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So liegt der Berliner weniger schwer im Magen

Egal welche Füllung: Ob Aprikosen-Marmelade oder Himbeer, der Genuss von Berliner hat oft ein böses Nachspiel. Auf Grund des hohen Fettgehalts von Berliner sind Bauchschmerzen oder unangenehmes Aufstoßen vorprogrammiert. Doch es gibt einen Trick, wie der Berlinerexzess bekömmlicher wird.

Berliner Lifestyle Foto: karepa/ Adobe Stock

Jutta Saumweber ist Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern und sie rät: Vorher schon etwas essen. Am besten kohlenhydratreich: Brot, Semmeln oder Kartoffeln. Dann kann sich das Krapfenfett gut verteilen und setzt sich weniger in die Magenwände.

Ansonsten gilt: Der angeblich verdauungsfördernde Wirkung von Schnaps ist eine Legende. Das Gegenteil ist richtig: Alkohol sorgt dafür, dass das Essen länger im Magen liegt. Und auch der vermeintliche Wärme-Effekt von Alkohol ist nicht vorhanden. Das Wärmegefühl hält nur kurzzeitig an, so Sabine Hülsmann von Verbraucherzentrale. Der enthaltene Alkohol erweitert die Gefäße und durchblutet diese stärker. Davon sind vor allem die Adern im Gesicht betroffen, was häufig durch rote Wangen erkennbar ist. Das wohlig warme Gefühl ist aber trügerisch. Über die weitgestellten Gefäße verliert der Körper schnell seine gespeicherte Wärme und es wird einem umso kälter.

Der Schutzmechanismus, der die Gefäße bei Kälte verengt, wird durch den Alkohol ausgehebelt.

Sabine Hülsmann

Je mehr Alkohol getrunken wird, desto länger bleibt dieser Effekt bestehen. Hält man sich dabei im Freien auf, kann dies eine Erkältung oder sogar Unterkühlung begünstigen. Spaziergänger, Wintersportler und Co. sollten zum Aufwärmen besser zu Tee, Kakao und Punsch ohne Alkohol greifen.


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