt dann nach diversen Plattenveröffentlichungen, Tourneen und Charterfolgen das Ende der Band. Auftritt René Schiering Bei einem Reunion-Gig im Jahr 2013 steht Alt-Fan René Schiering im Publikum und hat die Idee ein Buch über die Abstürzenden Brieftauben zu schreiben. Und dieses Buch liegt nun vor. In grellem blau und gelb schreien dem Leser die Worte „DOOF“ entgegen und verleiten sich das Paperback zu greifen. Eine beiliegende CD präsentiert einen unveröffentlichten Song der Abstürzenden Brieftauben. Grund genug also, sich mit René über die Entstehungsgeschichte des Buches zu unterhalten und dabei – so nebenher – die Frage zu erörtern, wer denn die liebste Punk-Band in Deutschland ist oder war. Punk, Chaos, Karriere. Weitere Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Schiering

09.06.2021 09:40 / 40min

René Schiering hat ein neues Buch veröffentlicht: „Heute doof und morgen doof und übermorgen wieder“. Was wie ein Kindervers klingt, ist der Titel der ersten und dabei offiziellen Bandgeschichte der Fun-Punk-Truppe »Die Abstürzenden Brieftauben«. Eine Taube macht noch keinen Frühling Die Band wird 1983 als Juxantwort auf die „Neue Deutsche Welle“ in Hannover gegründet. Ungewöhnlich zu dieser Zeit: Die Band besteht lediglich aus zwei Punkern, Konrad Kittner und Micro Bogumil. Mit Gitarre und Schlagzeug erspielen sie sich schnell einen guten Ruf in der aufkeimenden Fun-Punk-Szene. Das Fun-Punk-Duo Nr. 1 1986 erscheint mit „Das kriegen wir schon hin“ die erste Langspielplatte der Abstürzenden Brieftauben. Eine turbulente Reise, die schließlich in einem Major-Plattendeal bei der EMI, TV-Auftritten mit Hape Kerkeling und Coverfotos auf der BRAVO gipfelt. 1996 kommt dann nach diversen Plattenveröffentlichungen, Tourneen und Charterfolgen das Ende der Band. Auftritt René Schiering Bei einem Reunion-Gig im Jahr 2013 steht Alt-Fan René Schiering im Publikum und hat die Idee ein Buch über die Abstürzenden Brieftauben zu schreiben. Und dieses Buch liegt nun vor. In grellem blau und gelb schreien dem Leser die Worte „DOOF“ entgegen und verleiten sich das Paperback zu greifen. Eine beiliegende CD präsentiert einen unveröffentlichten Song der Abstürzenden Brieftauben. Grund genug also, sich mit René über die Entstehungsgeschichte des Buches zu unterhalten und dabei – so nebenher – die Frage zu erörtern, wer denn die liebste Punk-Band in Deutschland ist oder war. Punk, Chaos, Karriere. Weitere Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Schiering

09.06.2021 09:40 / 40min

Ruhrpodcast – Folge 76 "Wie klingt das Ruhrgebiet?"

Richard Ortmann, geboren 1955 in Herne, hat offiziell eine abgeschlossene Berufsausbildung als Industriekaufmann. Aktuell lebt und arbeitet er im Kulturhaus NeuAsseln in Dortmund. Seit 1965 Schlagwerker, seit 1970 Saxophonist und seit 1975 Komponist. Umfangreiches Akustikarchiv Seit 1980 kümmert er sich um die Anlage eines umfangreichen Akustik-Archivs zur klanglichen Dokumentation des Ruhrgebiets. Seine aufwändige Arbeit für unterschiedliche Radiosender beginnt 1985. So erstellt er Hörspiele, Audio-Feature als Autor, Regisseur und Komponist und stellt immer wieder Geräusche zur Untermalung von Sendungen zur Verfügung. Eine Auswahl aus seinen Publikationen EINMAL HERNE UND ZURÜCK - Klanglandschaft Ruhrgebiet (wie klingt das Ruhrgebiet unter Tage? CD) Bazar Bizarre - CD Rattenpunk im Emscherland - CD schwarz/rot atemgold 09 - Emscherstrand Das Einfügen der Freiheit durch Benutzung des Zufalls - Hommage a Jean Tinguely - Eine Radio-Skulptur – CD Die Frage nach den Geräuschen Im Podcast stellt sich Richard Ortmann der Frage, ob das Ruhrgebiet heute anders klingt als früher. Ist es lauter oder leiser geworden? Was sind denn „Lieblingsgeräusche“ im Ruhrgebiet? Was wird verschwinden, auf welche Geräusche müssen wir zukünftig verzichten? Weitere Info: www. richard-ortmann.de.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

27.05.2021 13:10 / 42min

Richard Ortmann, geboren 1955 in Herne, hat offiziell eine abgeschlossene Berufsausbildung als Industriekaufmann. Aktuell lebt und arbeitet er im Kulturhaus NeuAsseln in Dortmund. Seit 1965 Schlagwerker, seit 1970 Saxophonist und seit 1975 Komponist. Umfangreiches Akustikarchiv Seit 1980 kümmert er sich um die Anlage eines umfangreichen Akustik-Archivs zur klanglichen Dokumentation des Ruhrgebiets. Seine aufwändige Arbeit für unterschiedliche Radiosender beginnt 1985. So erstellt er Hörspiele, Audio-Feature als Autor, Regisseur und Komponist und stellt immer wieder Geräusche zur Untermalung von Sendungen zur Verfügung. Eine Auswahl aus seinen Publikationen EINMAL HERNE UND ZURÜCK - Klanglandschaft Ruhrgebiet (wie klingt das Ruhrgebiet unter Tage? CD) Bazar Bizarre - CD Rattenpunk im Emscherland - CD schwarz/rot atemgold 09 - Emscherstrand Das Einfügen der Freiheit durch Benutzung des Zufalls - Hommage a Jean Tinguely - Eine Radio-Skulptur – CD Die Frage nach den Geräuschen Im Podcast stellt sich Richard Ortmann der Frage, ob das Ruhrgebiet heute anders klingt als früher. Ist es lauter oder leiser geworden? Was sind denn „Lieblingsgeräusche“ im Ruhrgebiet? Was wird verschwinden, auf welche Geräusche müssen wir zukünftig verzichten? Weitere Info: www. richard-ortmann.de.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

27.05.2021 13:10 / 42min

Ruhrpodcast – Folge 75 "Thema Veränderung"

Swen Bock ist zwar erst Anfang 50, hat aber schon einiges hinter sich. Nach bestandenem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse in Duisburg. Doch schnell wurden ihm Schlips und Anzug zur Qual und er entschied sich für ein Leben als professioneller Punk. Mit Micha Will gründete er das Magazin Plastic Bomb, das sehr schnell mit dem Ox zusammen zum auflagenstärksten Punk-Magazin im deutschsprachigen Raum avancierte. 

 Magazin, Label, Festivals Doch die Arbeit am Magazin reichte nicht. Man gründete das Plastic-Bomb Plattenlabel und brachte über die Jahre zahlreiche Scheiben heraus. Dieser Tage erscheint Veröffentlichung 100. Zudem organisierte man die Plastic-Bomb-Nächte an unterschiedlichen Spielstätten und ließ nicht nur Label eigene Bands auftreten. Mailorder und Vertrieb Ein passender Mailordervertrieb für Ton- und Bildträger wurde ins Leben gerufen, das Magazin wurde nicht mehr nur bei Konzerten und an der Theke hiesiger Kneipen verkauft, sondern auch am Kiosk und im Zeitschriftenhandel.

 Aus Punk wird Lehrer Doch irgendwann im Laufe der Jahre reichte auch das nicht mehr. Swen steigt für einige Zeit aus dem aktiven Plastic-Bomb-Leben aus, studiert auf Lehramt und wird Deutsch-Lehrer an einer Duisburger Gesamtschule. Radiowelle Sturmflut Parallel hatte er da schon „Die beste Radiosendung der Welt“ ins Leben gerufen und funkt mit Kollege Vasco und immer wieder anderen Talkgästen für Radiowelle Sturmflut auf den Wellen von Radio Duisburg. Und erneut ein Wandel Nach zwischenzeitlicher Rückkehr zum Plastic-Bomb hat er nunmehr seinen Pork-Pie komplett genommen und startet den Duisburg-Blog www.duisburch.de, mit dem er kulturelles, soziales und ansonsten spannendes kommuniziert. Ein lebhaftes Gespräch zu den Themen Veränderung, Empörungskultur, Cancel-Culture und immer wieder Punk-Rock. Weitere Info: www.duisburch.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

19.05.2021 14:15 / 50min

Swen Bock ist zwar erst Anfang 50, hat aber schon einiges hinter sich. Nach bestandenem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse in Duisburg. Doch schnell wurden ihm Schlips und Anzug zur Qual und er entschied sich für ein Leben als professioneller Punk. Mit Micha Will gründete er das Magazin Plastic Bomb, das sehr schnell mit dem Ox zusammen zum auflagenstärksten Punk-Magazin im deutschsprachigen Raum avancierte. 

 Magazin, Label, Festivals Doch die Arbeit am Magazin reichte nicht. Man gründete das Plastic-Bomb Plattenlabel und brachte über die Jahre zahlreiche Scheiben heraus. Dieser Tage erscheint Veröffentlichung 100. Zudem organisierte man die Plastic-Bomb-Nächte an unterschiedlichen Spielstätten und ließ nicht nur Label eigene Bands auftreten. Mailorder und Vertrieb Ein passender Mailordervertrieb für Ton- und Bildträger wurde ins Leben gerufen, das Magazin wurde nicht mehr nur bei Konzerten und an der Theke hiesiger Kneipen verkauft, sondern auch am Kiosk und im Zeitschriftenhandel.

 Aus Punk wird Lehrer Doch irgendwann im Laufe der Jahre reichte auch das nicht mehr. Swen steigt für einige Zeit aus dem aktiven Plastic-Bomb-Leben aus, studiert auf Lehramt und wird Deutsch-Lehrer an einer Duisburger Gesamtschule. Radiowelle Sturmflut Parallel hatte er da schon „Die beste Radiosendung der Welt“ ins Leben gerufen und funkt mit Kollege Vasco und immer wieder anderen Talkgästen für Radiowelle Sturmflut auf den Wellen von Radio Duisburg. Und erneut ein Wandel Nach zwischenzeitlicher Rückkehr zum Plastic-Bomb hat er nunmehr seinen Pork-Pie komplett genommen und startet den Duisburg-Blog www.duisburch.de, mit dem er kulturelles, soziales und ansonsten spannendes kommuniziert. Ein lebhaftes Gespräch zu den Themen Veränderung, Empörungskultur, Cancel-Culture und immer wieder Punk-Rock. Weitere Info: www.duisburch.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

19.05.2021 14:15 / 50min

Ruhrpodcast – Folge 74 "Politik, einfach so"

Charlotte und Franzi machen Politik - Einfach so! „Politik unkompliziert und von Anfang an“, so ihre Forderung und so auch ihr Ansporn für den eigenen Podcast. Jeden zweiten Sonntag soll es seit April Gespräche mit Expert:innen und spannende Diskussionen über aktuelle politische Themen geben – wenn das kein Thema für den Ruhrpodcast ist.

Bundestag und Bundesrat In ihrer ersten Folge beklagen Charlotte und Franzi, dass Politik oft unnötig kompliziert wirkt und den Eindruck vermittelt, als würden Entscheidungsprozesse äußerst lange dauern. Wie ist das Verhältnis von Bundestag zu Bundesrat? Welche Rolle spielen die einzelnen Bundesländer? Sehen wir nicht gerade in der Corona-Krise, dass oftmals Bundesländer entgegen den Bundesbestimmungen lediglich ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse durchsetzen möchten? Die Aufgaben und Funktionen von Bundestag und Bundesrat werden in der ersten Folge von „Politik, einfach so“ mit Expertin Maren Schütte – Politik- und Sozialwissenschaftslehrerin aus Duisburg – erörtert.

Talking Politics: Lobbyismus Nicht erst seit der Maskenaffäre wird über Lobbyismus gesprochen. Der Bundestag hat Ende März ein Gesetz zur Einführung eines Lobbyregisters beschlossen – aber was ist Lobbyismus überhaupt? Welche Vor- und Nachteile gibt es, was hat es mit diesem Lobbyregister auf sich? Wie viel Geld dürfen Bundestagsabgeordnete überhaupt annehmen und wie viel dürfen sie neben ihrem Mandat verdienen. Charlotte erklärt, warum sie mit Franzi den Podcast gestartet hat, für wen er sein soll und wie man mit „Politik, einfach so“ in Kontakt kommen kann. Weitere Info: https://about.me/politik-einfachso https://www.instagram.com/politik_einfachso/ www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de

05.05.2021 12:25 / 33min

Charlotte und Franzi machen Politik - Einfach so! „Politik unkompliziert und von Anfang an“, so ihre Forderung und so auch ihr Ansporn für den eigenen Podcast. Jeden zweiten Sonntag soll es seit April Gespräche mit Expert:innen und spannende Diskussionen über aktuelle politische Themen geben – wenn das kein Thema für den Ruhrpodcast ist.

Bundestag und Bundesrat In ihrer ersten Folge beklagen Charlotte und Franzi, dass Politik oft unnötig kompliziert wirkt und den Eindruck vermittelt, als würden Entscheidungsprozesse äußerst lange dauern. Wie ist das Verhältnis von Bundestag zu Bundesrat? Welche Rolle spielen die einzelnen Bundesländer? Sehen wir nicht gerade in der Corona-Krise, dass oftmals Bundesländer entgegen den Bundesbestimmungen lediglich ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse durchsetzen möchten? Die Aufgaben und Funktionen von Bundestag und Bundesrat werden in der ersten Folge von „Politik, einfach so“ mit Expertin Maren Schütte – Politik- und Sozialwissenschaftslehrerin aus Duisburg – erörtert.

Talking Politics: Lobbyismus Nicht erst seit der Maskenaffäre wird über Lobbyismus gesprochen. Der Bundestag hat Ende März ein Gesetz zur Einführung eines Lobbyregisters beschlossen – aber was ist Lobbyismus überhaupt? Welche Vor- und Nachteile gibt es, was hat es mit diesem Lobbyregister auf sich? Wie viel Geld dürfen Bundestagsabgeordnete überhaupt annehmen und wie viel dürfen sie neben ihrem Mandat verdienen. Charlotte erklärt, warum sie mit Franzi den Podcast gestartet hat, für wen er sein soll und wie man mit „Politik, einfach so“ in Kontakt kommen kann. Weitere Info: https://about.me/politik-einfachso https://www.instagram.com/politik_einfachso/ www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de